Dr. Thomas Wendt

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

E-Mail: twendt[at]uni-leipzig.de
Telefon: +49 (0) 341 97-35824

Raum: H1 1.13
Sprechzeiten: Mi. 11:00-12:30 Uhr während der Veranstaltungszeit




Zur Person

Thomas Wendt wurde am 21.03.1958 in Wolfen (Kreis Bitterfeld) geboren, er ist verheiratet und hat drei Söhne.
Von 1976 bis 1981 studierte er u. a. Philosophie, Geschichte, Ökonomie und Pädagogik an der Karl-Marx-Universität Leipzig und absolvierte ein Sonderstudium im Bereich der Neurowissenschaften. Seine Studien beschloss er mit dem Ereichen des akademischen Grad eines Diplomphilosophen. (Thema der Diplomarbeit: Zum Verhältnis von Philosophie und Neurowissenschaften, das philosophische Konzept des J. C. Eccles). Wendt nahm im Jahr 1981 ein Forschungsstudiums am Bereich Erkenntnistheorie der Sektion marxistisch-leninistische Philosophie der Karl-Marx-Universität auf. 1984 wurde er mit einer Arbeit über die Philosophie des Psychologismus zum Dr. Phil. promoviert. Von 1984 bis 1990 zunächst als befristeter und später als unbefristeter Assistent von D. Wittich am Bereich Erkenntnistheorie tätig, spezialisierte sich Wendt auf dem Gebiet der neuzeitlichen philosophischen Erkenntnis- , Kommunikations- und Wissenschaftstheorie. Die systematische Erkenntnistheorie und ihre Geschichte vertritt er seit 1981 mit eigenen Seminaren und seit 1984 auch mit eigenen Vorlesungen in der Lehre. Wendts theoretische Arbeit galt in dieser Zeit besonders der Explikation von Möglichkeiten eines vernünftigen, kooperativen Handelns von Vertretern konkurrierender weltanschaulicher Theorien unter den Bedingungen einer sich globalisierenden Menschheit. Von 1990-1992 war er mit Zeitverträgen am Institut für Philosophie in Abwicklung und der Akademie der Wissenschaften der DDR zu Berlin beschäftigt. Seit 1992 ist Wendt als wissenschaftlicher Mitarbeiter am neu gegründeten Institut für Philosophie – dessen Gründungskommission er angehörte – der Universität Leipzig tätig. Wendt ist Vertrauensdozent der Hans – Böckler – Stiftung.

Er lehrt u.a. auf dem Gebiet der theoretischen Philosophie, Geschichtsphilosophie, politischen Philosophie und ihrer jeweiligen Geschichte. Thomas Wendt selbst vertritt eine philosophische Konzeption – „kritische Anthropologie“ – die einer vom Marxismus und seinen historischen Quellen entwickelten Praxisphilosophie verpflichtet ist. Besonderes theoretisches Interesse hegt Wendt für die klassische deutsche Philosophie, den Marxismus und den klassischen Positivismus. Seine systematische Beschäftigung mit dem Begründungsproblem führte ihn zur Reflexion des Verhältnisses von Theologie und Philosophie und zu den Theoremen der Metaphysik (Aristoteles und Thomas von Aquin).

Letzte Änderung: 5. September 2018