Arbeitsbereich Empirische Methoden und Politische Soziologie

Team

Leiter Dr. Lars Vogel

Wissenschaftliche Mitarbeiterin Katharina Heger, M.A.

Kontakt lars.vogel[at]uni-leipzig.de katharina.heger[at]uni-leipzig.de

Sprechzeit Sprechstunde/Methodenberatung Di 14-15 Uhr nach vorheriger Anmeldung per Email

Lehrprofil

Der Arbeitsbereich Empirische Methoden und Politische Soziologie ist in der Lehre für die Methodenmodule im B.A.- und M.A.-Studiengang Politikwissenschaft verantwortlich. Studierende erlernen darin anwendungsorientiert die Grundlagen und fortgeschrittenen Methoden der empirischen Sozialforschung in der Entwicklung von Forschungsdesigns und Durchführung von Datenerhebung und Datenanalyse. Neben passiver Methodenkompetenz ist das Hauptziel die Fähigkeit, das für die eigenen wissenschaftlichen Fragestellungen passende Forschungsdesign inklusive der dafür notwendigen Methoden eigenständig und kritisch reflektiert auswählen und umsetzen zu können. Dieser Zielsetzung entsprechend werden neben dem Schwerpunkt auf quantitativer Sozialforschung auch andere zentrale Forschungsansätze und Paradigmen der Politikwissenschaft, wie vergleichende oder qualitative Methoden, und ihre wechselseitigen Ergänzungsmöglichkeiten vermittelt. Die inhaltlichen Themen in der Lehre orientieren sich unter anderem an den Forschungsschwerpunkten der politischen Soziologie, wie Wahlverhalten, politische Partizipation und politische Einstellungen, Abgeordneten-, Parlaments- und Elitensoziologie, politische Repräsentation und europäische Integration. Zurück zum Seitenanfang

Lehrveranstaltungen

  • Methodenmodul BA, Seminar “Datenerhebung”
    dienstags 09.15-10.45 und 17.15-18.45 Uhr
  • Methodenmodul MA, Seminar “Datenanalyse mit SPSS”
    dienstags 9.15-10.45 Uhr und 15.15-16.45 Uhr
  • Methodenmodul BA, Übung “Datenerhebung”
    mittwochs 9.15-10.45 Uhr

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Aktuelles

BMFSFJ-Forschungsprojekt “Soziale Integration ohne Eliten?” Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert seit Anfang November für die Dauer von zwei Jahren das Forschungsprojekt “Soziale Integration ohne Eliten? Ausmaß, Ursachen und Folgen personeller Unterrepräsentation in den bundesdeutschen Eliten” Weitere Informationen (9.7.2019)

Forschungsprofil/-projekte

In der Forschung besteht ein Schwerpunkt des Arbeitsbereichs Empirische Methoden und politische Soziologie in der Analyse politisch-parlamentarischer Repräsentation in Demokratien. Repräsentation wird dabei verstanden als institutionell und sozialstrukturell bedingte Interaktion zwischen politischen Eliten und der Bevölkerung insgesamt bzw. zwischen ihren relevanten Untergruppen wie Parteien, sozialen Gruppen oder regionalen Wahlkreisen. Insbesondere wird fokussiert auf die Entstehung und Transformation populistischer Einstellungen in Europa – und deren Folgen – als Ergebnis des Wechselspiels zwischen bevölkerungsseitigen Nachfrage- und elitenseitigen Angebotsfaktoren. Diese Forschungsperspektive erfordert umfangreiche komparative Datenerhebungen und entsprechend wirkt der Arbeitsbereich an internationalen Projekten mit.

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Letzte Änderung: 28. Oktober 2020