Dr. Maria Jakob

ehemalige Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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Frau Dr. Jakob ist wissenschaftliche Referentin am Deutschen Jugendinstitut Halle.
Sie ist nicht mehr über die nebenstehende Kontaktanschrift der Universität Leipzig erreichbar.

Zur Person

April 2014 bis April 2018
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig

2016
Promotion an der Universität Leipzig mit dem Thema: “Einbürgerungsfeiern in Deutschland. Wie Zugehörigkeit praktiziert wird” (summa cum laude)

2011 – 2014
Promotionsstipendium in der Graduiertenklasse „Säkularitäten: Konfigurationen und Entwicklungspfade“ an der Research Academy der Universität Leipzig

2009 – 2011
Studentische Hilfskraft und Tutorin am Lehrstuhl für Sozialpolitik am Institut für Soziologie der Universität Leipzig (Prof. Vobruba)

2005 – 2011
Studium der Kulturwissenschaften, Politikwissenschaften und International Relations in Leipzig und Warschau. Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Forschungsinteressen

Rekonstruktive Methoden, Migrationssoziologie, Soziologie der Zugehörigkeit, Biografieforschung, Praxistheorien, Ethnografie, Religionssoziologie.

Publikationen

Monografie

2017: Einbürgerungsfeiern. Wie Zugehörigkeit praktiziert wird. Baden-Baden: Nomos.

Herausgeberschaft

2018: Zum Verhältnis von Empirie und kultursoziologischer Theoriebildung. Stand und Perspektiven. Weinheim: Beltz Juventa (zusammen mit Julia Böcker, Lena Dreier, Melanie Eulitz, Anja Frank, Alexander Leistner).

Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden

im Erscheinen: Zugehörigkeit als Praxis sequentiell rekonstruieren. Methodische und methodologische Hinweise, In: Franz Erhard und Kornelia Sammet (Hg.): Sequenzanalyse praktisch, Weinheim: Beltz Juventa, S. 371-393.

2018: Visuelle Grundmuster einer Ikonografie der Gesellschaft: Fotografische Konstruktionen von Einheiten und Vielfalten bei Einbürgerungsfeiern. In: Sebastian Huhnholz und Eva Marlene Hausteiner (Hg.): Politische Ikonographie und Differenzrepräsentationen. Leviathan Sonderband 34 (2018), S. 94-114 (peer reviewed).

2018: Kontingenzsensibilität. Empirische Kultursoziologie als Forschungshaltung. In: Julia Böcker et. al (Hg.): Zum Verhältnis von Empirie und kultursoziologischer Theoriebildung. Stand und Perspektiven. Weinheim: Beltz Juventa, S. 20-33 (zusammen mit Julia Böcker und Lena Dreier).

2017: Citizenship Ceremonies in Germany: A More Universalist Kulturnation. Review of European and Russian Affairs 11:1, Art. 2 (peer reviewed).

2017: Steine des Anstoßes. Zur Bedeutung des Materiellen in Moscheebaukonflikten. In: Uta Karstein, Thomas Schmidt-Lux (Hg.): Architekturen und Artefakte. Wiesbaden: Springer, 145-162.

2015: “Unfortunately, there is no plural for ‘Heimat’ in German“Notions of ‘home’ and ‘belonging’ at German naturalization ceremonies. In: Kläger, F., Stierstorfer, K. (Hg.): Diasporic Constructions of Home and Belonging. Berlin/Bosten: De Gruyter, 297-313.

2014: „Eingehegte Toleranz“ als Strategie der Zugehörigkeitskonstruktion: Eine Erkundung auf deutschen Einbürgerungsfeiern. In: Löw, M. (Hg.), Vielfalt und Zusammenhalt. Verhandlungen des 36. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bochum und Dortmund 2012. Frankfurt am Main/New York: Campus (CD-ROM).

2012: Einbürgerungsfeiern in Deutschland. Willkommensritual oder kulturelle Abwehr? In: sinnprovinz. kultursoziologische working papers Nr. 3, www.sinnprovinz.uni-leipzig.de

Vorträge

22. September 2017: “Dimensionen von ‘Wir-Gefühlen’ auf Einbürgerungsfeiern und im Alltag”, 2. Sektionskongress der DGS-Sektion Wissenssoziologie (“Wissensrelationen”), TU Dortmund.

16. Juni 2015: „Was ist das Gute an Einbürgerungsfeiern? Verstehen und Evaluieren in der soziologischen Forschung“, Ringvorlesung „In guter Gesellschaft – Zur Relevanz der Soziologie im Alltag“ des FSR Soziologie, Universität Leipzig.

02. Juni 2015: „Discourses of belonging in Germany – an insight from citizenship ceremonies“, Workshop „Citizenship, Governance and Diversity: Perspectives on and from Germany and Canada“, Congress of the Humanities and Social Sciences, Ottawa.

22. April 2015: „Citizenship and subjective security in Germany: the role of citizenship ceremonies“, ASEN Conference 2015: Nationalism – Diversity and Security, London School of Economics.

07. April 2014: „Willkommenskultur und Zugehörigkeit Vier Thesen zu deutschen Einbürgerungsfeiern“, Fachtagung „Konzepte von Citizenship und Teilhabe im europäischen Vergleich“, Jüdisches Museum Berlin / Friedrich Ebert Stiftung.

02. Juli 2012: „Wie werde ich heimisch hier?“ — Neubürger erzählen ihre Einbürgerungs- geschichte“, Tagung „Deutsche(r) werden – Deutsche(r) bleiben? Erkenntnisse, Erklärungsansätze und Praxiserfahrungen zur Einbürgerung und zur Optionsregelung in Deutschland“, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Nürnberg.

04. Oktober 2012: „Zum Verhältnis von Toleranz und Anpassungsforderungen: Testfall Einbürgerung in Deutschland“. Sitzung „Kulturen der Toleranz“ der Sektion Soziale Probleme und Soziale Kontrolle auf 36. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bochum/Dortmund.

Lehrveranstaltungen

  • Seminar Einführung in die Kultursoziologie (BA Kultursoziologie, Winter 2017/18 und 2015/16)
  • Arbeitsgruppe Kultursoziologische (Stadt)-Raumforschung: Gegenwärtiges Greifswald (Sommerakademie Greifswald der Studienstiftung des Deutschen Volkes, Sommer 2017)
  • Seminar Soziologie des Alltags (BA Kulturwissenschaften, Sommer 2017)
  • Seminar Luhmann Lesen (MA Kulturwissenschaften, zusammen mit Dirk Quadflieg, Sommer 2017)
  • Seminar Einführung in Praxistheorien (MA Kulturwissenschaften, Winter 2016/17)
  • Seminar Interviews und Gruppendiskussionen (BA Kulturwissenschaften, Sommer 2016)
  • Seminar Ritualtheorien (BA Kulturwissenschaften, Sommer 2015)
  • Seminar Staatsangehörigkeitspolitik in Deutschland und Frankreich im Vergleich (BA Kulturwissenschaften, Winter 2014/15)
  • Seminar Diskursanalysen zum Moscheebau in Leipzig (BA Kulturwissenschaften, Sommer 2014)
  • Lecturer im interdisziplinären Studienmodul „Exploring Legal Cultures“ in Leipzig, Jakarta und Malang (Indonesien), DAAD-Programm „Hochschuldialog mit der Islamischen Welt“ (jährlich seit 2014)
  • Seminar Zugehörigkeitskonstruktionen (BA Kulturwissenschaften, Sommer 2013)

2016 Erwerb des Sächsischen Hochschuldidaktik-Zertifikats

Letzte Änderung: 12. April 2019