Frühere Informationen zur Forschung

am Forschungs- und Lehrbereich Politisches System der Bundesrepublik Deutschland/Politik in Europa

Europäischer Wildenmann Prize 2017 für Dorothee Riese
Auf einer internationalen Tagung des European Consortium of Political Research (ECPR) in Nikosia wurde Dorothee Riese am 11. April 2018 der renommierte Wildenmann Prize verliehen. Sie erhielt die Auszeichnung für ihre Analyse “Negotiating Secrecy: How Parliament and Executive Debate the Possibilities and Limits of Executive Secrecy”. 2017 hatte sie diese auf den ECPR Joint Sessions of Workshops in Nottingham präsentiert. Die Jury lobte besonders die analytische Originalität der Studie sowie die effektive Verbindung aus theoretischer Tiefe und sorgfältiger empirischer Arbeit. Das Papier befasst sich mit der schwierigen Beziehung von Demokratie und Geheimhaltung.
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Feldforschungsreise
Im Rahmen ihres Promotionsvorhabens zur Asyl- und Flüchtlingspolitik in Ostmitteleuropa im EU-Kontext fährt Paula Beger (Akademische Mitarbeiterin) von Oktober 2017 bis Ende Januar 2018 für Interviews und Recherchen u.a. nach Budapest, Warschau, Bratislava und Prag. Dabei ist sie Gastwissenschaftlerin der Akademien der Wissenschaften von Ungarn, Polen, der Slowakei und Tschechien. Ermöglicht wurde die Feldforschung durch ein Reisestipendium des gemeinsamen Programms Sylff der Tokyo Foundation und der Nippon Foundation, die auch das gesamte Dissertationsprojekt unterstützt.

Weitere Ostmitteleuropakompetenz im Team
Hana Formánková, neue Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Team, forscht zu den deutsch-tschechischen Nachbarschaftsbeziehungen, u.a. in den Euroregionen. Sie studierte an der Universität Brno und der Universität Magdeburg European Studies sowie Area Studies an der Universität in Ekaterinburg. Danach war sie sechs Jahre im tschechischen Außenministerium im Referat Mitteleuropa tätig und hospitierte in dieser Zeit auch im Auswärtigen Amt in Berlin im Arbeitsbereich Innenpolitische Dossiers der Europäischen Union.

Vortrag auf DVPW-Sektionstagung
Werner Reutter referiert zum Thema “Parlamentarische Opposition in einem konsensdemokratischen Politikfeld. Politische Minderheiten und Verfassungspolitik in den deutschen Bundesländern” auf der Tagung “Kritik, Kontrolle, Alternative: Was leistet die parlamentarische Opposition?” der Sektion “Regierungssystem und Regieren in der Bundesrepublik Deutschland” in der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft, die am 11. und 12.09.2017 an der Humboldt-Universität zu Berlin stattfindet.

ECPR Joint Sessions
Dorothee Riese wurde mit einem eigenen Beitrag zum Workshop „The Politics of Information. How Political Elites Select and Process Information” im Rahmen der ECPR Joint Sessions eingeladen. Die Tagung findet vom 25. bis 30.4. in Nottingham statt.

Beteiligung an Leibniz-WissenschaftsCampus
Prof. Dr. Astrid Lorenz ist am neuen Leibniz-WissenschaftsCampus „Eastern Europe – Global Area“ beteiligt. Dieser wurde unter Federführung des Leibniz Instituts für Länderkunde im Förderzeitraum 2016 bis 2020 eingerichtet und vernetzt Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in der Region Leipzig – Halle – Jena. Ziel des Campus ist es, neue Forschungsperspektiven zum östlichen Europa zu entwickeln, den gesellschaftlichen Diskurs über die Region durch Wissenstransfer zu begleiten und Nachwuchsforschende zu fördern. Astrid Lorenz ist am Forschungsgebiet 5 Eastern Europa in Times of Europeanisation and Diffusion beteiligt.

Sammelband „Politik und Regieren in Sachsen-Anhalt“ erschienen
In einem von Hendrik Träger (Leipzig) und Sonja Priebus (Universität Magdeburg) herausgegebenen Sammelband analysiert ein interdisziplinär zusammengesetztes Autorenteam die Entwicklung des Landes Sachsen-Anhalt seit 1990. Außerdem kommen in dem Buch mit einem früheren Ministerpräsidenten und einem ehemaligen Innenstaatssekretär zwei politische Praktiker zu Wort. Was prägte Sachsen-Anhalt in den vergangenen 25 Jahren? Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten weist das Land im Vergleich zu den anderen (ostdeutschen) Bundesländern auf?
Inhaltsverzeichnis
Produkt-Flyer

Kooperationsprojekt zum Thema Asyl bindet Studierende in die Forschung ein
Logo BMBFMit Mehrebenenkonstellationen im Bereich der Asylpolitik aus kommunaler Perspektive befasst sich ein dauerhaftes Lehrforschungsprojekt, das wir mit der Stadt Leipzig durchführen. Unter anderem dank einer Förderung aus BMBF-Mitteln 2015-16 wurden einschlägige Dokumente im Amt für Migration und Integration der Stadt Leipzig für wissenschaftliche Zwecke erschlossen. Diese stehen nun Studierenden und Mitarbeitern für die Forschung zur Verfügung. Das Projekt ist Teil des Vorhabens, die Kommunalpolitik und -verwaltung systematisch in die Lehre am Institut für Politikwissenschaft zu integrieren.
Forschung des Lehrbereiches zur Kommunalpolitik
Weitere Informationen und Good-Practice-Bericht

Lorenz Anter Reutter Brandenburg CoverBuch „Politik und Regieren in Brandenburg” erschienen
Astrid Lorenz, Andreas Anter (Universität Erfurt) und Werner Reutter (derzeit Universität Potsdam) befassten sich intensiv mit der Politik im Land Brandenburg seit 1990 – auch im Vergleich mit anderen Bundesländern. Das Ergebnis liegt nun in Buchform vor. Was sind die besonderen Merkmale der Politik in Brandenburg und wie spezifisch ist sie?
Einleitung
Verlagsflyer

DFG-Forschungsprojekt zur Verfassungspolitik
Mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft wird seit 2013 unter Leitung von Prof. Dr. Astrid Lorenz das Forschungsprojekt „Muster und Determinanten der Landesverfassungspolitik in der Bundesrepublik Deutschland” am Lehrbereich durchgeführt. Das Projektteam erforscht, wie und warum Landesverfassungen im deutschen Mehrebenensystem geändert werden und inwiefern dies durch Prozesse auf Bundesebene beeinflusst ist. Warum gab es beispielsweise in einigen Ländern Initiativen zur Installation einer Schuldenbremse, in anderen aber nicht? Sind Themen, Argumente und Verhandlungsstrukturen durch die Bundesebene oder andere Länder beeinflusst?
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Panel und Vortrag auf Drei-Länder-Tagung 2016 in Heidelberg
Im Rahmen der gemeinsamen Tagung der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW), der Österreichischen Gesellschaft für Politikwissenschaft (ÖGPW) und der Schweizerischen Vereinigung für Politische Wissenschaft (SVPW) vom 29.09.-01.10.2016 an der Universität Heidelberg leiten Prof. Dr. Astrid Lorenz und Lisa Helene Anders (Universität Potsdam) ein Panel zum Thema „Strategische Akteure und regionale Integration”. Außerdem halten Prof. Dr. Astrid Lorenz und Dr. Hendrik Träger einen Vortrag über die Interessenpolitik von Kommunen im Mehrebenensystem am Beispiel des parteipolitischen Hochkonfliktfeldes Asylpolitik.

Beitrag aus dem Arbeitsbereich bei den MANCEPT Workshops
Dorothee Riese stellt bei den MANCEPT Workshops 2016 im Panel „Democratic Secrecy” einen Beitrag zum Thema „How Can Parliaments Oversee Executive Secrecy?” vor. Sie diskutiert darin Möglichkeiten und Grenzen der Legitimation exekutiver Geheimhaltung, sowohl theoretisch als auch am empirischen Beispiel von Geheimdienstgesetzgebung. Der DAAD unterstützt ihre Teilnahme mit einer Kongressreisenförderung.

Beiträge aus dem Arbeitsbereich beim DVPW-Kongress 2015 in Duisburg
Dorothee Riese ist mit einem Beitrag zum Thema „Sicherheit und Geheimhaltung“ auf dem DVPW-Kongress „Vorsicht Sicherheit! Legitimationsprobleme der Ordnung von Sicherheit“ vom 21. – 25.09.2015 vertreten. Sie analysiert am Beispiel von Geheimdienstgesetzgebung und -budgets die Bedeutung von Geheimhaltung und Offenlegung für das Verhältnis zwischen Sicherheit und Freiheit.
Hendrik Träger referiert gemeinsam mit Torsten Opelland von der Universität Jena zum Thema „Was ermöglicht und was verhindert rot-rote bzw. rot-rot-grüne Bündnisse auf Landesebene?“

Vortrag aus dem Arbeitsbereich zur Kommunalpolitik auf DVPW-Tagung
Jan Pollex wurde vom Arbeitskreis „Lokale Politikforschung“ der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft zur Jahrestagung eingeladen, die am 30. – 31.01.2015 an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg stattfindet. Das Thema der Tagung lautet „Variationen des Städtischen – Variationen lokaler Politik?“ Der Vortrag von Jan Pollex befasst sich konkret mit Variationen in institutionellen Praxen und ihren Effekten auf die Funktionsausübung von Stadträten – Leipzig und Dresden im Vergleich.
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Beiträge des Arbeitsbereiches zur Verfassungspolitik auf der ECPR General Conference
PD Dr. Werner Reutter wird gemeinsam mit Paul Blokker (University of Trento, Italy) auf der der General Conference des European Consortium for Political Research in Glasgow (3.-6. September 2014) dieses Panel leiten: „Sub-national constitutional politics: contesting or complementing, replicating or innovating traditional constitutionalism?“
Darüber hinaus wurden diese Beiträge aus dem Arbeitsbereich Politisches System der Bundesrepublik Deutschland/Politik in Europa in das Programm aufgenommen:
Astrid Lorenz, Short-term and long-term effects of constitution-making patterns
Astrid Lorenz, Explaining constitutional politics in the German Länder
Dorothee Riese, Secrecy and Transparency

Studie zur Partei Die Linke erschienenDie Linke_cover
Dr. Hendrik Träger, Mitarbeiter am Arbeitsbereich, untersucht im Band „Die Linke. Willensbildung in einer ideologisch zerstrittenen Partei“ gemeinsam mit Prof. Dr. Torsten Oppelland (Universität Jena) die historische Tradition des gespaltenen linken Lagers und die Willensbildungsmuster in der Partei Die Linke. Darüber hinaus stehen die strategischen Erfahrungen und Optionen der Partei, die hinsichtlich einer Regierungsbeteiligung ganz auf die SPD angewiesen ist, im Mittelpunkt der Analyse.
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Arbeitsbereich mit 2 Beiträgen auf IPSA-Kongress vertreten
Mit diesen papers ist der Forschungs- und Lehrbereich Politisches System der Bundesrepublik Deutschland/Politik in Europa auf dem Kongress der International Political Science Association vom 19.-24. Juli 2014 in Montréal vertreten:
Astrid Lorenz, Dorothee Riese, Transparency Rules and Parliamentary Control
Werner Reutter, Astrid Lorenz, Sub-National Parliaments and Sub-National Constitutions
Das Thema des diesjährigen Kongresses lautet „Challenges of Contemporary Governance“.

Forschungsvorhaben zur Verfassungsgebung in den neuen Ländern abgeschlossen
Cover Demokratisierung in OstdeutschlandEin mehrjähriges Forschungsvorhaben zur Demokratisierung in Ostdeutschland von Prof. Dr. Astrid Lorenz wurde kürzlich beendet. Auf Basis von umfassenden Dokumentenanalysen, der Auswertung einer Tagung mit zentralen Aushandlungsbeteiligten, die 2008 unter Schirmherrschaft des Bundesratspräsidenten in Berlin stattfand, sowie weiteren Zeitzeugeninterviews wurde untersucht, wie die politischen Kräfteverhältnisse in den ersten Landesparlamenten die Verfassungsgebung beeinflusste. Die Überarbeitung der Berliner Verfassung nach der Wiedervereinigung der Stadt ging als kontrastierender Fall in das Vorhaben ein. Das Buch zum Projekt erschien nun im Verlag Springer VS. Das Vorhaben wurde gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Verlagsflyer

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Letzte Änderung: 1. April 2019