Dr. Alec Hinshelwood

Postdoc Humboldt-Professur

E-Mail: alec.hinshelwood[at]uni-leipzig.de
Telefon: +49 (0) 341 97-35810

Raum: H1 1.02
Sprechzeiten: Mo. 16:00-17:00 Uhr


Alec Hinshelwood hat 2017 am University College London (UCL) doktoriert, wo er anschliessend als „Teaching Fellow“ gearbeitet und Kurse in Theoretischer und Praktischer Philosophie, sowie in der Geschichte der Philosophie unterrichtet hat. Zentral für seine Forschung sind Aristoteles, Kant, Hegel und Marx, sowie die Psychoanalytiker Melanie Klein und Donald Winnicott.

Seine Dissertation trägt den Titel „Thought in Motion“. Sie ist ein Beitrag zur Handlungsphilosophie vor dem Hintergrund der Metaphysik des Geistes. Es wird argumentiert, dass absichtliches Handeln die grundlegende Weise des Nachdenkens darüber ist, was zu tun ist. Hierzu müssen drei Aspekte absichtlicher Handlungen identifiziert werden: die Repräsentation, die die Handelnde von ihrem Handlungsziel hat; Ihr Wissen darum, was sie tut; und die tatsächliche Veränderung in der die Handlung besteht. Es wird weiter argumentiert, dass absichtliches Handeln nur dann so verstanden werden kann, wenn man – anders als viele zeitgenössische Philosophen – eine grundsätzlich Aristotelische Auffassung von Veränderung hat.

Gegenwärtig konzentriert sich seine Forschung auf die Idee, dass das Wissen, das absichtlich Handelnde davon haben, was für Wesen sie sind, erstpersonal sein muss; sowie auf die Idee, dass solches Wissen in bestimmten ethischen Beziehungen der Fürsorge (care) besteht, in denen diejenigen, die dieses Wissen haben, zueinander stehen. Er untersucht diese Themen in den Werken von Hegel und Marx, in der zeitgenössischen Psychologie und in der psychoanalytischen Theorie.

Letzte Änderung: 15. Oktober 2018