Zu Beginn des Workshops wurde eine aktuelle Studie zur mentalen und emotionalen Belastung im Journalismus vorgestellt und gemeinsam eingeordnet. Die Studie zeigte, dass sich ein Großteil der Journalist:innen in ihrem beruflichen Umfeld gestresst und mental stark belastet fühlt. Die Ergebnisse machten deutlich, dass der Arbeitsalltag von Journalist:innen oft stark fordernd ist und dadurch das Risiko für Erschöpfung und Burnout steigt. Umso wichtiger sei es, so Ute Korinth, die eigenen Grenzen frühzeitig wahrzunehmen, Belastungssignale ernst zu nehmen und Strategien zu kennen, die in herausfordernden Momenten unterstützen können.
Vor diesem Hintergrund führte Ute Korinth die Studierenden des Masterstudiengangs Journalismus in verschiedene Atem- und Konzentrationsübungen ein. Diese Techniken lassen sich als eine Art Erste Hilfe in akuten Stresssituationen einsetzen: Sie sollen dabei unterstützen, Gedankenspiralen zu unterbrechen, innere Anspannung abzubauen und einen Moment Abstand zu gewinnen – um anschließend wieder klarer denken zu können.
Neben den praktischen Impulsen eröffnete der Workshop auch einen geschützten Raum für persönlichen Austausch. In Zweiergruppen und gemeinsamen Gesprächsrunden reflektierten die Studierenden offen, welche Herausforderungen sie aktuell beschäftigen – sowohl im privaten Umfeld als auch in der journalistischen Berufspraxis.
Frühere Veranstaltungen der Reihe „Erzählen Sie mehr“ des Masterstudiengangs Journalismus sind hier zu finden.