Arbeitsbereich Politische Theorie

Team

Professurinhaber/in
N.N.

Professurvertretung
PD Dr. phil. Julia Schulze Wessel

Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen
Corina Färber
Prof. Rebecca Pates PhD
Dr. Daniel Schmidt

Sekretariat
Bärber Nöldner

Forschung

Der Arbeitsbereich Politische Theorie wird am Institut in Forschung und Lehre in seiner ganzen Breite vertreten. Seine Gegenstände sind einerseits die klassischen Texte der Geschichte des politischen Denkens (von Aristoteles und Niccolò Machiavelli über Karl Marx über Hannah Arendt bis Iris M. Young und Jacques Rancière) und die grundlegenden Kategorien sozialwissenschaftlicher Reflexion in ihrer Umkämpftheit (wie Macht, Staat, Recht, Gewalt, Bürger*innenschaft, Nation, Demokratie oder Revolution); andererseits behandelt er die konkreten Phänomene und Prozesse (wie Exklusion, Entdemokratisierung, Repräsentation oder Transformation der Demokratie durch Migration), zu deren Analyse und Kritik eine empiriegeleitete und zeitdiagnostisch orientierte Politische Theorie beitragen kann. Die enge Verzahnung von Empirie und Theorie spiegelt sich sowohl in der Forschung als auch in den Seminarkonzeptionen wider. Empirische Gegenstände sind zum Beispiel Flucht und Migration und ihre Auswirkungen auf Demokratien, das Nationen- oder Nationalbewusstsein, sowie politische Alltagsdiskurse. Weitere Schwerpunkte, auch verbunden mit dem Forschungsprofilbereich „Contested Order“, liegen in der Auseinandersetzung mit sich verändernden, historischen und gegenwärtigen Formen und Praktiken von Staatlichkeit, Regierung und Demokratie sowie die Explikation der Bedingungen, unter denen sich (politische und soziale) Ordnungen konstituieren, umkämpft werden und auch wieder zerfallen. In allen Fällen geht es also um die Frage, wie Politik „gemacht“, in Frage gestellt, angefochten und neu angeeignet wird.

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Letzte Änderung: 3. November 2017