Dr. Hendrik Träger

Zur Person

Jahrgang 1981; 2003-07 Studium (Magister) der Politikwissenschaft, Neueren Geschichte und Informatik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Abschluss mit einer Arbeit über „Die SPD im Bundesrat in den 1950er-Jahren“; 2008-11 Promotionsstipendium der Jenaer Graduiertenakademie, Dissertation über „Die ostdeutschen Landesverbände der fünf Bundestagsparteien und ihre Beziehungen zur jeweiligen Bundespartei (1990-2007)“; 2012/13 Zusatzqualifikation zur PR-Fachkraft; Lehrbeauftragter an der Universität Jena (2008-2011, 2014) und der Freien Universität Berlin (2012); 2013-2015 Lehrkraft für besondere Aufgaben bzw. 2015-2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Seit April 2014 Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Universität Leipzig. Einbindung in den Forschungs- und Lehrbereich Politisches System der Bundesrepublik Deutschland/Politik in Europa.

Forschung

Forschungsschwerpunkte
Parteien (in Deutschland)
Wahlen (auf EU-, Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene)
Koalitionsbildung (in Deutschland)
Föderalismus (international) und Bundesrat

Lehrveranstaltungen

Wintersemester 2017/18
2 Seminare für Lehramt und B.A.: Deutschland in Europa
2 Seminare für Lehramt: Politische Systeme im Vergleich

Sommersemester 2017
B.A.-Seminar: Parteien und Verhandlungen im politischen System Deutschlands (mit Berlin-Exkursion)
B.A.-Übung: Politik und Organisation – Bezüge, Probleme und Praxisbeispiele
M.A.-Seminar: Parteien und Koalitionen im Superwahljahr 2017
M.A.-Seminar: Kooperationen und Kontakte im deutschen Mehrebenensystem (mit Dresden-Exkursion)

frühere Semester
Eine vollständige Übersicht meiner Lehrveranstaltungen finden Sie hier.

Publikationen

Monografien und Sammelbände
Politik und Regieren in Sachsen-Anhalt, Wiesbaden 2017 (Hrsg., zusammen mit Sonja Priebus) [auch als E-Book].

Die Linke. Willensbildung in einer ideologisch zerstrittenen Partei (= Die Parteien der Bundesrepublik Deutschland), Baden-Baden 2014 (zusammen mit Torsten Oppelland).

Parteipolitik und Landesinteressen. Der deutsche Bundesrat 1949-2009, Münster u.a. 2012 (Hrsg., zusammen mit Sven Leunig).

Die ostdeutschen Landesverbände in den Bundesparteien. Personelle, inhaltlich-programmatische und finanzielle Beziehungen (1990-2007), Frankfurt am Main u.a. 2011.

Die Oppositionspartei SPD im Bundesrat. Eine Fallstudienanalyse zur parteipolitischen Nutzung des Bundesrates durch die SPD in den 1950er-Jahren und ein Vergleich mit der Situation in den 1990er-Jahren, Frankfurt am Main u.a. 2008.


Aufsätze und Arbeitspapiere
[im Erscheinen; Manuskript vom ZfP-Herausgeberkreis angenommen]  Sachsens „blaues Wunder“ bei der Bundestagswahl 2017, in: Zeitschrift für Politik.

[im Erscheinen] Integrations- und Flüchtlingspolitik: eine langfristige Herausforderung für den Freistaat, in: Torsten Oppelland (Hrsg.): Politik und Regieren in Thüringen im 21. Jahrhundert (zusammen mit Alexandra Neumann).

[im Erscheinen] Haushalt und Finanzen: die Herausforderungen von rückläufigen Einnahmen und Schuldenbremse – Konsolidierung als Überlebensstrategie, in: Torsten Oppelland (Hrsg.): Politik und Regieren in Thüringen im 21. Jahrhundert (zusammen mit Wolfgang Renzsch).

Grüne Parteipolitik im Bundesrat: eine Analyse der Koalitionsvereinbarungen auf Landesebene seit der Bundestagswahl 2013, in: Europäisches Zentrum für Föderalismus-Forschung Tübingen (Hrsg.): Jahrbuch des Föderalismus 2017, Baden-Baden 2017, S. 265-278 (zusammen mit Sven Leunig).

Asyl-, Migrations- und Integrationspolitik: die Positionen der Parteien in den Programmen zur Bundestagswahl 2017; Online-Beitrag (06.09.2017) im „Portal für Politikwissenschaft“ (zusammen mit Alexandra Neumann).

Die Parteien in Sachsen vor der Bundestagswahl 2017 (= SKLK-Arbeitspapier, Nr. 3/2017), Leipzig 2017 [LINK].

Strukturschwäche und Personalprobleme an der „Wiege der Demokratie“: aktuelle Herausforderungen für die Parteien auf der kommunalen Ebene, in: Mitteilung des Instituts für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung (MIP), 23. Jg. (2017), S. 52-62 (zusammen mit Jan Pollex). [LINK]

Die Parteien und die Repräsentation der Ostdeutschen, in: Elmar Wiesendahl (Hrsg.), Parteien und soziale Ungleichheit, Wiesbaden 2017, S. 331-357.

Koalitionen in Sachsen-Anhalt: ein kleines Land mit Magdeburger Modell und Kenia-Koalition als bundesweiter Trendsetter, in: Hendrik Träger/ Sonja Priebus (Hrsg.), Politik und Regieren in Sachsen-Anhalt, Wiesbaden 2017, S. 165-180.

Politik und Regieren in Sachsen-Anhalt: Vorreiter oder Nachzügler?, in: Hendrik Träger/ Sonja Priebus (Hrsg.), Politik und Regieren in Sachsen-Anhalt, Wiesbaden 2017, S. 1-12 (zusammen mit Sonja Priebus).

Oberbürgermeister- und Landratswahlen zwischen struktureller Schwäche und kommunalpolitischer Erfahrung: eine Analyse der Direktwahlen in Sachsen (1994-2015), in: Zeitschrift für Parlamentsfragen, 47. Jg. (2016), H. 3, S. 635-656 (zusammen mit Jan Pollex).

Das Großstadttrauma der CDU bei Oberbürgermeisterwahlen: Warum verlieren die Kandidaten der Christdemokraten so oft?, in: Zeitschrift für Politikwissenschaft, 26. Jg. (2016), H. 3, S. 279-300 (zusammen mit Jan Pollex; first online: DOI 10.1007/s41358-016-0053-0).

Ein neuer Koalitionstyp: Voraussetzungen für rot-rote bzw. rot-rot-grüne Koalitionen unter Führung der Linken auf Landesebene, in: Zeitschrift für Politik, 63. Jg. (2016), H. 1, S. 24-44 (zusammen mit Torsten Oppelland).

Die Parteipolitisierung des Bundesrates – mit besonderer Fokussierung auf die Zeit der Regierung Merkel II (2009-2013), in: Oskar Niedermayer/ Uwe Jun/ Sebastian Bukow (Hrsg.): Parteien in Staat und Gesellschaft. Zum Verhältnis von Parteienstaat und Parteiendemokratie, Wiesbaden 2016, S. 169-188.

Vom Gesetzgeber zum Kontrollorgan. Funktionen und Leistungsbilanz des Landesparlaments, in: Thüringer Landtag (Hrsg.): Ein Vierteljahrhundert parlamentarische Demokratie. Der Thüringer Landtag 1990-2014 (= Schriften zur Geschichte des Parlamentarismus in Thüringen, Bd. 33), Weimar 2015, S. 36-67 (zusammen mit Torsten Oppelland).

Ein Vierteljahrhundert Wahlen in Ost und West (1990-2014): regionale Unterschiede und Gemeinsamkeiten, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen, 46. Jg. (2015), H. 1, S. 57-81.

Die Europawahl 2014 als „second order election“ – ein Blick in alle 28 EU-Staaten, in: Michael Kaeding/ Niko Switek (Hrsg.): Die Europawahl 2014. Spitzenkandidaten, Protestparteien, Nichtwähler, Wiesbaden 2015, S. 33-44 [auch als E-Book].

Innerparteiliche Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse zur Bundestagswahl 2013: Eine Urwahl, zwei Mitgliederentscheide und neue Verfahren der Wahlprogrammerarbeitung, in: Karl-Rudolf Korte (Hrsg.): Die Bundestagswahl 2013. Analysen der Wahl-, Parteien-, Kommunikations- und Regierungsforschung, Wiesbaden 2015, S. 269-289 [auch als E-Book].

Zur Nutzung der Tätigkeitsberichte des Vermittlungsausschusses für die Kategorisierung von Konflikttypen im Gesetzgebungsverfahren, in: Europäisches Zentrum für Föderalismus-Forschung Tübingen (Hrsg.): Jahrbuch des Föderalismus 2014, Baden-Baden 2014, S. 174-191 (zusammen mit Sven Leunig).

Landesinteressen, Parteipolitik „Parteidruck“ – der Bundesrat im Fokus divergierender Interessen, in. Zeitschrift für Politikwissenschaft, 24. Jg. (2014), H. 1-2, S. 55-81 (zusammen mit Sven Leunig).

Die Auswirkungen der Wahlsysteme: elf Modellrechnungen mit den Ergebnissen der Bundestagswahl 2013, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen, 44. Jg. (2013), H. 4, S. 741-758.

Das Scheitern des Steuerabkommens mit der Schweiz. Warum versagte der Bundesrat zweimal seine Zustimmung, und was müsste bei neuen Verhandlungen beachtet werden?, in: Zeitschrift für Politik, 60. Jg. (2013), H. 2, S. 162-181.

Die Linke. Die Macht der innerparteilichen Zusammenschlüsse, in: Karl-Rudolf Korte/ Jan Treibel (Hrsg.): Wie entscheiden Parteien? Prozesse innerparteilicher Willensbildung in Deutschland (= Sonderband 2012 der Zeitschrift für Politikwissenschaft), Baden-Baden 2012, S. 189-217 (zusammen mit Torsten Oppelland).

Fazit: Parteipolitik und Landesinteressen im Bundesrat, in: Sven Leunig/ Hendrik Träger (Hrsg.): Parteipolitik und Landesinteressen. Der deutsche Bundesrat 1949-2009, Münster u.a. 2012 , S. 289-308 (zusammen mit Sven Leunig)

2005-2009: Sachkonflikte zwischen Regierungsparteien, in: Sven Leunig/ Hendrik Träger (Hrsg.): Parteipolitik und Landesinteressen. Der deutsche Bundesrat 1949-2009, Münster u.a. 2012 , S. 260-288 (zusammen mit Susanna Thiel).

1998-2005: „Revival“ der Parteipolitik im Bundesrat, in: Sven Leunig/ Hendrik Träger (Hrsg.): Parteipolitik und Landesinteressen. Der deutsche Bundesrat 1949-2009, Münster u.a. 2012 , S. 225-260 (zusammen mit Susanna Thiel).

1991-1998: Neue Länder, alte Konflikte, in: Sven Leunig/ Hendrik Träger (Hrsg.): Parteipolitik und Landesinteressen. Der deutsche Bundesrat 1949-2009, Münster u.a. 2012 , S. 185-224 (zusammen mit Sven Leunig).

1949-1962: Starke Landesfürsten, schwache Parteien, in: Sven Leunig/ Hendrik Träger (Hrsg.): Parteipolitik und Landesinteressen. Der deutsche Bundesrat 1949-2009, Münster u.a. 2012 , S. 39-78.

Einleitung, in: Sven Leunig/ Hendrik Träger (Hrsg.): Parteipolitik und Landesinteressen. Der deutsche Bundesrat 1949-2009, Münster u.a. 2012 , S. 15-38 (zusammen mit Sven Leunig).

Die Ostdeutschen in den Bundesparteien, in: Mitteilung des Instituts für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung, 18. Jg. (2012), S. 5-15.

Ungarn. NGOs, Verbände und Politik: viel Schein, wenig Sein?, in: Werner Reutter (Hrsg.): Verbände und Interessengruppen in den Ländern der Europäischen Union, 2., aktualisierte und erweiterte Auflage, Wiesbaden 2012, S. 783-808 (zusammen mit Werner Reutter) [auch als E-Book].

Der niedersächsische Landtag: Regieren auch mit knapper Mehrheit, in: Siegfried Mielke/ Werner Reutter (Hrsg.): Landesparlamentarismus. Geschichte – Struktur – Funktionen, 2., durchgesehene und aktualisierte Auflage, Wiesbaden 2012, S. 359-397 [auch als E-Book].

Wählt der Osten immer noch anders? Ein Vergleich der Wahlergebnisse des Jahres 2011 in Ost und West, in: Deutschland-Archiv, 44. Jg. (2011), H. 4, S. 491-499 [zusätzlich in Deutschland-Archiv Online, Nr. 12/2011; abrufbar hier].

Ebenenübergreifende Auswirkungen von Koalitionsverhandlungen in den Ländern am Beispiel des Magdeburger Modells (1994), in: Julia Oberhofer/Roland Sturm (Hrsg.): Koalitionsregierungen und Parteienwettbewerb in den Ländern, München 2010, S. 85-104 (zusammen mit Sven Leunig).

Der US-Senat: seit 220 Jahren unverändert einflussreich, in: Sven Leunig (Hrsg.): Handbuch Föderale Zweite Kammern, Opladen/ Farmington Hills (MI) 2009, S. 258-275.

Der belgische Senat: Föderale Zweite Kammer im Wandel, in: Sven Leunig (Hrsg.): Handbuch Föderale Zweite Kammern, Opladen/ Farmington Hills (MI) 2009, S. 52-67.

Konferenzbeiträge und Vorträge (Auswahl)

Beiträge auf wissenschaftlichen Konferenzen

„Formelle Mitwirkungsrechte und informelle Praktiken der Interessenpolitik von Kommunen am Beispiel des parteipolitischen Hochkonfliktfeldes Asylpolitik“; 30.09.2016; Drei-Länder-Tagung von DVPW, ÖGPW und SVPW, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (zusammen mit Astrid Lorenz, Leipzig).

„Neue Koalitionen in den Bundesländern: Voraussetzungen für rot-rote bzw. rot-rot-grüne Koalitionen unter Führung der LINKEN“; 25.09.2015, DVPW-Kongress 2015, Universität Duisburg-Essen (zusammen mit Torsten Oppelland, Jena).

„Die Parteipolitisierung des Bundesrates – mit besonderer Fokussierung auf die Zeit der Regierung Merkel II (2009-2013)“; 25.10.2013, Jahrestagung des „Arbeitskreises Parteienforschung“ der DVPW, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.


Vorträge (Auswahl: nur öffentliche Veranstaltungen)

„Deutschland nach der Wahl“; 04.10.2017, „Grassi Talks Now!“ im GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig.

„Parteibindung, Kandidaten, Sachthemen, rationales Wählen und soziale Milieus: Konzepte zur Erklärung von Wahlverhalten“; 04.07.2017, Universität Leipzig.

„Das Wahlsystem und seine Auswirkungen auf Wähler und Parteien“; 11.04.2017, Friedrich-Schiller-Universität Jena.

„Was geht konkret? – Demokratie, Neutralität und Courage in Politik und Verwaltung“; 19.09.2016, „1. Bautzener Demokratiewochen“, Bautzen.

„Innerparteiliche Basisdemokratie“; 08.04.2015, Universität Leipzig.

 

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Letzte Änderung: 20. Dezember 2017