Neue Professorin für politische Bildung am Institut

Ab dem 1. November 2019 verstärkt Prof. Dr. Nina Kolleck unser Team als Professorin für politische Bildung. Forschungsschwerpunkte der frisch Ernannten sind Fragen mit zentraler thematischer Bedeutung für die politische Bildung im Allgemeinen und politische Bildung im Kontext von Europa und Global Governance sowie Demokratie im Besonderen. Dazu zählen Demokratiebildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Inklusion, kulturelle Bildung, globales Lernen, Bildungsverbünde und Bildungsnetzwerke sowie Bildungsreformen und Schulentwicklung.

Vor ihrer Tätigkeit an der Universität Leipzig war Nina Kolleck als Professorin an der RWTH Aachen und als W1-Professorin für Bildungsforschung und soziale Systeme an der Freien Universität Berlin tätig. Zudem hatte sie Gastprofessuren an der University of California Berkeley, der University of British Columbia (Vancouver), der Hebrew University of Jerusalem und der Tel Aviv University inne. Sie verfügt über eine Promotion im Fach Politikwissenschaft sowie eine Habilitation (venia legendi) für das gesamte Fachgebiet der Erziehungswissenschaft (beides FU Berlin). Für ihre Forschung zusammen mit Dr. Yemini (Tel Aviv University, ab 09/19 Alexander von Humboldt-Stipendiatin am Arbeitsbereich von Prof. Dr. Kolleck) wurde sie mit dem ARCHES Preis (Award for Research Cooperation and High Excellence in Science) der Minerva Stiftung der Max-Planck-Gesellschaft ausgezeichnet.

Ihre Projekte wurden von unterschiedlichen Förderinstitutionen unterstützt, wie u.a. der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Stiftung Mercator, der Minerva Stiftung der Max-Planck-Gesellschaft, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), der VolkswagenStiftung, der Joachim Herz-Stiftung, der Fritz-Thyssen-Stiftung oder der Robert Bosch-Stiftung. Ergebnisse ihrer Forschungen wurden in unterschiedlichen Zeitschriften publiziert, wie u.a. Journal of Education Policy, Journal of European Public Policy, Global Environmental Politics, Environmental Education Research, Journal of Educational Administration.

Das Leipziger Profil der Politischen Bildung zeichnet sich durch einen umfassenden Zugang mit starker fachwissenschaftlicher Anbindung und einem Fokus auch auf außerschulische politische Bildungsprozesse aus. Ziel des Arbeitsbereichs ist es, Fragen der politischen Bildung mit Bezügen zu aktuellen Themen (wie u.a. Demokratiebildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Klimabildung, Inklusion, kulturelle Bildung, globales Lernen, Bildungsverbünde) gemeinsam mit den Studierenden zu reflektieren.

Letzte Änderung: 30. Oktober 2019