Masterstudiengang Logik

Der Masterstudiengang Logik wird seit dem Wintersemester 2007 angeboten.

Er ist hervorgegangen aus dem Angebot des damaligen Instituts für Logik und Wissenschaftstheorie, welches von 1992 bis 2008 einen gleichnamigen Magisterstudiengang erfolgreich verantwortet hat. Zeitweilig waren bis zu 250 Studierende im Haupt- und Nebenfach “Logik und Wissenschaftstheorie” eingeschrieben.

Auch das Institut konnte schon auf eine Tradition verweisen: Seit etwa 50 Jahren wird an der Universität Leipzig Logik in einer modernen Standards entsprechenden Weise gelehrt. Im Jahr 1963 war es zuerst Karel Berka, der im Rahmen eines Lehrauftrags am philosophischen Institut eine zeitgemäße Lehrveranstaltung zur Logik anbot. Etwa zur gleichen Zeit wurden auch an der mathematischen Fakultät Vorlesungen zur Logik, insbesondere im Hinblick auf Grundlagen der Rechentechnik, initiiert.

Es ist insbesondere das Verdienst Lothar Kreisers, dass aus den ersten Veranstaltungen am philosophischen Institut ein erfolgreicher und produktiver Lehrstuhlbereich Logik und Wissenschaftstheorie entstand. An diesem waren u.a. Siegfried Gottwald, Werner Stelzner und Gerhard Terton tätig. Von Anbeginn war die Tätigkeit dieser Gruppe fakultätsübergreifend konzipiert. So wurden Vorlesungen und Spezialseminare nicht nur für Philosophen und andere Geisteswissenschaftler, sondern u.a. auch für Mathematiker und Informatiker  angeboten. Zahlreiche angesehene Buchpublikationen sind aus der Tätigkeit dieser Gruppe enstanden (Logik-Texte, Nichtklassische Logik, Mehrwertige Logik, Epistemische Logik u.a.).

Letzte Änderung: 8. Oktober 2013