Anne Dietrich

Doktorandin

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Promotionsprojekt

Südfrüchte, Rohrzucker und Kaffee aus Übersee – Der Importhandel der DDR mit den Entwicklungsländern Kuba und Äthiopien zwischen Konsumversprechen und ideologischem Anspruch

Abstract
Ziel dieses Dissertationsprojekts soll es sein, den Einfuhrhandel der DDR mit den Entwicklungsländern Kuba und Äthiopien in einem Kontext globaler Vernetzung und im Rahmen der Warenpolitik der DDR darzustellen. Dabei werden exemplarisch die drei Warengruppen Südfrüchte, Zucker und Kaffee ausgewählt, da diese innerhalb der DDR-Gesellschaft einen besonders hohen Stellenwert innehatten. Rohrzucker respektive Kaffee stellten außerdem die wichtigsten Exportgüter der Entwicklungsländer Kuba und Äthiopien dar und waren auch für die Volkswirtschaft der DDR besonders in Zeiten akuter Versorgungsengpässe von entscheidender Relevanz.
Ausgangspunkt der Arbeit ist die Annahme, dass die politische Führung der DDR zwei wesentliche Motive verfolgte, welche letztendlich die Aufnahme und Beibehaltung von Handelsbeziehungen zu ausgewählten Entwicklungsländern begründeten: Konsumversprechen nach innen und Anerkennungspolitik nach außen.
Das Hauptaugenmerk des Dissertationsprojekts liegt auf dem Import von Südfrüchten und Rohrzucker aus Kuba und von Kaffee aus Äthiopien im Zeitraum von 1959 bis 1982. Zusätzlich zu den Fallstudien über Kuba und Äthiopien sollen weitere Beispiele des Genussmittelimports Bestandteil der Untersuchung sein. Exemplarisch soll in diesem Kontext die Förderung des Kaffeeanbaus in Vietnam durch die DDR Anfang der 1980er Jahre thematisiert werden.

Betreuer der Arbeit
Prof. Dr. Hannes Siegrist (Universität Leipzig)

Letzte Änderung: 3. März 2014