In seiner Studie hat Mohammady, heute Referent für digitale Kommunikation beim Presse- und Informationsamt der Bundesregierung und ehemaliger Journalistik-Masterstudent der Universität Leipzig, das Sourcing und das Framing der Berichterstattung zum iranischen Atomprogramm zwischen 2006 und 2018 vor dem Hintergrund der Indexing-Hypothese analysiert. Es wird die Frage beantwortet, wie eng die Berichte und Kommentare deutscher Qualitätstageszeitungen an westliche Regierungsdiskurse gekoppelt waren.
„Die Arbeit überzeugt durch ihre sehr gute theoretische Basis, durch die handwerklich-methodische und empirisch ganz hervorragend durchgeführte Analyse und ihre sehr stringente Argumentation“, schreibt Erstgutachter Prof. Dr. Markus Beiler vom IfKMW der Universität Leipzig im Vorwort des Buches. „Die Dissertation von Francis Kahwe Mohammady liest sich mit hohem (kommunikations-)wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn und bereichert inhaltlich die Studienlage zum Indexing in der Auslandsberichterstattung.“ Zweitgutachter war Prof. Dr. Kai Hafez, Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Erfurt.
Die Arbeit steht zu Download und Bestellung hier bereit.