Einladung zur Tagung „1989/90 – Aufbruch ohne Ende?“ in Leipzig

Die Tagung stellt die Prägung Ostdeutschlands durch eine Reihe von Aufbrüchen in den Mittelpunkt. Der Aufbruch 1989/90 aus einer fürsorgenden Diktatur und Planwirtschaft fand ein vergleichsweises rasches Ende. Unmittelbar danach waren die Ostdeutschen mit dem gesamtdeutschen Aufbruch in eine globalisierte Wirtschaft, eine vertiefte Europäische Union und eine Migrationsgesellschaft konfrontiert. Das Ende dieser Aufbrüche durch eine Wiedererneuerung nationalstaatlich orientierter Politik scheint heute jedoch eine nicht mehr völlig ausgeschlossene Option.
Die Tagung stellt potentielle Beiträge ostdeutscher Erfahrungen zur Definition gesamtdeutscher Problemlagen und Bewältigungsstrategien in den Vordergrund, schließt aber explizit den Vergleich mit Westdeutschland ein. Sie blickt nicht auf die Ereignisse 1989/90 zurück, sondern betrachtet deren Nachwirkungen als Bezugspunkt der Analyse aktueller Fragestellungen.
Mit Blick auf vergangene Erfahrungen und zukünftigen Entwicklungen von Aufbruch und Ende in Ostdeutschland widmet sich die Tagung der Thematik in vier Panels, einem World-Café und einer Videoreportage

Wann: 21. und 22. November 2019
Wo:   Tagungslounge Leipzig
Katharinenstraße
04109 Leipzig

Weiterführende Informationen zum Programm und zur Beschreibung finden Sie im Veranstaltungsflyer hier.
Wir bitten um Anmeldung bis zum 15. November 2019 unter kontakt.aufbruch89[at]uni-leipzig.de.
Die Tagung ist öffentlich und wird von der Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt.

Konferenzflyer [pdf]

Letzte Änderung: 8. November 2019