Frühere Veranstaltungen

… des Arbeitsbereiches Politisches System der Bundesrepublik Deutschland/Politik in Europa

12. Dezember 2017, 17.15-18.45 Uhr, GWZ, Raum 4.1.16
Visegrád und die EU: Rückkehr oder Abkehr?
Nach dem Regimewechsel in 1989 strebten die Visegrád-Länder mit dem EU-Beitritt eine “Rückkehr nach Europa” an. Spätestens seit der Flüchtlingskrise stellen sie indes die Einigung mit anderen EU-Ländern in Grundsatzfragen der europäischen Integration zunehmend auf den Prüfstand und treten dabei geschlossener als zuvor auf. Was hat sich inzwischen geändert? Oder wichen die Vorstellungen der ostmitteleuropäischen Staaten von Europa immer ab, nur treten dieser Abweichungen heute mehr hervor? Einen Gastvortrag zu dem Thema hielt Friedrich Heupel, langjähriger Diplomat und ehemaliger Mitarbeiter des Auswärtigen Amts mit Expertise zur Region Ostmitteleuropa.

5. bis 9. Dezember 2017
Exkursion nach Brüssel
Die Exkursion richtete sich an Studierende im 1. Semester des M.A. European Integration in East Central Europe. Neben Terminen in europäischen Einrichtungen stand ein Blockseminar mit Dr. Martin Ahbe (Europäische Kommission) zu europäischen Entscheidungsverfahren und -prozessen in der Energiepolitik auf dem Programm. An der Exkursion nahmen auch Erstsemesterstudierende des Double-Degree-Studienprogramms mit der Andrássy Universität Budapest teil, so dass sich alle Studierenden kennenlernten. Ein Teil der Exkursion fand gemeinsam mit Dr. Renate Reiter (Arbeitsbereich Multilevel Governance) und Studierenden im Modul “Europäisierung und Transformation” des B.A. Politikwissenschaft statt. Dank der Förderung des Jean-Monnet-Lehrstuhls mussten nur die Fahrtkosten getragen werden.

1. Dezember 2017, 9-18 Uhr, NSG, R. S 420 und 2.-3. Dezember 2017, 9-18 Uhr, GWZ, R. 4.1.16
Economies and Public Finances of East Central Europe
Das Wirtschaftsmodell in Mittel- und Osteuropa wird gemäß dem “Varieties of Capitalism”-Ansatz dem “Foreign Direct Investment Dependent Competition State” zugeordnet. Über die wirtschaftliche Integration der Visegrád- und Balkanländer, Ostdeutschlands sowie der baltischen Staaten in die EU und die Nachhaltigkeit öffentlicher Finanzen in dieser Region referierte Dr. Zoltán Pogátsa von der Westungarischen Universität in Sopron. Das Gastseminar über die Entwicklung der mittel- und osteuropäischen Marktwirtschaften nach 1989 fand im Rahmen des Studiengangs M.A. European Integration in East Central Europe statt, stand aber auch allen anderen Interessierten offen.

30. November 2017, 17.15 Uhr, NSG, Raum 102
Die Politisierung der EU – Gefahr oder Chance?
In den vergangenen Jahren wurden die EU und ihre Entscheidungen zunehmend zum Gegenstand öffentlicher Auseinandersetzungen. Im Rahmen der zweiten Veranstaltung der Reihe „Europa debattieren!“ diskutierten Studierende in vorgegebenen Rollen die Folgen dieser Entwicklung. Birgt die Politisierung Gefahren für die europäische Integration oder bietet sie Chancen für eine weitere Demokratisierung der EU? Ziel war es, die unterschiedlichen Argumente jeweils gut zu vertreten bzw. sich mit ihnen sachlich auseinanderzusetzen.

29. November 2017, 11.00 Uhr, Vortragssaal der Albertina
Kultusminister Haubitz im Gespräch
Erstmals in seiner Zeit als Kultusminister stellte sich Frank Haubitz in einem Vorort-Termin den drängenden Fragen zur Bildung in Sachsen. In einer ersten Runde mit Bildungs-Prorektor Prof. Dr. Thomas Hofsäss und Dr. Daniel Schmidt ging es um das Thema: Bleiben oder gehen? Perspektiven der Lehramtsabsolvent/innen. Ab 12.30 Uhr diskutierten Haubitz, Hofsäss, Rektorin Prof. Dr. Beate Schücking und weitere Teilnehmer in einer von Prof. Dr. Astrid Lorenz moderierten Runde über die politische Bildung an sächsischen Schulen.

20. November 2017, 15.15 Uhr, NSG, Raum 126
Zwischen Recht und Macht: Gerichte in Mehrebenensystemen
Das Verhältnis der Gerichte im europäischen Mehrbenensystem wirft Fragen auf: Sorgen die nationalen Gerichte für die einheitliche Auslegung des europäischen Rechts? Oder gelingt es ihnen, eigene Urteilslinien trotz Nichtvereinbarkeit mit europäischem Recht beizubehalten? Diese und ähnliche Fragen diskutierte mit uns Stefanie Vedder, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Kassel.

16. November 2017, 13-15 Uhr, GWZ, Raum 4.1.16
Aktuelle Entwicklungen und künftige wirtschaftliche Perspektiven in Mittel- und Osteuropa
Dieser Vortrag von JProf. Dr. Tobias Dauth von der Handelshochschule Leipzig fand im Rahmen des Studienganges M.A. European Integration in East Central Europe statt.

9. bis 10. November 2017
Exkursion nach Prag
Auf dem Programm der Studienexkursion nach Prag standen Gespräche mit Praktikern und Experten aus der tschechischen Politik, Verwaltung und Wissenschaft. Sie fand im Rahmen der Lehrveranstaltung “EU-Integration und nationale Politik am Beispiel Tschechiens” (Hana Formánková) statt, stand aber auch anderen Interessierten offen.

2. November 2017, 18-20 Uhr, Ritterstr., Alter Senatssaal
Superwahljahr 2017 – Wohin treibt Europa?
Podiumsdiskussion in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung zu den Wahlen in Deutschland, Tschechien, Frankreich, Österreich, Großbritannien und ihren Folgen für Europa. Mit: Dr. Lukas Novotny (J. E. Purkyne Universität in Ústí nad Labem), Jean-Christophe Tailpied (Institut français Leipzig), Gesandter Mag. Andreas Somogyi (Österreichische Botschaft Berlin), Nick Leake (Britische Botschaft Berlin), Prof. Dr. Astrid Lorenz (Universität Leipzig).
Moderation: Andreas Tietze

16. bis 18. Oktober 2017
Studierende des Instituts auf internationaler Konferenz in Bratislava
Auf Einladung des Präsidenten des Nationalrats der Slowakischen Republik, Dr. Andrej Danko, und des Präsidenten des Sächsischen Landtags, Dr. Matthias Rößler, fuhren mehrere Studierende des M.A. European Integration in East Central Europe sowie Studiengangkoordinatorin Hana Formánková zur Konferenz “Mitteleuropa in Europa: Wirtschaft und Infrastruktur” des Forums Mitteleuropa. Im historischen Gebäude des slowakischen Parlaments referierten und diskutierten unter anderen die Ministerpräsidentin a.D. Prof. Dr. Iveta Radičová, Finanzminister a.D. Ivan Mikloš, der Präsident des tschechischen Senats Milan Štěch sowie namhafte Wissenschaftler.

4. Juli 2017, 19.00 Uhr, GWZ, Raum 5.0.15
Vor der Bundestagswahl: Veranstaltung „Wahlverhalten in Theorie und Praxis“
Am 24. September 2017 wählt Deutschland einen neuen Bundestag. Aus diesem Anlass laden wir – in Kooperation mit den Leipziger Stipendiaten der „Stiftung der Deutschen Wirtschaft“ – alle Interessierten zu dieser Veranstaltung ein. Neben Vorträgen der Psychologin Julia Schuler und des Politikwissenschaftlers Dr. Hendrik Träger besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Die Veranstaltung unterliegt der parteipolitischen Neutralität.

28. Juni 2017, 15.15 Uhr, NSG, Raum S 126
„Should they stay or should they go?“
Dies ist die Leitfrage einer studentischen Debatte über den EU-Austritt Großbritanniens. Sie bildet den Auftakt einer neuen Veranstaltungsreihe „Europa debattieren!“ im Rahmen des Leipziger Jean-Monnet-Programms. Hier wollen wir in verschiedenen Debattenformaten zugespitzt europapolitische Themen diskutieren. Die Veranstaltungen vermitteln ergänzende Perspektiven auf Gegenstände der Lehre und Forschung und Techniken der öffentlichen Kommunikation.

21. Juni 2017, 13.00 Uhr, GWZ, Raum 4.1.16
Aufgabe Gemeinwohl. Zum Beitrag von Verwaltung und Politik. Einblicke eines Praktikers
Veranstaltung mit Dr. Michael Feist, ehemaliger Vizepräsident der Landesdirektion Sachsen
Welchen Stellenwert hat das Gemeinwohl im Handeln von Verwaltung und Politik? Welche Rolle kommt dem Bürger zu? Welche Chancen zur Einflussnahme hat die Zivilgesellschaft? Ein Mitgestalter vermittelt Eindrücke.

13. Juni 2017, 19.00 Uhr, GWZ, Raum 2.2.16
Das ungarische Paradox: Vom ‚Musterschüler‘ zum Vorreiter der illiberalen Demokratie
Warum kommt es nach dem zunächst so erfolgreich verlaufenen Demokratisierungsprozess in Ungarn inzwischen zu einem neuen, umfassenden Systemumbau, der innerhalb der Europäischen Union zu öffentlicher Kritik führte? Wie ist das Verhältnis der ungarischen Regierung zur EU zu bewerten? Darüber referiert und diskutiert Prof. Dr. Ellen Bos, Politikwissenschaftlerin und Prorektorin der Andrássy Universität Budapest.

8. Juni 2017, 19.00 Uhr, GWZ, Raum 4.1.16
Euroskeptizismus in Tschechien
Wie steht es um die Einstellungen der tschechischen Bevölkerung gegenüber der EU? Wie haben sie sich im Laufe der Zeit entwickelt? Über dieses Thema spricht und diskutiert Dr. Lukáš Novotný von der Universität Ústí nad Labem.

23. Mai 2017, 19.00 Uhr, GWZ, Raum 4.1.16
Czech Republic’s foreign policy in and through the EU
In seinem Vortrag erklärte Tomáš Weiss, Ph.D., Head of Department of European Studies am Institute of International Studies der Fakultät für Sozialwissenschaften an der Karls-Universität in Prag, Hintergründe und Probleme der tschechischen Europapolitik. Er betonte die Notwendigkeit, europapolitische Interessen klar zu definieren und langfristig-strategisch auf ihre Umsetzung hinzuarbeiten. Die anschließende Diskussion drehte sich auch um innenpolitische Fragen und die Frage, wie spezifisch die tschechische Außenpolitik im Vergleich mit anderen Staaten ist.

12. Mai 2017, 13.00 – 14.30 Uhr, Raum 4.1.16
EU-Krise und Brexit – Chancen und Risiken
Die Europaabgeordneten Constanze Krehl (SPD/Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten) und Hermann Winkler (CDU/Fraktion der Europäischen Volkspartei) diskutierten mit uns über die Arbeitsweise des Europäischen Parlaments nach überstandenen (?) Krisen in Europa.
Moderation: Paula Beger, Prof. Dr. Astrid Lorenz, Dr. Renate Reiter

11. Mai 2017, 16.00-19.00 Uhr, Referat für Migration und Integration, Otto-Schill-Str. 2, Raum 112
Kommunalpolitik vor Ort: Besuch des Leipziger Migrantenbeirates
Seit 2009 setzt sich der Migrantenbeirat der Stadt Leipzig für die gleichberechtigte Beteiligung von Migrantinnen und Migranten in allen Bereichen der Stadtgesellschaft ein und bringt damit die spezifischen Sichtweisen und Anregungen von Zugewanderten in die kommunalpolitische Diskussion ein. Wir besuchten gemeinsam eine Sitzung des Beirates als Zuschauer.
Leitung: Alexandra Neumann

10. Mai 2017, 13.14 – 14.45 Uhr; GWZ, Raum H2 0.10
David gegen Goliath? Die Vertretung kommunaler Interessen auf Bundesebene und in Europa
Die deutschen Kommunen müssen vielfältige Aufgaben erfüllen, die ihnen von anderen Ebenen zugewiesen werden. Wie versucht die Bundes-SGK, auf Bundes- und EU-Ebene zu erreichen, dass die Interessen ihrer Mitglieder bei der Formulierung dieser Aufgaben berücksichtigt werden? Wie ist sie intern aufgebaut; wie funktioniert der Kontakt mit den Mitgliedern? Darüber sprach und diskutierte Peter Hamon, Stellvertretender Geschäftsführer der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (SGK).

Budapest im Sommersemester – Exkursion und Studierendenkonferenz
Vom 1. bis 7. Mai 2017 fand erneut eine Exkursion nach Budapest statt. Auf einer Studierendenkonferenz mit Kommiliton/innen der Andrássy Universität Budapest befassten wir uns in verschiedenen Workshops mit den Effekten der europäischen Integration auf die politischen Systeme verschiedener Mitgliedstaaten und der Bedeutung der gegenwärtigen Krisen der Europäischen Union. Zum Begleitprogramm zählten Abendveranstaltungen, ein politischer Stadtrundgang und verschiedene Besichtigungs- und Gesprächstermine (Parlament, Verfassungsgericht, Central European University).
Leitung:
Lisa H. Anders, Prof. Dr. Astrid Lorenz

Wachsende Stadt und ihre finanziellen Herausforderungen
24. April 2017, 11.15 Uhr, NSG Raum 215
Leipzigs Bürgermeister und Beigeordneter für Finanzen Torsten Bonew berichtete in der Veranstaltung über seine Arbeit und die Haushaltspolitik in der wachsenden Großstadt Leipzig.

Die Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik in der Krise
29. März 2017, 13 Uhr, GWZ, Raum 4.1.16
Die Asyl- und Flüchtlingspolitik gilt als Emblem nationalstaatlicher Souveränität, weil sie neben Migrationspolitik über die Zusammensetzung von Bevölkerungen bestimmt. Mit der Schaffung eines gemeinsamen Binnenmarktes entstand in der Europäischen Union ein Raum der Freizügigkeit für Unionsbürger; die Asyl- und Flüchtlingspolitik jedoch wurde kaum integriert und Harmonisierungsversuche wurden seit 2015 durch die Mitgliedstaaten unterlaufen. Paula Beger beleuchtete in dieser Veranstaltung die Wechselbeziehung zwischen EU und Nationalstaaten anhand der Asyl- und Flüchtlingspolitik der Visegrádstaaten Polen, Slowakei, Tschechien und Ungarn.

Die EU-Krise(n) als Kräftespiel zwischen Zentrum und Peripherie?
Diskussionsrunde mit Prof. Dr. Georg Vobruba und Prof. Dr. Astrid Lorenz
31.1.2017, 15 Uhr, GWZ 4.1.16
Dass die EU in einer Krise steckt, steht für viele Beobachter fest. Uneinig sind sie, woran die Krise sich festmacht, worin ihre Ursachen bestehen und ob die verschiedenen diagnostizierten Krisen (Wirtschaftskrise, Flüchtlingskrise, Brexit) miteinander verknüpft sind. Wir diskutierten in dieser Runde, ob die EU-Krise(n) und die Versuche ihrer Lösung vornehmlich aus Konflikten und Tauschgeschäften zwischen dem Zentrum der EU und den Staaten an der Peripherie resultieren. Falls ja: Welche Folgen hat das für die europäische Integration? In seinem aktuellen Buch „Krisendiskurs. Die nächste Zukunft Europas“ (Beltz Juventa) stellt Georg Vobruba die provokante These auf, dass mehrere simultane Krisen weniger bedrohlich sein können als eine allein.

Exkursion nach Brüssel
Vom 7. bis 10. Dezember besuchten Studierende mit fortgeschrittenen EU-Kenntnissen in Brüssel die drei zentralen Organe der EU (Kommission, Rat, Parlament). Auf dem Programm standen außerdem Hintergrundgespräche in der ständigen Vertretung der Slowakei, beim Ausschuss der Regionen und Interessenvertretungen (Greenpeace, EnBW). Am Beispiel des Politikfeldes Energiepolitik wurden Verhandlungs- und Entscheidungsprozesse in der EU greifbar gemacht.

Abschluss und Höhepunkt der Exkursion bildete ein Blockseminar unter Leitung von Dr. Martin Ahbe, Mitarbeiter der Europäischen Kommission, Generaldirektion Gemeinsame Forschungsstelle (Joint Research Centre), der gemeinsam mit zwei Kollegen ein praxisnahes Seminar zum politischen Prozess in der EU durchführte.
Exkursionsleitung: Dorothee Riese

Hörsaal und Politik? Politisches Engagement im Studium
Große Einigkeit unter den Diskutanten: Sie wollen sich einbringen, gestalten und nehmen dabei auch Stress im Studium und Einbußen im Privatleben in Kauf. Das sagten in der Runde am 9.11.2016 politisch Aktive aus unserem Haus: Tobias Neidel (Politikwissenschaftsstudent, Landesvorstand der Jusos Sachsen); Dominik Schwarz (Lehramtsstudent, Referent für Soziales im StuRa der Universität Leipzig); Léonore Stangherlin (Politikwissenschaftsstudentin, Gründungsmitglied peperoncini); Michael Weickert (Lehramtsstudent, Stadtrat Leipzig, CDU-Kreisvorstand Leipzig). Auch in Zukunft wollen sie Politik machen – wenngleich in unterschiedlichem Rahmen.

Exkursion nach Prag
prag-gruppeAm 20. und 21. Oktober 2016 trafen wir in Prag Wissenschaftler, Politiker und Mitarbeiter von Ministerien, die uns Einblicke in das politische System Tschechiens und in die tschechische Rechtspolitik im europäischen Kontext vermittelten. Besonders gut kamen die Begegnungen mit Personen an, die sich mit der Politik in Tschechien sowohl wissenschaftlich als auch praktisch beschäftig(t)en, z.B. als Berater des tschechischen Präsidenten oder als Mitarbeiter einer Vizepräsidentin des tschechischen Senats.
Exkursionsleitung: Prof. Dr. Astrid Lorenz, Mgr. Hana Formánková

Effekte eines neuen Autoritarismus? Zivilgesellschaft und Protest in Ungarn – Gastvortrag Prof. Dr. Máté Szabó am 12.10.2016, 19 Uhr
Prof. Dr. Máté Szabó war parlamentarischer Ombudsmann für Bürgerrechte in Ungarn (2007-13) und ist Professor an der Eötvös Loránd Universität Budapest. Er berichtete aus wissenschaftlicher und Praxisperspektive über die aktuelle Situation in Ungarn. Der Gastvortrag bildete den Auftakt des Institutskolloquiums im Wintersemester. Im Anschluss an Vortrag und Diskussion luden wir zu einem kleinen Empfang ein.
Moderation: Sonja Priebus

Exkursion zur Kommunalpolitik
Am 22. Juni 2016 gewann eine Gruppe unserer Studierender einen Einblick in die Arbeit des Leipziger Stadtparlaments. Eine Mitarbeiterin der Stadtverwaltung erläuterte zunächst die Abläufe im Neuen Rathaus und gab Hintergrundinformationen zur Leipziger Kommunalpolitik. Danach stand der Besuch einer Ratsversammlung auf dem Programm. Die Exkursion richtete sich an Studierende in den Seminaren “Kommunalpolitik und -verwaltung” und “Asylpolitik aus kommunaler Perspektive”. Verantwortlich für das gute Gelingen war Dr. Christiane von Rintelen.

Exkursion nach Berlin zum Thema Sicherheits- und Verteidigungspolitik
Vom 6. bis zum 10. Juni 2016 hatten Studierende im B.A.-Studiengang Politikwissenschaft die Gelegenheit, Einblicke in die Praxis u.a. des Auswärtigen Amts, des Bundesministeriums der Verteidigung, des Bundestags, des Bundesnachrichtendienstes, des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, des ARD-Hauptstadtstudios, des Bundespresseamts und der Bundespressekonferenz zu erhalten. Die Exkursion fand im Rahmen des Moduls “Politik und Organisation” statt. Die Exkursion wurde von Dr. Hendrik Träger geleitet.
Bericht zur Exkursion

Filmvorführung zu jungen Bundestagsabgeordneten mit Diskussion
Am 25.05.2016 sahen wir in einer Sondervorstellung den Dokumentarfilm “Die Gewählten”. Regisseurin Nancy Brandt begleitete von 2009 bis 2013 fünf junge Bundestagsabgeordnete in ihrem Alltag und fragte: Verändert die Arbeit im Bundestag sie beruflich und privat? Können sie etwas bewirken, ihre Ideen umsetzen? Steffen Bilger (CDU), Sebastian Körber (FDP), Agnes Krumwiede (B90/Die Grünen), Niema Movassat (Die Linke) und Daniela Kolbe (SPD) kamen zu Wort. Nach der Vorführung fand ein sehr angeregtes Gespräch mit der Regisseurin und mit der Leipziger Abgeordneten Daniela Kolbe statt.
Trailer und weitere Informationen zum Film

09.-14.05.2016 Exkursion nach Budapest

Auf dem Plan standen eine Studierendenkonferenz an der Andrássy-Universität Budapest zur Europäisierung politischer Systeme und zu makroregionalen Strategien, der Besuch des ungarischen Parlaments, ein Gespräch mit einem Verfassungsrichter u.a. Wie wichtig ist Europa?, war eine der zentralen Fragen.

Vorstellung des neuen Doppelmasterprogrammes

Außerdem stellten wir das neue Double-Degree-Programm im M.A. European Integration in East Central Europe vor, das zum Wintersemester 2016/17 beginnt. Studierende aus Leipzig und von der AUB befassen sich dann gemeinsam mit europäischen Themen und Ostmitteleuropa.

Praktiker und Experten im Gespräch – Sommersemester 2016
Interessante Einblicke in die politische Praxis sowie mögliche Berufsfelder gaben diese Gäste:

Uwe Gaul, Staatssekretär, Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Regieren in Ländern und Kommunen. Die politische Praxis – 15.06.2016

Oliver Fritzsche MdL, Sachsen in Deutschland – 19.05.2016 und 02.06.2016

Jeannette Gusko, Communications Director Change.org, Online-Beteiligung: Wandel bewirken? – 23.05.2016

Peter Darmstadt, Landesdirektion Sachsen, Leiter der Abt. 6 „Asyl- und Ausländerrecht“, Das Verhältnis zwischen Land und Kommunen im Asylrecht – 27.04.2016

Dr. Cornelia Ernst MdEP (Linke); Dr. Peter Jahr MdEP (CDU); Constanze Krehl MdEP (SPD); Gesine Meißner MdEP (FDP), Europa und die deutschen Parteien – 22.04.2016

Philipp Otto, Gründer und geschäftsführender Partner iRights.Lab, Die Rechte der Bürger im Internet – 18.04.2016

Stojan Gugutschkow, Stadt Leipzig, Leiter des Amts für Migration und Integration, Migrations- und Integrationspolitik in Leipzig – 13.04.2016

Praktiker und Experten im Gespräch – Wintersemester 2015/16

Andreas Metz, Leiter Presse und Kommunikation des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft: Vorstellung Ost-Ausschuss und die wirtschaftliche Lage EU-UA-RUS – 22.10.2015

Erik Wolf, kommissarischer Geschäftsführer DGB Leipzig Nordsachsen: Vorstellung DGB, Kooperation mit tschechischen und polnischen Partnern – 28.10.2015

Constanze Krehl, MdEP: Europäische Regionalpolitik und Sachsen – 30.10.2015

Matthias Feige, Geschäftsfeldmanager International IHK: Die IHK und Kooperation mit anderen IHKs – 2.11.2015

Vratislav Havlík, Ph.D., Masaryk-Universität Brno: Das politische System der Tschechischen Republik – 19.11.2015

Karsten Petrusch, Siemens: Siemens – Arbeitsteilung und Unternehmensführung – 23.11.2015

Prof. Vladislav B. Sotirovic, Mykolas Romeris University Vilnius: Lithuania between West and East: Culture, History, Politics and Political System und State-Building, Political System and Ethnic Conflicts in the FYR Macedonia – 10.12.2015

Podiumsdiskussion zu anwendungsbezogener Lehre
Der Lehrbereich war am Rahmenprogramm des Dies academicus am 2.12.2015 beteiligt. Um 19 Uhr fand im Seminargebäude, Raum S420, eine Podiumsdiskussion zu anwendungsbezogener Lehre statt. An ihr nahmen u.a. Prof. Dr. Thomas Lenk, Prorektor der Universität Leipzig, und Prof. Astrid Lorenz teil. Die Veranstaltung wurde moderiert von Dorothee Riese.

Informationsveranstaltung zum neuen M.A.-Studiengang European Integration in East Central Europe
Europa wird immer wichtiger – egal ob auf nationaler oder regionaler Ebene. Der neue Studiengang am Institut für Politikwissenschaft bietet eine praxisorentierte Ausbildung schwerpunktmäßig zu Fragen der politischen und ökonomischen Integration in Ostmitteleuropa. Mehr Informationen dazu gab es am 13.05.2015 um 11.15 Uhr in der Beethovenstraße 15 (GWZ), Raum H4 1.15 und von Dorothee Riese, Studiengangkoordinatorin.

Politik und Prognose – Medien, Meinungsforschung und politische Strategie
Wann: 10.12.2014, 13.15 bis 15.00 Uhr; Wo: GWZ 4.1.16
Podiumsdiskussion mit: Cornelius Pollmer (Süddeutsche Zeitung), Christian Demuth (SPD), Oliver Fritzsche (CDU), Stefan Hartmann (Die Linke), Norman Volger (Bündnis 90/Grüne)
Moderation Prof. Dr. Astrid Lorenz
Richten sich die Politiker nur noch nach Umfragen, weil sie den Kontakt zur Basis längst verloren haben? Macht Politik, wer Umfragen in Auftrag gibt? Lancieren die Medien öffentliche Stimmungen? Was macht das mit der Demokratie? Diskutieren Sie mit!

Tagung “Unerhörtes Wagnis. Revolutionäre Momente in der DDR 1989/1990” vom 7.-8.10.2014
Gemeinsam mit der Stadt Leipzig und Dr. Julia Schulze Wessel (TU Dresden) veranstaltete Prof. Dr. Astrid Lorenz eine Tagung mit Wissenschaftlern und Zeitzeugen, die an die revolutionären Momente 1989/90 erinnert. Sie vermittelte die Vielfalt der politischen Forderungen und Entwicklungen in den Regionen der DDR, zeichnete die Verschiebung der zentralen Zielsetzung von Freiheit zu Einheit nach und verfolgte, welche Erbschaften die Prozesse hinterließen. Wo steht z.B. die ostdeutsche Zivilgesellschaft heute?
Wappen der Stadt LeipzigZu den Podiumsteilnehmern zählten u.a. Prof. Dr. Alfons Kenkmann (Universität Leipzig), Prof. Dr. Ingrid Miethe (Universität Gießen), Hildigund Neubert (Staatssekretärin in der Thüringer Staatskanzlei), Ulrike Poppe (Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur des Landes Brandenburg), Prof. Dr. Detlef Pollack (Universität Münster), Prof. Dr. Dieter Rink (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig), Werner Schulz (Mitbegründer des Neues Forum in Leipzig), Arnold Vaatz (Mitglied des Deutschen Bundestages), Prof. Dr. Rosemarie Will (Humboldt-Universität zu Berlin).
Die Tagung richtete sich an Wissenschaftler, Studierende, Lehrer/innen, Multiplikatoren. Das Programm finden Sie hier.

Podiumsreihe zum Thema Wahlen
Im September 2013 wurde der Bundestag gewählt, bis August 2014 fanden in Sachsen drei weitere Wahlen demokratischer Vertretungsorgane statt – für die Kommunen, das Europäische Parlament und den Landtag. Anlass für uns, mit Abgeordneten ins Gespräch zu kommen: Warum engagieren sie sich für Politik? Wie versuchen sie, ihre politischen Inhalte zu vermitteln? Wie hart ist der Nominierungswettstreit? Diese und andere Fragen wollen diskutierten wir mit allen Interessierten.

7. Mai 2014, 13-15 Uhr im NSG, Universitätsstr. 1, Raum S 203
Kommunalwahlen – mehr Personen- als Parteiwahl?
mit Karsten Albrecht (CDU), Reik Hasselbarth (FDP), Norman Volger (B’90/Grüne), Juliane Nagel (Linke), Christopher Zenker (SPD)

21. Mai 2014, 13-15 Uhr im NSG, Universitätsstr. 1, Raum S 205
Von Brüssel nach Borna – Übersetzungsleistungen von EU-Abgeordneten im Wahlkampf
mit Reinhard Bütikofer (B’90/Grüne), Constanze Krehl (SPD), Hermann Winkler (CDU)

4. Juni 2014, 13-15 Uhr im NSG, Universitätsstr. 1, Raum S 205
Landtagswahlen – Berliner Schattenspiele oder regionale Entscheidung?
mit Robert Clemen (CDU), Claudia Maicher (B’90/Grüne), Dirk Panter (SPD)

18. Juni 2014, 13-15 Uhr im NSG, Universitätsstr. 1, Raum S 203
Was zählt mehr in Bundestagswahlen: Fachpolitik oder Wahlkreisarbeit?
mit Barbara Höll (Linke), Bettina Kudla (CDU), Monika Lazar (B’90/Grüne)

Präsident des Europäischen Parlaments zu Gast
Am 22.4.2014 sprach Martin Schulz von 13.00 bis 14.30 Uhr im Rahmen der Vorlesung “Politik in Europa” von Prof. Dr. Astrid Lorenz über “Herausforderungen für Europa im 21. Jahrhundert” und diskutierte im Anschluss mit dem Publikum. Prorektor Prof. Dr. Thomas Lenk begrüßte ihn von seiten der Universitätsleitung. Die Veranstaltung fand im Vortragsraum in der Bibliotheca Albertina mit vielen Interessierten statt.

Abgeordneter Hermann Winkler lädt Europainteressierte nach Straßburg ein
Im Rahmen der Lehr-Praxis-Partnerschaft mit Prof. Dr. Astrid Lorenz lud Hermann Winkler, Mitglied des Europaparlaments und Spitzenkandidat der sächsischen CDU für die Europawahlen, im April 2014 ausgewählte Studierende der Politikwissenschaft zu einer Informationsreise nach Straßburg ein. Dort informierten sie sich aus erster Hand über die parlamentarische Praxis. Die Studierenden befassten sich in einer Projektgruppe zusätzlich zu ihren Lehrveranstaltungen mit dem europäischen Parlamentarismus. Im Februar trafen sie sich erstmals, um den gemeinsamen Arbeitsplan zu besprechen.

Seminar Die politischen Systeme der Staaten Europas im Vergleich
Am 21. und 22. November 2013 erteilte Prof. Dr. Astrid Lorenz ein Blockseminar zu den politischen Systemen Westeuropas an der Andrássy-Universität Budapest. Die Veranstaltung richtete sich an Studierende der Studiengänge Internationale Beziehungen sowie International Economy and Business. Sie gab einen Einblick in die Konzepte und Instrumente der vergleichenden Regierungslehre und vermittelte Gemeinsamkeiten und Unterschiede der politischen Systeme in Europa.

Europaabgeordneter Hermann Winkler berichtete über Praxis des Parlamentarismus
Am 28. Oktober 2013 referierte der Europaabgeordnete Hermann Winkler, ehemaliger Landtagsabgeordneter, Staatsminister und Chef der Sächsischen Staatskanzlei, über seine Erfahrungen aus der parlamentarischen Praxis in Brüssel. Wie funktioniert das Europäische Parlament? Wie ist die Beziehung zur Exekutive? Wie unterscheiden sich Europa- und Landesparlament?

DVPW-Sektionstagung Politik, Region(en) und Kultur in der vergleichenden Politikwissenschaft
Prof. Dr. Astrid Lorenz und Prof. Dr. Gert Pickel organisierten die Tagung  „Politik, Region(en) und Kultur in der vergleichenden Politikwissenschaft“ der Sektion Vergleichende Politikwissenschaft der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft. Sie fand vom 9.-11.10.2013 in Leipzig mit etwa 120 Teilnehmer/innen statt.
Ziel der Konferenz war es, die Bedeutung der Beziehungen zwischen Politik und Kultur und die Ursachen und Effekte regionaler Unterschiede auf politische Entscheidungen, Prozesse und Strukturen in den Blick zu nehmen. Dies implizierte den Wunsch, regionalwissenschaftliche Zugänge mit systematischen Vergleichsanalysen ins Gespräch zu bringen.
Hier finden Sie das Tagungsprogramm.

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Letzte Änderung: 25. Juni 2018