Forschung

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Die Forschung am Institut für Politikwissenschaft widmet sich dem Dachthema “Demokratie – Bildung – Europa”. Sie richtet sich auf die systematische Beobachtung und Erklärung politischer Institutionen (polity), politischer Interaktionen und Prozesse (politics) sowie von Politikfeldern und politischen Sachentscheidungen (policies), wobei die verschiedenen Arbeitsbereiche des Instituts jeweils spezifische Schwerpunkte setzen. Wir nutzen unterschiedliche sozialwissenschaftliche und regionalwissenschaftliche Methoden mit einem Schwerpunkt auf qualitativer Methodik.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind auf vielfältige Weise in universitäre und außeruniversitäre Kooperationszusammenhänge eingebunden. Beispiele sind die Mitwirkung:

Beispiele für laufende und abgeschlossene Forschungsvorhaben sind

  • das Projekt “Soziale Integration ohne Eliten? Ausmaß, Ursachen und Folgen personeller Unterrepräsentation bestimmter Bevölkerungsgruppen in den bundesdeutschen Eliten” (Dr. Lars Vogel)
  • das BMBF-Projekt “Fremde im eigenen Land? Eine Studie über die Veränderbarkeit nationaler Narrative mithilfe Politischer Laboratorien” PoliLab (Prof. Rebecca Pates PhD),
  • das BMBF-Projekt „M2 – Metavorhaben zur Förderrichtlinie „kulturelle Bildung in ländlichen Räumen“, MetaKLuB (Prof. Dr. Nina Kolleck),
  • das Projekt “Illiberal Trends and Anti-EU Politics in East Central Europe” im Rahmen des Jean Monnet Chair “Aktuelle Krisen und EU-Integration/EU-CRIS” (Prof. Dr. Astrid Lorenz, mit Dr. Lisa H. Anders),
  • das Projekt „Möglichkeiten und Grenzen einer transnationalen deutsch-tschechischen Nachbarschaftspolitik“ von Hana Formánková,
  • das BMBF-Projekt „K2 – Gemeinsam stark: Netzwerke Kultureller Bildung“, NetKuB, geleitet von Prof. Dr. Nina Kolleck im Verbund mit Prof. Dr. Reinwand-Weiss (Universität Hildesheim),
  • das BMBF-Projekt „Passungsverhältnisse Kultureller Bildungsnetzwerke und Kultur(en) in ländlichen Räumen im Kontext sozialer Teilhabe (PaKKT) von Prof. Dr. Nina Kolleck im Verbund mit Prof. Dr. Bender (Universität Bielefeld),
  • das DFG-Projekt „CONNECT: Connections and Levels of Influence in Multilateral Treaty Negotiations Over Time“ von Prof. Dr. Nina Kolleck im Rahmen der DFG-Forschergruppe “International Public Administration” Prof. Dr. Christoph Knill (Sprecher, LMU München), Verbundpartner: Prof. Dr. Arthur Benz (Technische Universität Darmstadt), Prof. Dr. Klaus Goetz (Ludwig-Maximilians-Universität München), Prof. Dr. Andrea Liese (Universität Potsdam), Dr. Per-Olof Busch (Universität Potsdam), Prof. Dr. Michael Bauer (Universität Speyer), Prof. Dr. Stephan Grohs (Universität Speyer), Prof. Dr. Steffen Eckhard (Universität Konstanz),
  • das internationale Verbundprojekt “The Influences of Policy Actors on UN Policy Programs on Climate Change Education”, gefördert vom Social Sciences and Humanities Research Council SSHRW der Verbundpartner: Prof. Marcia McKenzie (University of Saskatchewan, Kanada, Chief Investigator), Prof. Dr. Nina Kolleck, Prof. Alan Reid (Monash University, Australia), Dr. Aaron Benavot, Prof. Fazal Rizvi (Monash University, Australia), Prof. Stefan Bengtsson (Uppsala University),
  • das internationale Projekt “The ‘start of a beautiful friendship?’ – Comparative study of German and Israeli school-NGO interactions across different socio-economic strata” von Prof. Dr. Nina Kolleck zusammen mit Dr. Miri Yemini (Tel Aviv University), gefördert von der Minerva Stiftung, Max-Planck-Gesellschaft,
  • das DFG-Projekt Muster und Determinanten der Landesverfassungspolitik in der Bundesrepublik Deutschland (Prof. Dr. Astrid Lorenz),
  • das DFG-/ANR-Forschungsprojekt Menschenhandel im Lichte institutioneller Praktiken. Ein deutsch-französischer Vergleich (Prof. Rebecca Pates PhD, in Kooperation mit Dr. Mathilde Darley, Centre Marc Bloch, HU Berlin/CNRS),
  • das BMBF-Projekt „Migration und Institutionenwandel im deutschen Gesundheitswesen im Feld der psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung von Geflüchteten“ von Dr. Renate Reiter (mit Annette E. Töller/FernUniversität in Hagen, Thomas Gerlinger/Universität Bielefeld und Konstanze Janda/Verwaltungsuniversität Speyer),
  • der Sonderforschungsbereich Verräumlichungsprozesse unter Globalisierungsbedingungen (Prof. Dr. Heidrun Zinecker)
  • das SMWK-Forschungsprojekt Neue Regionalismen in einer sich wandelnden Weltordnung – die Zuordnung Lateinamerikas und Afrikas (Prof. Heidrun Zinecker und Prof. Ulf Engel, Institut für Afrikanistik).

Die Professuren sind national und international vernetzt, was sich unter anderem in Leitungsfunktionen fachwissenschaftlicher Organisationen und Zeitschriften, Gutachtertätigkeiten, der Beteiligung an gemeinsamen Forschungsprojekten und Publikationen und der Organisation von Fachtagungen manifestiert.

Letzte Änderung: 13. März 2020