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Verfahrensweg für die Bestellung zum “Honorarprofessor”

Aktuelles Berufungen Dekanat Dokumente Gremien Institute Promotion & Habilitation Termine Bachelor Master Magister- und Diplomstudiengänge Graduiertenstudium Studienbüro Qualitätssicherungsprojekt für Forschung & Lehre Verfahrensweg für die Bestellung zum “Honorarprofessor” Honorarprofessorinnen und -professoren nehmen an der Universität Leipzig Lehraufgaben nebenberuflich wahr oder stehen mit ihr in einer ständigen wissenschaftlichen oder künstlerische Arbeitsbeziehung. Sie können zugleich Professorin/Professor an einer anderen Hochschule, jedoch nicht hauptberuflich an der Universität Leipzig beschäftigt sein (vgl. SächsHSG § 65).

I. Auf der Grundlage einer Antragstellung aus der Fakultät und unabhängig fakultätsinterner Vorverfahren fasst der Fakultätsrat einen Beschluss zur Beantragung der Bestellung von Frau/Herrn XY zum/zur Honorarprofessor/in. Gemäß § 65 SächsHSG werden bei der Kandidatin/dem Kandidaten die grundsätzlich gleichen Voraussetzungen wie bei hauptberuflich tätigen Professorinnen/Professoren (vgl. SächsHSG § 58 Abs. 1 Nr. 1 bis 3) vorausgesetzt:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium,
  • pädagogische Eignung und hochschuldidaktische Kenntnisse,
  • besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch eine Promotion nachgewiesen wird, oder besondere Befähigungen zur künstlerischen Arbeit und
  • zusätzliche wissenschaftliche Leistungen (Habilitation oder vergleichbare Leistungen).
  • Im begründeten Einzelfall sind davon abweichend hervorragende fachbezogene Leistungen in der Praxis und der pädagogischen Eignung nachzuweisen.

Darüber hinaus hat das Rektorat ergänzend folgende inneruniversitär geltenden Kriterien festgelegt:

  • Wahrgenommene Lehraufgaben der Kandidatin/des Kandidaten an der Universität Leipzig sollten möglichst einen Umfang von 2 SWS besitzen.
  • Der Lehrauftrag sollte seit mindestens einem Jahr vor Antragstellung bestehen.
  • Bei Antragstellung sollte die Verpflichtung der Kandidatin/des Kandidaten vorliegen, auf absehbare Zeit auch weiterhin regelmäßige Lehrleistungen im Umfang von möglichst 2 SWS zu erbringen.
  • Begründet sich der Antrag auf bestehende Arbeitsbeziehungen, so sollten diese seit ebenfalls mindestens einem Jahr zur Universität Leipzig bestehen und perspektivisch auf absehbare Zeit fortbestehen bzw. ausgebaut werden.

Grundsätzlich hat die Wahrnehmung von Lehraufgaben eine höhere Priorität als wissenschaftliche Arbeitsbeziehungen.

Als Unterlagen sind beizufügen:

  • Antrag mit ausführlicher Begründung
  • Vorschlag für drei Gutachter (mindestens zwei von außerhalb der Universität Leipzig)
  • Lebenslauf
  • Urkunden der Kandidatin/des Kandidaten (Promotionsurkunde, Habilitationsurkunde, Urkunde über die Lehrbefugnis als beglaubigte Kopien) Verzeichnis der wissenschaftlichen Veröffentlichungen
  • Verzeichnis der wissenschaftlichen Vorträge
  • Verzeichnis der Lehrveranstaltungen (mit semesterweise detailliertem Ausweis der Tätigkeit nach Thema, Art der Veranstaltung und Umfang in SWS) oder Darstellung von Inhalt, Ziel und Form der bestehenden Arbeitsbeziehungen zur Universität Leipzig
  • weitere Personalunterlagen

II. Der Fakultätsrat entscheidet, ob er eine Beantragung weiterverfolgt oder nicht. Er befindet über die vorgeschlagenen Gutachter und bestellt sie im Falle eines positiven Votums.

III. Nach Vorlage der Gutachten stimmt der Fakultätsrat über die Beantragung der Bestellung von Frau/Herrn XY zur Honorarprofessorin/zum Honorarprofessor ab.

IV. Der Antrag der Fakultät auf Bestellung wird an den Prorektor für strukturelle Entwicklung übergeben. Die Entscheidung über die Bestellung zur Honorarprofessorin/zum Honorarprofessor trifft der Rektor. Er berät sich zuvor mit dem Rektoratskollegium.

Letzte Änderung: 23. April 2015