vergangene Veranstaltungen

ALTHUSSER heute/noch/wieder. Ein Workshop

am Freitag/Samstag, 11./12. Dezember 2015 (14-21h, 10-16h)
im Raum 2.0.10 des Geisteswissenschaftlichen Zentrums (GWZ) am Freitag und im Vortragssaal der Albertina/Universitätsbibliothek am Samstag, Beethovenstraße 15 bzw. 6, 04107 Leipzig, Universität Leipzig

Mit Vorträgen von Julia Christ (Frankfurt a. M./Paris), Katja Diefenbach (Stuttgart/Berlin), Urs Lindner (Erfurt), Florian Heßdörfer (Leipzig), Bastian Mokosch (Leipzig) und Christian Schmidt (Leipzig) und unter Beteiligung von Ulrich Brieler (Leipzig), Corina Färber (Leipzig), Rebecca Pates (Leipzig), Martin Saar (Leipzig), Stefan Wellgraf (Frankfurt a.d. O.) u.a.
Abendvortrag von Prof. Katja Diefenbach am Freitag, 19h.

Organisiert von Bastian Mokosch, Corina Färber und Martin Saar (Leipzig).

Der französische Philosoph und Marxist Louis Althusser hat die innermarxistischen und human­ wissenschaftlichen Debatten der 1960er und 1970er Jahre so tiefgreifend geprägt wie nur wenige andere. Aus heutiger Sicht ist seine Rolle als entscheidender Stichwortgeber in der Entwicklung des Poststrukturalismus seit den frühen 1980er Jahren und in der Formierung des Postmarxismus als eigenständiger Theorieströmung unbestreitbar. Damit ist sein Einfluss bis in die gegenwärtigen Sozial- und Geisteswissenschaften spürbar. Dennoch bleibt das theoretische und politische Erbe seines Werks umstritten. Anlässlich der deutschen Neuübersetzungen einiger seiner Bücher und des 50-jährigen Publikationsjubiläums von „Lire le Capital“ sollen in diesem Workshop aus verschiedenen Perspektiven Fragen nach der theoriehistorischen Relevanz, der Aktualität und der Möglichkeit einer systematischen Relektüre von Althussers Schriften aufgeworfen und disku­tiert werden.

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Unerhörtes Wagnis. Revolutionäre Momente in der DDR 1989/1990

  • 07.-08.10.2014

Die von Prof. Dr. Astrid Lorenz und PD Dr. Julia Schulze Wessel (TU Dresden) gemeinsam mit der Stadt Leipzig und der Bundesstiftung Aufarbeitung veranstaltete Tagung führt Wissenschaftler und Zeitzeugen zusammen. Sie erinnete an die revolutionären Momente 1989/90, vermittelt die Vielfalt der politischen Forderungen und Entwicklungen in den Regionen der DDR, zeichnet die Verschiebung der zentralen Zielsetzung von Freiheit zu Einheit nach und verfolgt, welche Erbschaften die Prozesse hinterließen. Wo steht z.B. die ostdeutsche Zivilgesellschaft heute?
Wappen der Stadt LeipzigZu den Podiumsteilnehmern zählen u.a. Prof. Dr. Alfons Kenkmann (Universität Leipzig), Prof. Dr. Ingrid Miethe (Universität Gießen), Hildigund Neubert (Staatssekretärin in der Thüringer Staatskanzlei), Ulrike Poppe (Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur des Landes Brandenburg), Prof. Dr. Detlef Pollack (Universität Münster), Prof. Dr. Dieter Rink (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig), Werner Schulz (Mitbegründer des Neues Forum in Leipzig), Arnold Vaatz (Mitglied des Deutschen Bundestages), Prof. Dr. Rosemarie Will (Humboldt-Universität zu Berlin).
Die Tagung richtet sich an Wissenschaftler, Studierende, Lehrer/innen, Multiplikatoren. Interessierte sind herzlich willkommen.
Programm.

20 Jahre Institut für Politikwissenschaft in Leipzig

  • 2. Dezember 2013

20jähriges Jubiläum der Gründung des Instituts für Politikwissenschaft der Universität Leipzig

Das Institut beging sein Jubiläum mit einem bunten Programm, zahlreichen Gratulanten und Gästen. Themen der Podiumsdiskussionen waren u.a. die Entwicklung der Politikwissenschaft in Deutschland und Leipzig historisch und in der jüngeren Vergangenheit, „Polizei im Wandel – Staat im Wandel“ sowie der Wandel der Forschung zu politischen Systemen. Der Fachschaftsrat Politikwissenschaft zeigte den Film: „Wer schweigt, stimmt zu!“ zur studentischen Mitbestimmung, die Zeitschrift Powision stellte sich Interessierten vor.
zu Kurzbericht und Bildergalerie

Politik, Region(en) und Kultur in der vergleichenden Politikwissenschaft

  • 9. Oktober – 11. Oktober 2013

Tagung der Sektion Vergleichende Politikwissenschaft der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW)

Ziel der von Prof. Dr. Astrid Lorenz und Prof. Dr. Gert Pickel als lokalen Organisatoren gemeinsam mit der DVPW-Sektion durchgeführten Konferenz ist es, die Bedeutung der Beziehungen zwischen Politik und Kultur und die Ursachen und Effekte regionaler Unterschiede auf politische Entscheidungen, Prozesse und Strukturen in den Blick zu nehmen. Dies impliziert den Wunsch, regionalwissenschaftliche Zugänge mit systematischen Vergleichsanalysen ins Gespräch zu bringen. Im Rahmen der Tagung findet auch ein Nachwuchspanel statt.

Hier finden Sie weitere Informationen, das Tagungsprogramm, das Anmeldeformular und Hotelinformationen.
Bei Fragen und Wünschen wenden Sie sich an politischekultur[at]uni-leipzig.de (Frau Messerschmidt).

Soziale Medien und öffentliche Institutionen

  • 20. Juni – 21. Juni 2013

Die Tagung beschäftigte sich mit der Nutzung und Nutzbarkeit von Social Media durch öffentliche Institutionen. Kommunikations- und medienwissenschaftliche, politikwissenschaftliche und soziologische Perspektiven trugen dazu bei, Wirkungsmechanismen und Wirkungen neuer sozialer Kommunikationsformen zu verstehen, um ihre Anwendbarkeit zu verbessern. Veranstalter waren die Universität Leipzig (Prof. Dr. Gert Pickel, Prof. Dr. Ansgar Zerfaß, Prof. Dr. Astrid Lorenz) und das Sächsische Kompetenzzentrum für Landes- und Kommunalpolitik e.V. (SKLK).
Programm.

Politics and Society in Central America

  • 18. bis 19. März 2013

Ziel der von Hannes Warnecke zusammen mit Dr. Sebastian Huhn (Uni Bielefeld) Dr. Otto Argueta (GIGA Hamburg) sowie Isabel Rosales (GIGA Hamburg) organisierten und durch die Thyssen-Stiftung und das Centre for Area Studies finanzierten ersten internationalen Zentralamerika-Nachwuchstagung war es, internationale Nachwuchswissenschaftler zusammenzubringen und deren wissenschaftliche Arbeit zu diskutieren. In den 1990er Jahren beschäftigten sich die meisten Zentralamerikaforscher mit den Ursachen und den Konsequenzen der bewaffneten Konflikte und deren Einfluss bezüglich beginnender demokratischer Transitionen. Heute stehen die Länder der Region neuen Herausforderungen gegenüber, die dazu motivieren, über den gegenwärtigen Stand der Zentralamerikaforschung zu diskutieren.

Zur gleichen Zeit strebte diese Tagung die Gründung eines internationalen Netzwerks von Zentralamerikanisten an. Obwohl zuletzt wieder ein erneutes Interesse an Zentralamerikaforschung besteht, fehlen in diesen area studies nach wie vor sowohl Kontakt- als auch Austauschmechanismen innerhalb Europas und darüber hinaus. Dieses Netzwerk soll eine Plattform für den zukünftigen akademischen Austausch bieten und damit neue Debatten und Forschungsprojekte anregen. Darüber hinaus sollen mittelfristig auch Forscher in Zentralamerika mit einbezogen werden. Die durch diesen Workshop angeregte Zusammenarbeit und der daraus resultierende akademischer Austausch bieten schließlich die Basis für eine Verstärkung und Verstetigung der internationalen Zentralamerikaforschung.

Programm
Poster

Parlamentarische Kontrolle in den deutschen Bundesländern

  • 8. Februar – 9. Februar 2013

Der von Prof. Dr. Astrid Lorenz durchgeführte Workshop fand im Rahmen des Profilbildenden Forschungsbereiches Contested Order statt. Ziele waren die Bestandsaufnahme der Forschung zur Kontrollfunktion von Landesparlamenten, die Vernetzung laufender Forschungen, die den Gegenstand berühren, und die Planung gemeinsamer Projekte. Er sollte damit einen Anstoß für die vertiefte Beschäftigung mit der Thematik der parlamentarischen Kontrolle in den (Landes-)Parlamenten geben. Teilnehmer waren Prof. Dr. Julia von Blumenthal (HU Berlin), Prof. Dr. Andreas Blätte (Universität Duisburg-Essen), Dr. Martina Ute Flick Witzig (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Prof. Dr. Everhard Holtmann (Universität Halle-Wittenberg, Zentrum für Sozialforschung Halle), Prof. Dr. Uwe Jun (Universität Trier), Dr. Michael Koß (Universität Potsdam), Prof. Dr. Sabine Kropp (Universität Speyer), PD Dr. Werner Reutter (FU Berlin) u.a.

Ostdeutschland und die Sozialwissenschaften

Neue Perspektiven auf ein altes Thema

  • 06. Oktober 2011

Die von Prof. Dr. Astrid Lorenz durchgeführte Tagung resümierte aktuelle sozialwissenschaftliche Befunde zu Ostdeutschland. Nach einem Grußwort von Andreas Müller, Erster Bürgermeister der Stadt Leipzig, diskutierten in mehreren Podien Dr. Gert-Joachim Glaeßner (HU Berlin), Prof. Dr. Everhard Holtmann (Universität Halle-Wittenberg), PD Dr. Raj Kollmorgen (Universität Magdeburg, Universität Jena), Prof. Dr. Thomas Lenk (Universität Leipzig), Prof. Dr. Kurt Mühler (Universität Leipzig), Prof. Dr. Peer Pasternack (HoF Halle), Prof. Dr. Gert Pickel (Universität Leipzig) und Dr. Joachim Ragnitz (ifo Dresden).

Anlass der Tagung war das Erscheinen des von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur geförderten Bandes
Lorenz, Astrid (Hrsg.): Ostdeutschland und die Sozialwissenschaften. Bilanz und Perspektiven 20 Jahre nach der Wiedervereinigung, Leverkusen: Verlag Barbara Budrich 2011 (503 S.).

Medienberichterstattung:
LVZ vom 07.10.11 [pdf]
LVZ vom 10.10.11 [pdf]

Europa: Politik, Recht, Religion

  • 04. Oktober 2010

Das Kolloquium anlässlich der Emeritierung von Prof. Dr. Sigrid Meuschel wurde als gemeinsame Veranstaltung mit der Heinrich-Böll-Stiftung und powi.plus durchgeführt. Zum Thema trugen vor und diskutierten Prof. Dr. Hans Joas (Erfurt/Chicago), Prof. Dr. Georg Vobruba (Leipzig), Prof. Dr. Maurizio Bach (Universität Passau).
powiplus.de

UNO-Simulation (LEMUN)

  • 11. Juni – 12. Juni 2010

Die Veranstaltung wurde von PD Dr. Klaus Roscher durchgeführt und von der US-Generalkonsulin eröffnet. Planspiele zu den Vereinten Nationen bieten die Gelegenheit, die Funktionsweise der Internationalen Organisation hautnah zu erleben und auszuprobieren und aktuelle Probleme der Internationalen Politik praxisnah kennen zu lernen. Die Veranstaltung simulierte die Generalversammlung und diskutierte intensiv zwei Themen. Ein eintägiger Vorbereitungs-Workshop diente dem Erwerb der Konferenzregeln. Eine Veranstaltungsreihe unter Einbindung externer Experten vermittelte weitführende Kenntnisse der behandelten Themen.

Gewalt im Frieden

Formen, Ursachen und Einhegungsmöglichkeiten der Gewaltkriminalität in Zentralamerika

  • 25. März – 28. März 2009

Die internationale Konferenz hatte etwa 100 Teilnehmende. 45 präsentierten ein Paper oder hielten ein Grußwort. Unter ihnen waren neben zahlreichen Wissenschaftlern Minister, Botschafter, Präsidentschaftskandidaten, ehemalige Direktoren des Strafvollzugs, Richter, Polizeidirektoren, ehemalige Bandenmitglieder, Spezialisten aus der Entwicklungszusammenarbeit. Sie kamen aus den fünf zentralamerikanischen Ländern Guatemala, El Salvador, Honduras, Costa Rica und Nicaragua, aus den USA, Großbritannien, Mexiko und der Bundesrepublik Deutschland.

Aus der Konferenz ging folgender Band hervor:
Zinecker, Heidrun/Seffer, Kristin (Hrsg.): Gewaltkriminalität in Zentralamerika. Formen, Ursachen, Einhegungsmöglichkeiten. Baden Baden: Nomos 2010 (305 S.).

Die vergangene Zukunft Europas

Demografische Wissensordnungen und Prognosen im 20. und 21. Jahrhundert

  • 22. Januar – 24. Januar 2009

Internationale Konferenz war die Abschlusstagung des gleichnamigen Verbundprojekts, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wurde. Zukunftswissen über „die Bevölkerung” offenbart auf zugleich prägnante und komplexe Weise die umstrittenen sozialen und kulturellen Bestimmungen Europas und des Europäischen in Geschichte und Gegenwart. Im Blickpunkt der Wissenschaft, der Öffentlichkeit und der Politik standen und stehen Themen wie die eigene Wehrfähigkeit im Vergleich zu den benachbarten Nationen, der Geburtenrückgang, Überbevölkerung, die steigende Lebenserwartung der Menschen und die daraus folgende „Überalterung der Gesellschaft” sowie der Umgang mit Migration und MigrantInnen. Auch wenn „Bevölkerungsfragen” erst seit einigen Jahren – wenigstens in Deutschland, mehr und mehr aber auch auf der europäischen Ebene – eine gewisse Aufmerksamkeitskonjunktur zuteil wird, stehen sie seit über einhundert Jahren auf der Agenda. Die demografische Lage der Nationalstaaten und Europas war und ist ein Grundmotiv moderner Staatlichkeit im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert.
Details und Tagungsbericht

Interdisciplinary Perspectives on Racism

  • 03. November 2008

Der Workshop fand im Rahmen des zweijährigen internationalen Forschungsprojekts Right-wing youth violence prevention programmes statt, das aus dem EU-Programm DAPHNE II finanziert wurde. Am Verbundvorhaben waren das Institut für Politikwissenschaft der Universität Leipzig, das IMER-Institut der Universität Malmö und das sächsische Antidiskriminierungsbüro beteiligt.

The State and the ‘Others’ – Reacting to Xenophobia

  • 11. März – 12. März 2008

Alternative – anti-statist – types of order exist everywhere; in Saxony, we have the distinction of being able to present right-wing forms of organising areas called „nationally liberated zones“, areas that exclude certain people thus presenting „a new order“.

Such (discursive) „new orders“ were the topic of the international conference. The aims of the conference were three-fold: First, „otherness“ in right-wing discourses across European regions is mapped, as well as statist attempts to contain such discourses. Second, international experts are invited to evaluate our own research results. Third, we hope to find out whether the map of „Otherness” is similar in differing EU countries, whether there are in fact supra-national narratives and thus, whether it is possible to extrapolate from our results to general NGO worst and best practices in preventing right-wing discourses. The international conference was part of the EU funded project „Right-wing youth violence prevention programmes”.

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Letzte Änderung: 18. Juli 2016