M.A. Nikolaus Schulz

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

E-Mail: nikolaus[dot]schulz[at]uni-leipzig[dot]de
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Sprechzeiten: nach Vereinbarung per E-Mail


Zur Person

2009–2012 Studium der Politikwissenschaft und der Volkswirtschaftslehre (B.A.) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

2012–2016 Studium der Politischen Theorie (M.A.) an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der TU Darmstadt; 2014 Erasmus-Stipendiat an der EHESS in Paris

2016 Master of Arts mit einer Abschlussarbeit zum Verhältnis von Individuum und Gesellschaft bei Axel Honneth und Hartmut Rosa

2016–2018 Lektor des frommann-holzboog Verlages in Stuttgart

Seit 01.05.2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Kulturphilosophie und -theorie am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig

 

Forschungsinteressen

Sozialphilosophie, Kulturtheorie, Politische Theorie der frühen Neuzeit und des 19. Jahrhunderts, Kritische Theorie, Neuere französische Philosophie/politische Theorie des Poststrukturalismus, Macht- und Ideologietheorien, Demokratietheorie

 

Promotionsprojekt

Pathologische Praxis. Theorie und Analyse des Zusammenhangs von sozialer Praxis und sozialem Leiden

Der Begriff der sozialen Pathologie steht für eine radikale Form von Gesellschaftskritik: Pathologiediagnosen kritisieren soziale Ordnungsstrukturen und Praxisformen, indem sie ihre Effekte als fundamentale Störung oder Fehlentwicklung der normativen gesellschaftlichen Entwicklung ausweisen. Das Ziel des Dissertationsvorhabens besteht darin, das pathologiediagnostische Verfahren am Praxisbegriff weiterzuentwickeln, und zwar durch die Verknüpfung von gesellschaftlichen Praxisstrukturierungen mit den konkreten sozialen Leidenserfahrungen der Subjekte. Der Begriff des sozialen Leidens erlaubt es, auch die in bisherigen Pathologiediagnosen nicht systematisch berücksichtigte Mikroebene des Sozialen, also die konkreten Erfahrungen der Subjekte, zu erfassen. Die Ausarbeitung eines praxeologischen Pathologiebegriffs sowie einer Subjekttheorie der Vulnerabilität soll zu einem sozialphilosophischen Kritikmodell führen, das systematisch und, durch eine Analyse spätmoderner Depressionserkrankungen, zeitdiagnostisch zeigen kann, dass pathologische Praxis existiert – aber nicht notwendigerweise.

Betreuer der Arbeit

Prof. Dr. Dirk Quadflieg (Universität Leipzig)

 

Lehre

WiSe 2019/20

Seminar „Einführung in die Kulturphilosophie“ (Mo)

Seminar „Einführung in die Kulturphilosophie“ (Di)

SoSe 2019

Seminar  „Theorien der Subjektivierung“

WiSe 2018/19

Seminar „Einführung in die Kulturphilosophie“

Letzte Änderung: 29. Juli 2019