Jean-Monnet-Lehrstuhl Politik in Europa

Thema

Das Leipziger Jean-Monnet-Lehrstuhlteam um Prof. Dr. Astrid Lorenz befasst sich besonders mit dem Thema Aktuelle Krisen und EU-Integration.

Die Wirtschaftskrise in der Eurozone, die Flüchtlingskrise, der Brexit, aber auch Konflikte innerhalb der EU um den Umgang mit Rechtsstaatlichkeitsproblemen in Polen oder Ungarn geben Anlass, die Zukunft der Europäischen Union zu hinterfragen. Wird es einen Rückbau oder einen weiteren Ausbau des EU-Systems geben? Die Krisen stellen zugleich die Wissenschaft vor Herausforderungen: Die bisher in der Europaforschung herausgearbeiteten Integrationsmechanismen und -treiber müssen nationale Rahmenbedingungen der Integration viel stärker berücksichtigen.

Um einen Beitrag zu einem besseren Verständnis Europas zu leisten, untersucht das Jean-Monnet-Lehrstuhlteam den Zusammenhang zwischen Prozessen auf EU-Ebene und nationalen Entwicklungen mit dem regionalen Schwerpunkt Ostmitteleuropa: Was erklärt den Zeitpunkt und die spezifische Ausprägung von Haltungen gegenüber der Europäischen Union und Konflikten mit ihr? Darüber hinaus bieten wir kontinuierlich europabezogene Lehrveranstaltungen zu verschiedenen Themen, Exkursionen, Gastvorträge, eine studentische Debattenreihe und weitere öffentliche Veranstaltungen an.

Einbettung in die Universität

Mit dem spezifischen Fokus auf die EU-Krise(n) und Ostmitteleuropa verknüpft der Jean-Monnet-Lehrstuhl die in Leipzig vielfältige Osteuropakompetenz und Regionenforschung innovativ mit der EU-Integrationsforschung. Am Institut für Politikwissenschaft bietet auch die Professur Multilevel Governance (derzeit vertreten durch Dr. Renate Reiter) europabezogene Lehrveranstaltungen an – hier mit einem Schwerpunkt policies und Mehrebenenverflechtungen. Prof. Dr. Miriam Hartlapp warb die Jean-Monnet-Professur zunächst ein und das Projekt bleibt nach ihrem Wechsel an die Freie Universität weiter mit ihr vernetzt.

An der Universität Leipzig wird Europa interdisziplinär, oft historisierend und vergleichend mit anderen Weltregionen erforscht. Der Sonderforschungsbereich Verräumlichungsprozesse unter Globalisierungsbedingungen untersucht beispielsweise die critical junctures der Globalisierung und ihre Auswirkungen auf Europa mit einem Interesse an einer Typologie der Raumformate und einem historischen Narrativ zum Wandel von Raumordnungen. Ergänzend dazu nimmt der Jean-Monnet-Lehrstuhl eine regional fokussiertere und politikwissenschaftliche Perspektive ein. Die vielfachen wechselseitigen Anschlussmöglichkeiten der Forschungen repräsentiert etwa der Leibniz-WissenschaftsCampus Eastern Europe – Global Area, an dem Prof. Dr. Astrid Lorenz beteiligt ist.

Die verschiedenen Forschungsperspektiven spiegeln sich in der Lehre in drei Studiengängen: dem auf Politik und Wirtschaft sowie Praxisfragen konzentrierten M.A. European Integration in East Central Europe, einem thematisch breiter gefächerten M.A. European Studies sowie in einem spezifisch juristischen LL.M. Recht der Europäischen Integration. Das Jean-Monnet-Team verantwortet den M.A. European Integration in East Central Europe, der auch einen integriert-internationalen Verlauf mit Double Degree bietet.

Jean-Monnet-Team

Die Aktivitäten des Jean-Monnet-Lehrstuhls werden von einem Kernteam organisiert:

Als Inhaberin des Jean-Monnet-Lehrstuhls leitet und koordiniert Prof. Dr. Astrid Lorenz die wichtigsten spezifischen Lehr-, Forschungs- und Vernetzungsaktivitäten. Sie betreut Studierende und Nachwuchswissenschaftler/innen zu EU- und europabezogenen Gegenwartsthemen und verantwortet den gegenwarts- und praxisorientierten M.A.-Studiengang European Integration in East Central Europe (EIECE).

Lisa H. Anders führt gemeinsam mit Prof. Dr. Astrid Lorenz im Rahmen der Jean-Monnet-Aktivitäten das Forschungsprojekt „Die EU-Krise und Ostmitteleuropa“ durch. Sie lehrt ebenfalls zu Europa, ist an der Betreuung von Studierenden sowie an den über das Curriculum hinausgehenden europabezogenen Aktivitäten des Lehrstuhls beteiligt (Vortragsreihe, „Europa debattieren!“, Lehrforschungswerkstatt “Politik in Europa”) und fungiert als Ansprechpartnerin für die Öffentlichkeitsarbeit.

Dorothee Riese engagiert sich als Koordinatorin des M.A.-Studiengangs EIECE und des darin eingebetteten Double-Degree-Programms mit der Andrássy Universität Budapest für die EU-bezogene Lehre. Sie ist an der konzeptionellen Weiterentwicklung der Brüssel-Exkursionen beteiligt und leitet die Lehrforschungswerkstatt “Politik in Europa” mit, in der Studierende europabezogene Projekte durchführen können. Derzeit ist Frau Riese in Elternzeit. Sie wird vertreten durch Hana Formánková.

Viele Aktivitäten werden aber auch gemeinsam mit Partnern realisiert, u.a. Dr. Renate Reiter, Wolfgang Günther und Paula Beger.

Europabezogene Lehrveranstaltungen

Nachfolgende Veranstaltungen sind für Studierende der Politikwissenschaft, im Lehramt und teilweise darüber hinaus geöffnet. Wollen Sie sich spezifisch mit Europa beschäftigen? Dann bewerben Sie sich um einen Studienplatz im M.A. European Integration in East Central Europe.

Neu: Exkursion nach Brüssel für Lehramtsstudierende
Die Themen Europa und Europäische Union sind inzwischen fest in den deutschen Lehrplänen verankert und Lehrer/innen benötigen entsprechende Kenntnisse. Deshalb organisiert der Jean-Monnet-Lehrstuhl künftig Exkursionen nach Brüssel auch für Lehramtsstudierende im Fach Gemeinschaftskunde. Dank der großzügigen Unterstützung durch das Rektorat aus Mitteln des Bildungspakets können sie im Wintersemester 2018/19 sogar kostenlos nach Brüssel fahren, um sich selbst ein Bild von der EU zu machen. Die Exkursion ist fachwissenschaftlich in das Vertiefungsmodul „Organisation der Macht“ (Vorlesung „Politik in Europa“) und fachdidaktisch in das Modul „Fachdidaktik III“ (Übung „Die EU im Unterricht“) eingebunden. Auf diese Weise sichern wir eine angemessene multiperspektivische Vor- und Nachbereitung sowie kritische schulorientierte Reflexion.

Sommersemester 2018

M.A.-Seminar „Die Europäisierung politischer Systeme in der Krise“ (mit Exkursion nach Budapest)
Das Seminar beschäftigt sich mit unterschiedlichen Mechanismen und Formen der Europäisierung. Hier machen wir uns mit dem Konzept von Europäisierung und EU-isierung vertraut und beleuchten verschiedene Ansätze zu ihrer Erklärung. Dabei diskutieren wir auch das Verhältnis zwischen Europäisierung und aktuellen populistischen Entwicklungen. Anschließend behandeln wir ausgewählte empirische Befunde zu Mitglieds- und Beitrittseuropäisierung und gehen der Frage nach, ob die gegenwärtigen Krisen der EU oder nationale politische Prozesse Auswirkungen auf die Europäisierung haben. Das Seminar ist als Pendant zu einem Partnerseminar von Prof. Dr. Ellen Bos und Dr. Christina Griessler an der deutschsprachigen Andrássy Universität Budapest angelegt. Es findet zu zwei Dritteln in Form einer internationalen Studierendenkonferenz mit Begleitprogramm in Budapest statt. Dort befassen wir uns gemeinsam mit dem Thema und führen Hintergrundgespräche mit Vertretern aus Politik, Zivilgesellschaft und Medien.

Im kommentierten Vorlesungsverzeichnis finden Sie weitere EU-bezogene Veranstaltungen.

Auch im Sommersemester können die Studierenden in der Lehrforschungswerkstatt “Politik in Europa” an eigenen europabezogenen Forschungsprojekten arbeiten.

Wintersemester 2017/18

M.A.-Seminar „Die politischen Systeme Europas im Kontext der EU-Integration“
Das Seminar befasst sich mit den politischen Systemen der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten. Es vergleicht ihre Merkmale und Veränderungsprozesse in Designs mit größeren oder kleineren Fallzahlen. Ziel ist es, die Funktionsweise der politischen Systeme und die Einbettung politischer Akteure in den jeweiligen politisch-institutionellen Kontext zu verstehen und zu bewerten. Grundkenntnisse der Vergleichsmethodik werden dabei vorausgesetzt. Darüber hinaus wird herausgearbeitet, wie Vergleichswissen für die Konzeption von Handlungsstrategien in der Praxis fruchtbar gemacht werden kann.

M.A.-Seminar „Politik und Recht im europäischen Mehrebenensystem“
Das Kolloquium befasst sich mit der Wechselbeziehung zwischen Politik und Recht und vermittelt Kenntnisse zur Rechtspolitik und Rechtsprechung in Europa. Die Mehr-Ebenen-Konstellation sowie die sich daraus ergebenden Effekte, beispielsweise Kompetenz- und Anwendungskonflikte, werden dabei besonders beachtet. Wie handeln Akteure, wie verlaufen Prozesse unter diesen institutionellen Rahmenbedingungen? Wir thematisieren u.a. die Wechselbeziehung der Organe der europäischen und nationalen Rechtsetzung (Parlamente) und Rechtsprechung (Gerichte), das Spannungsverhältnis zwischen Politik und Recht sowie Möglichkeiten strategischen Handelns im europäischen Rechtssystem. Anhand von Beispielen für die Region Ostmitteleuropa befassen wir uns mit den Fragen empirisch genauer und bewerten die Beobachtungen im EU-Vergleich.

M.A.-Seminar „EU-Integration und nationale Politik am Beispiel Tschechiens“ (mit Exkursion nach Prag)
Das Seminar diskutiert nationale Rahmenbedingungen der EU -Integration Tschechiens. An konkreten Beispielen der tschechischen Außen- und Europapolitik, des Beitritts des Landes zur EU und der Zugehörigkeit Tschechiens zu der Visegrád-Gruppe wird die Entwicklung der EU-Integration eines kleineren EU-Mitgliedstaats und ihre nationale Rezeption reflektiert. Ziel ist es, kontextbasierte EU-Kenntnisse mit regionalem Schwerpunkt Ostmitteleuropa zu entwickeln. Teil des Seminars ist eine Exkursion nach Prag (optional), wo Gespräche mit Praktiker/innen und Expert/innen aus tschechischer Politik, Verwaltung und Wissenschaft geführt werden.

M.A.-Seminar „Die europäische Integration in der Praxis“
Im Seminar werden Kenntnisse zum Institutionensystem und Entscheidungsprozessen der EU vertieft. Ein besonderer Fokus liegt auf regionaler Repräsentation. Darüber hinaus werden politische Prozesse am Beispiel der Energiepolitik aus Perspektive unterschiedlicher Akteure (Lobbyakteure und europäische Institutionen) nachvollzogen und anschaulich gemacht. Kernstück ist eine Exkursion nach Brüssel, die ausreichend Raum für Diskussion der EU-Politik lässt. Hier werden die im Vorfeld erarbeiteten theoretischen Perspektiven mit einem Blick auf die Praxis konfrontiert.

Exkursion nach Brüssel (5.-9.12.2017)
Die Exkursion richtete sich an Studierende im 1. Semester des M.A. European Integration in East Central Europe. Neben Besuchen bei den EU-Institutionen umfasste sie ein Tagesseminar mit Dr. Ahbe, Mitarbeiter der Europäischen Kommission, der über Muster und Probleme des Brüsseler Politikbetriebs berichtete. An der Exkursion nahmen auch Erstsemesterstudierende des Double-Degree-Studienprogramms mit der Andrássy Universität Budapest teil, so dass sich alle Studierenden kennenlernten. Ein Teil der Exkursion fand gemeinsam mit Dr. Renate Reiter (Arbeitsbereich Multilevel Governance) und Studierenden im Modul “Europäisierung und Transformation” des B.A. Politikwissenschaft statt. Dank der Förderung des Jean-Monnet-Lehrstuhls mussten nur die Fahrtkosten getragen werden.

M.A.-Seminar Economies and Public Finances of East Central Europe
Das Wirtschaftsmodell in Mittel- und Osteuropa wird gemäß dem “Varieties of Capitalism”-Ansatz dem “Foreign Direct Investment Dependent Competition State” zugeordnet. Im Seminar ging es um die wirtschaftliche Integration der Visegrád- und Balkanländer, Ostdeutschlands sowie der baltischen Staaten in die EU, außerdem um die Nachhaltigkeit öffentlicher Finanzen in dieser Region. Es wurde von Dr. Zoltán Pogátsa von der Westungarischen Universität in Sopron geleitet. Es fand im Rahmen des Studiengangs M.A. European Integration in East Central Europe statt, stand aber auch allen anderen Interessierten offen.

Sommersemester 2017

B.A.-Vorlesung „Politik in Europa“
Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Hintergründe, Institutionen, Akteure, Prozesse und Inhalte europäischer Politik sowie die Wechselbeziehungen zwischen europäischer Politik und den Nationalstaaten. Der erste Block präsentiert und diskutiert verschiedene theoretisch-konzeptionelle Ansätze zur Erklärung der europäischen Integration, von Europäisierung und Transformation. Hier hinterfragen wir z.B., was „Europa“ bedeutet und welche Implikationen die politisch-institutionelle Vielfalt der europäischen Staaten für Politik in Europa hat. Im zweiten Block werden die Kompetenzverteilung innerhalb der EU und die Einbettung ihrer Organe in das europäische Mehrebenensystem sowie politische Prozesse innerhalb der EU erläutert und diskutiert. Die Vorlesung schließt mit einem Blick auf den Brexit und der Frage, welchen Beitrag wesentliche Befunde der Vorlesung für die Erklärung dieses neuen empirischen Phänomens eines EU-Austritts leisten können.

M.A.-Seminar „Die Europäisierung politischer Systeme in der EU-Krise“ (mit Exkursion nach Budapest)
Dieses Seminar beschäftigt sich mit unterschiedlichen Mechanismen und Formen der Europäisierung. Einleitend machen wir uns mit dem Konzept der Europäisierung vertraut und beleuchten verschiedene Ansätze zu ihrer Erklärung. Anschließend behandeln wir ausgewählte empirische Befunde zur Mitglieds- und Beitrittseuropäisierung und gehen der Frage nach, ob die gegenwärtigen Krisen der EU Auswirkungen auf die Prozesse der Europäisierung haben. Das Seminar ist als Pendant zu einem Partnerseminar von Prof. Dr. Ellen Bos an der deutschsprachigen Andrássy Universität Budapest angelegt. Es findet zu zwei Dritteln in Form einer internationalen Studierendenkonferenz mit Begleitprogramm in Budapest statt. Dort befassen wir uns gemeinsam mit dem Thema und führen Hintergrundgespräche mit Vertretern des Parlaments, des Verfassungsgerichts und von Medien.

M.A.-Seminar „Herausforderung und Versprechen der Implementation“
Implementation, d.h. die Umsetzung politischer Vorgaben, genießt seit Mitte der 1980er Jahre ein wachsendes Interesse insbesondere der an Fragen der europäischen Politik und der Entwicklung der Europäischen Union (EU) interessierten Politikwissenschaft. Dass die Umsetzung von EU-Recht in nationales Recht und die nationale Durchsetzung sowie Anwendung von EU-Recht wichtige Aspekt des Gelingens (oder Misslingens) der europäischen Integration sind, wurde erstmals zu Beginn der 1980er Jahre im Zusammenhang mit der nationalen Implementation der Binnenmarktregelungen erkennbar. Das Seminar beleuchtet Erklärungsansätze der Implementationsforschung, geht auf das System und die Akteure der Implementation europäischer Politik ein und untersucht Beispiele der (Nicht-)Implementation im Vergleich der (alten und neueren) EU-Mitgliedsstaaten sowie ausgewählter europäischer Policies.

 Kontinuierlich

Weitere öffentliche Veranstaltungen

Bitte beachten Sie unsere Ankündigungen auf der Seite des Arbeitsbereichs Politisches System der Bundesrepublik Deutschland/Politik in Europa sowie der Startseite des Instituts für Politikwissenschaft. Hier ist eine Auswahl unserer Veranstaltungen:

21. Juni 2018, 19 Uhr, GWZ, Raum 4.116
Economic miracle in times of economic crisis? The Social Market Economy in Poland
Während die europäischen Länder im Jahr 2009 mit der Wirtschaftskrise kämpften, baute Polens Wirtschaft auf eine gute Konjunktur. Bis heute verzeichnet das Land gute Wachstumszahlen und möchte nun sein wirtschaftliches System in eine soziale Marktwirtschaft umbauen. Dr. Justyna Bokajło der Universität Wrocław (Breslau) hinterfragt alte und neue Reformansätze.

20. Juni 2018, 13.15 Uhr, GWZ, Raum 4.116
India and Crises in the European Union: Perceptions and Perspectives
Since the financial crisis, the European Union has been confronted by a succession of crises, which have stretched the powers and institutions beyond their limits, with some even calling into question the European project itself. The election of Donald Trump as President of the United States has given rise to new uncertainties for the EU in terms of trade, transatlantic relations and security. From India’s perspective, Brexit, the rise of ultra-nationalism and far right parties across Europe reflects a backlash against globalization, the lack of control and the erosion of borders. Prof. Rajendra K. Jain will discuss Indian perceptions of recurrent EU crises, the strains in the postwar liberal order, the impact of Brexit, and China’s growing assertiveness and their impact on India-EU relations.

7. Juni 2018, 19 Uhr, GWZ, Raum 4.116
Slovak perceptions of the EU after the crises – the rise of populism?
Die pro-europäischen Einstellungen der slowakischen Bevölkerung änderten sich nach der Krise in Griechenland 2011. Die öffentliche Debatte im Euro-Land Slowakei führte zu vorgezogenen Parlamentswahlen und einer sinkenden Zustimmung zur EU. Auch die folgenden EU-Krisen hatten Einfluss auf die slowakische Innen- und Europapolitik. Ist ein steigender Populismus die Antwort? Darüber spricht Aneta Világi PhD von der Comenius-Universität Bratislava, der größten Universität der Slowakei.

24. Mai 2018, 19 Uhr, GWZ, Raum 4.116
Refreshment or Risk? Entrepreneurial Parties and the Quality of Democracy in the Czech Republic
Während der letzten Parlamentswahlen in Tschechien im Herbst 2017 traten auch sogenannte Unternehmerparteien auf. Wie organisieren sich solche Parteien? Welche Auswirkungen hat die Entwicklung auf ein demokratisches System? Prof. Vít Hloušek von der Universität in Brno (Brünn) beschäftigt sich mit dem Phänomen, wie Unternehmer als Politiker und Politiker als Unternehmer handeln und sich Beziehungen zwischen Parteien und Wirtschaft verdichten.

2. Mai 2018, 13.15 Uhr, GWZ, Raum 4.1.16
Politische Eliten und die Krise der Europäischen Integration 2007 bis 2014
Politische Eliten sind zentrale Akteure im Prozess der Europäischen Integration. Ihr Verhalten ist auch durch emotional und rational geprägte Kognitionen, Einstellungen und Handlungsstrategien zu Europa geprägt. Der Vortrag von Dr. Lars Vogel stellt Ausmaß, Struktur und Bestimmungsfaktoren dieser Einstellungen und deren Entwicklung in den Jahren zwischen 2007 und 2014 dar.

17. Januar 2018, 13.15 Uhr, NSG, Raum 420
Wie können wir die Europäisierung der nationalen Gesetzgebung messen und vergleichen?
Wie stark ist die nationale Gesetzgebung inzwischen durch europäische Vorgaben geprägt? Gehen tatsächlich 80 Prozent der Gesetze auf Impulse aus Brüssel zurück? Und wie kann man die Europäisierung der Gesetzgebung in den Mitgliedstaaten vergleichend erfassen? Darüber referiert und diskutiert Prof. Dr. Töller von der Fernuniversität Hagen

10. Januar 2018, 17.15 Uhr, NSG, Raum 126
Die Kommunen in der Europäischen Union – das Beispiel der Stadt Leipzig
Welche Rolle spielen die Kommunen in der EU? Welche Rolle spielen sie für die EU? Und wie vertreten sie ihre Interessen in der Union? Dazu und zum Engagement der Stadt Leipzig im Eurocities-Verband spricht und diskutiert Dr. Heiderose Heßke, stellvertretende Referatsleiterin im Referat Internationales und Europa der Stadt Leipzig.

12. Dezember 2017, 17.15-18.45 Uhr, GWZ, Raum 4.1.16
Visegrád und die EU: Rückkehr oder Abkehr?
Nach dem Regimewechsel in 1989 strebten die Visegrád-Länder mit dem EU-Beitritt eine „Rückkehr nach Europa“ an. Spätestens seit der Flüchtlingskrise stellen sie indes die Einigung mit anderen EU-Ländern in Grundsatzfragen der europäischen Integration zunehmend auf den Prüfstand und treten dabei geschlossener als zuvor auf. Was hat sich inzwischen geändert? Oder wichen die Vorstellungen der ostmitteleuropäischen Staaten von Europa immer ab, nur treten dieser Abweichungen heute mehr hervor? Einen Gastvortrag zu dem Thema hält Friedrich Heupel, langjähriger Diplomat und ehemaliger Mitarbeiter des Auswärtigen Amts mit Expertise zur Region Ostmitteleuropa.

30. November 2017, 17.15 Uhr, NSG, Raum 102
Die Politisierung der EU – Gefahr oder Chance?
In den vergangenen Jahren wurden die EU und ihre Entscheidungen zunehmend zum Gegenstand öffentlicher Auseinandersetzungen. Im Rahmen der zweiten Veranstaltung der Reihe „Europa debattieren!“ diskutierten Studierende in vorgegebenen Rollen die Folgen dieser Entwicklung. Birgt die Politisierung Gefahren für die europäische Integration oder bietet sie Chancen für eine weitere Demokratisierung der EU? Ziel war es, die unterschiedlichen Argumente jeweils gut zu vertreten bzw. sich mit ihnen sachlich auseinanderzusetzen.

20. November 2017, 15.15 Uhr, NSG, Raum 126
Zwischen Recht und Macht: Gerichte in Mehrebenensystemen
Das Verhältnis der Gerichte im europäischen Mehrbenensystem wirft Fragen auf: Sorgen die nationalen Gerichte für die einheitliche Auslegung des europäischen Rechts? Oder gelingt es ihnen, eigene Urteilslinien trotz Nichtvereinbarkeit mit europäischem Recht beizubehalten? Diese und ähnliche Fragen diskutierte mit uns Stefanie Vedder, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Kassel

2. November 2017, 18.00 Uhr, Ritterstraße 26, Alter Senatssaal
Superwahljahr 2017 – Wohin treibt Europa?
Podiumsdiskussion in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung zu den Wahlen in Deutschland, Tschechien, Frankreich, Österreich, Großbritannien und ihren Folgen für Europa. Mit: Dr. Lukas Novotny (J. E. Purkyne Universität in Ústí nad Labem), Jean-Christophe Tailpied (Institut français Leipzig), Gesandter Mag. Andreas Somogyi (Österreichische Botschaft Berlin), Nick Leake (Britische Botschaft Berlin), Prof. Dr. Astrid Lorenz (Universität Leipzig).
Moderation: Andreas Tietze

1. November 2017, 20.00 Uhr, Floßplatz 32, KSG
Die Vereinigten Staaten von Europa – oder doch nur ein europäischer Wirtschaftsraum?
Was kennzeichnet die europäische Integration, welche Reformen der Europäischen Union werden aktuell diskutiert und welche Entwicklungsszenarien sind wahrscheinlich? Hierüber referieren und diskutieren Prof. Dr. Dirk van Laak und Lisa H. Anders.

28. Juni 2017, 15.15 Uhr, NSG, Raum S 126
„Should they stay or should they go?“
Dies war die Leitfrage einer studentischen Debatte über den EU-Austritt Großbritanniens. Sie bildete den Auftakt einer neuen Veranstaltungsreihe „Europa debattieren!“ im Rahmen des Leipziger Jean-Monnet-Programms. Hier wollen wir in verschiedenen Debattenformaten zugespitzt europapolitische Themen diskutieren. Die Veranstaltungen vermitteln ergänzende Perspektiven auf Gegenstände der Lehre und Forschung und Techniken der öffentlichen Kommunikation.

13. Juni 2017, 19.00 Uhr, GWZ, Raum 2.2.16
Das ungarische Paradox: Vom ‚Musterschüler‘ zum Vorreiter der illiberalen Demokratie
Warum kommt es nach dem zunächst so erfolgreich verlaufenen Demokratisierungsprozess in Ungarn inzwischen zu einem neuen, umfassenden Systemumbau, der innerhalb der Europäischen Union zu öffentlicher Kritik führte? Wie ist das Verhältnis der ungarischen Regierung zur EU zu bewerten? Darüber referiert und diskutiert Prof. Dr. Ellen Bos, Politikwissenschaftlerin und Prorektorin der Andrássy Universität Budapest.

8. Juni 2017, 19.00 Uhr, GWZ, Raum 4.1.16
Euroskeptizismus in Tschechien
Wie steht es um die Einstellungen der tschechischen Bevölkerung gegenüber der EU? Wie haben sie sich im Laufe der Zeit entwickelt? Wie ist dies innenpolitisch eingebettet? Über diese Themen sprach und diskutierte mit uns Dr. Lukáš Novotný von der Universität Ústí nad Labem.

23. Mai 2017, 19.00 Uhr, GWZ, Raum 4.1.16
Czech Republic’s foreign policy in and through the EU
In seinem Vortrag erklärte Tomáš Weiss, Ph.D., Head of Department of European Studies am Institute of International Studies der Fakultät für Sozialwissenschaften an der Karls-Universität in Prag, Hintergründe und Probleme der tschechischen Europapolitik. Er betonte die Notwendigkeit, europapolitische Interessen klar zu definieren und langfristig-strategisch auf ihre Umsetzung hinzuarbeiten. Die anschließende Diskussion drehte sich auch um innenpolitische Fragen und die Frage, wie spezifisch die tschechische Außenpolitik im Vergleich mit anderen Staaten ist.

12. Mai 2017, 13.00 – 14.30 Uhr, Raum 4.1.16
EU-Krise und Brexit – Chancen und Risiken
Die Europaabgeordneten Constanze Krehl (SPD/Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten) und Hermann Winkler (CDU/Fraktion der Europäischen Volkspartei) diskutierten mit uns über die Arbeitsweise des Europäischen Parlaments nach überstandenen (?) Krisen in Europa.
Moderation: Paula Beger, Prof. Dr. Astrid Lorenz, Dr. Renate Reiter

10. Mai 2017, 13.14 – 14.45 Uhr; GWZ, Raum H2 0.10
David gegen Goliath? Die Vertretung kommunaler Interessen auf Bundesebene und in Europa
Die deutschen Kommunen müssen vielfältige Aufgaben erfüllen, die ihnen von anderen Ebenen zugewiesen werden. Wie versucht die Bundes-SGK, auf Bundes- und EU-Ebene zu erreichen, dass die Interessen ihrer Mitglieder bei der Formulierung dieser Aufgaben berücksichtigt werden? Wie ist sie intern aufgebaut; wie funktioniert der Kontakt mit den Mitgliedern? Darüber sprach und diskutierte Peter Hamon, Stellvertretender Geschäftsführer der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (SGK).

29. März 2017, 13 Uhr, GWZ, Raum 4.1.16
Die Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik in der Krise
Die Asyl- und Flüchtlingspolitik gilt als Emblem nationalstaatlicher Souveränität, weil sie neben Migrationspolitik über die Zusammensetzung von Bevölkerungen bestimmt. Mit der Schaffung eines gemeinsamen Binnenmarktes entstand in der Europäischen Union ein Raum der Freizügigkeit für Unionsbürger; die Asyl- und Flüchtlingspolitik jedoch wurde kaum integriert und Harmonisierungsversuche wurden seit 2015 durch die Mitgliedstaaten unterlaufen. Paula Beger beleuchtete in dieser Veranstaltung die Wechselbeziehung zwischen EU und Nationalstaaten anhand der Asyl- und Flüchtlingspolitik der Visegrádstaaten Polen, Slowakei, Tschechien und Ungarn.

Die EU-Krise(n) als Kräftespiel zwischen Zentrum und Peripherie?
Diskussionsrunde mit Prof. Dr. Georg Vobruba und Prof. Dr. Astrid Lorenz
31.1.2017, 15 Uhr, GWZ 4.1.16
Dass die EU in einer Krise steckt, steht für viele Beobachter fest. Uneinig sind sie, woran die Krise sich festmacht, worin ihre Ursachen bestehen und ob die verschiedenen diagnostizierten Krisen (Wirtschaftskrise, Flüchtlingskrise, Brexit) miteinander verknüpft sind. Wir diskutierten in dieser Runde, ob die EU-Krise(n) und die Versuche ihrer Lösung vornehmlich aus Konflikten und Tauschgeschäften zwischen dem Zentrum der EU und den Staaten an der Peripherie resultieren. Falls ja: Welche Folgen hat das für die europäische Integration? In seinem aktuellen Buch „Krisendiskurs. Die nächste Zukunft Europas“ (Beltz Juventa) stellt Georg Vobruba die provokante These auf, dass mehrere simultane Krisen weniger bedrohlich sein können als eine allein.

Effekte eines neuen Autoritarismus? Zivilgesellschaft und Protest in Ungarn – Gastvortrag Prof. Dr. Máté Szabó am 12.10.2016, 19 Uhr
Prof. Dr. Máté Szabó war parlamentarischer Ombudsmann für Bürgerrechte in Ungarn (2007-13) und ist Professor an der Eötvös Loránd Universität Budapest. Er berichtete aus wissenschaftlicher und Praxisperspektive über die aktuelle Situation in Ungarn. Der Gastvortrag bildete den Auftakt des Institutskolloquiums im Wintersemester. Im Anschluss an Vortrag und Diskussion luden wir zu einem kleinen Empfang ein.

Forschung

Die EU-Krise und Ostmitteleuropa
Seit dem EU-Beitritt der ostmitteleuropäischen Staaten haben sich dort die Einstellungen der Bevölkerung und der Parteien zur EU verschlechtert. Ähnlich wie in Ostdeutschland nach dem Beitritt zur Bundesrepublik folgte eine Phase der Ernüchterung, teilweise wuchsen Ressentiments gegenüber der EU. In einem vom Jean-Monnet-Lehrstuhl realisierten Projekt widmen wir uns dem Verhältnis zwischen der EU und den innenpolitischen Entwicklungen, das bisher noch unzureichend in der Integrationsforschung beachtet wurde. Zugleich sollen Informationen zu politischen und rechtlichen Konflikten sowie den Strategien der Interessenvertretung der ostmitteleuropäischen Staaten innerhalb der EU vorgelegt werden, zu denen es bisher noch wenig systematische Studien gibt. Damit trägt das Projekt dazu bei, das Verständnis für den Zusammenhang von EU-Krise und Ostmitteleuropa zu verbessern.

Innenpolitische Faktoren, die die Praxis der EU-Mitgliedschaft beeinflussen könnten, sind z.B. Dynamik oder Konstanz des Wahlverhaltens, parteiprogrammatische Fluidität oder Konstanz, der Grad der Fragmentierung des Parlaments sowie die Couleur und Stabilität von Regierungskoalitionen. Sie beeinflussen vermutlich Inhalte, Effektivität und Konstanz der Vertretung politischer Interessen innerhalb der EU. Abweichende Vorstellungen über die inhaltliche Ausgestaltung von Politik und den dafür am besten geeigneten Ort der Entscheidungsfindung können auch zu differenzierten europapolitischen Strategien und Konflikten führen. Innenpolitisch motivierte europapolitische Strategien von Regierungen und Oppositionsparteien können “Spiele über Bande” einschließen.

Die ähnlichen Rahmenbedingungen der Politik in den ostmitteleuropäischen Staaten mit ihrer doppelten Erfahrung aus Systemwechsel und EU-Beitritt ermöglichen es herauszufinden, ob es diese Kontextbedingungen waren, die zu einem regionenspezifischen Verhältnis zur EU führten, oder ob andere (unterschiedlich ausgeprägte) Faktoren ein nach Land variierendes Verhältnis zu EU förderten.

Veröffentlichungen

Die nachfolgenden Publikationen stehen im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Jean-Monnet-Arbeitsplan. Hinweise auf weitere Veröffentlichungen der Teammitglieder zu europäischen Themen finden Sie auf deren Homepages.

Astrid Lorenz und Dorothee Riese (Hrsg.), Brauchen wir Europa? Sachsen in der EU, Leipzig: Edition Leipzig 2018 (144 S.).
Für viele Menschen in Sachsen ist Europa etwas Entferntes, mit dem sie scheinbar wenig zu tun haben. Tatsächlich stecken sie mittendrin. Das Buch informiert über die umfassenden politischen und wirtschaftlichen Verflechtungen Sachsens in Europa, das gesellschaftliche Engagement für grenzüberschreitenden Austausch im Kontext der EU, aber auch die EU-Skepsis. Es verdeutlicht, wie Sachsen in Europa eingebunden ist, wo Einfluss auf europäische Politik genommen werden kann und welche Rückwirkungen diese Politik auf Sachsen hat. Der Band endet mit einem Beitrag über die Vermittlung von Europa-Wissen in Sachsen. Er enthält Aufsätze von Wissenschaftlern und Interviews mit Praktikern, die explizit Vorteile und Probleme der EU-Integration aufgreifen.
Inhaltsverzeichnis

in Vorbereitung:
Astrid Lorenz and Lisa H. Anders (eds.), The EU crisis and East Central Europe
The eastern enlargement of the European Union has traditionally been viewed as success story. Particularly in Czechia, Hungary, Poland, and Slovakia, democratisation and Europeanisation seemed to exist in a mutually reinforcing relationship, with the concepts providing the main analytical lenses for studying East Central European states. The situation has however shifted dramatically in recent years: Hungary and Poland, once lauded as Europeanisation frontrunners, are now discussed as prime examples of anti-European and illiberal backsliding, processes to which a new democracy crisis of the EU is often attributed. At the same time, East Central European politicians and publics have accused the EU of applying double standards and ill-defined concepts of democracy and rule of law. This edited volume will provide new and deeper insights into these processes.

Europabildung und Informationen zur EU

Grundlegende Informationen zur Europäischen Union
Interessieren Sie sich für die EU, ihre Organe und Arbeitsweise? Wir haben für Sie eine schnelle Übersicht entsprechender Informationsquellen im Netz zusammengestellt. Vorwiegend sind dies Quellen und Datenbanken der EU selbst.
Zur Veröffentlichung

Informationen zu EU-bezogenen Berufsfeldern
In unzähligen Berufsfeldern und auch jenseits von Brüssel sind heute Kenntnisse der Europäischen Union und ihrer Arbeitsweise sinnvoll oder nötig. Wir haben wir eine Auswahl an Organisationen und Organisationseinheiten zusammengetragen, die sich besonders intensiv mit EU-Fragen beschäftigen oder im Kontext von Politik in Europa relevant sind.
Zur Veröffentlichung

Informationsquellen zur EU-Integration, Normen und Krisen in Ostmitteleuropa
Spezifischere Analysen von außen listet ein weiteres Verzeichnis auf, in dem wir Studien und Datenbanken zur EU-Integration, EU-Normentransfer und Normenkonkurrenz mit nationalem Recht sowie den Einfluss der aktuellen EU-Krisen in den ostmitteleuropäischen Staaten zusammengestellt haben. Dies impliziert natürlich nicht, dass es woanders keine Krisen(auswirkungen) gibt, sondern wirft nur auf diese Region einen besonderen Blick. Viele dieser Quellen sind wissenschaftlicher und von der EU unabhängiger Natur.
Zur Veröffentlichung

Europäische Union in der Schule – Ein Einstieg
Wie kann man Schülern interessant Wissen zur EU vermitteln, eine sachlich fundierte, kritisch-differenzierte Urteilsbildung fördern und sie dabei unterstützen, eigene Interessen effektiv zu kommunizieren und durchzusetzen? Welche Angebote und Lehrmaterialien gibt es? Wir haben eine Sammlung von Links und Publikationen für Sie zusammengestellt, die einen ersten Überblick liefert. Einige werden von der EU selbst bereitgestellt und unterstützt, andere befassen sich von außen mit dem Thema.

Zur Linksammlung

Europa und Europäische Union in der Schule – Spezifische Unterrichtshilfen
Sie unterrichten an einer sächsischen Schule und suchen Anregungen für die Vermittlung europäischer Zusammenhänge im Unterricht? In unserer Zusammenstellung finden Sie zahlreiche Links zu Kerninhalten der Europabildung gemäß sächsischem Lehrplan für Gemeinschaftskunde an Förder- und Mittelschulen und Gymnasien. Verlinkt ist auch eine Lehrplansynopse, die zeigt, dass Europa und die Europäische Union in weiteren Fächern thematisiert werden, bspw. Geographie, Geschichte, Englisch, Französisch und Musik.
Zur Linksammlung

Das Verhältnis von EU-Recht und deutschem Recht als Unterrichtsgegenstand an sächsischen Gymnasien
Als Hilfestellung für die Unterrichtsplanung bietet diese Handreichung eine Sachanalyse und zeigt dann, welche Ansatzpunkte für eine Behandlung des Themas im Unterricht der sächsische Gymnasiallehrplan für das Fach Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/Wirtschaft (GRW) liefert und wie die Vermittlung erfolgen sollte.
Zur Handreichung

 

Letzte Änderung: 22. Mai 2018