Nachricht vom

Der European Communication Monitor (ECM) ist die weltweit umfangreichste und am längsten laufende wissenschaftliche Untersuchung im Bereich der strategischen Unternehmenskommunikation. Auch in der Ausgabe 2025/26 setzt die Studie auf ihr innovatives Forschungsdesign: Per Zufallsstichprobe wurden 30 Kommunikationschefinnen und -chefs der 300 größten Unternehmen mit Hauptsitz in Europa ausgewählt – darunter Allianz, Bayer, DHL, Carrefour, Heineken, Ferrero, Generali, Henkel, L’Oréal, Novo Nordisk, BBVA, Orange und WPP. Ihre Perspektiven liefern exklusiven Einblick in drängende Zukunftsthemen, die die Kommunikationspraxis derzeit prägen.

Der ECM 2025/26 widmet sich drei zentralen Herausforderungen, die allesamt durch die Linse intergenerationaler Vielfalt betrachtet werden:

  1. Wertebasierte Corporate Positionierung – wie Unternehmen ihre Werte als lebendige, kontinuierlich ausgehandelte Orientierungsgrößen nutzen.
  2. Strategisches Talentmanagement – wie Kommunikationsabteilungen Top-Nachwuchskräfte gewinnen, binden und entwickeln.
  3. Coaching als strategische Führungsaufgabe – warum Kommunikationschefinnen und -chefs heute als strategische Coaches agieren müssen, um Organisationen resilienter zu machen.

Angesichts tiefgreifender demografischer Veränderungen, Digitalisierung und verschärfter gesellschaftlicher Erwartungen zeigt die Studie, wie fünf Generationen mit unterschiedlichen Werten und Arbeitsweisen in Unternehmen zusammenwirken – und wie Kommunikationsverantwortliche diese Vielfalt produktiv gestalten können. Der Bericht verdeutlicht, dass erfolgreiche Kommunikation weit über klassische Botschaftssteuerung hinausgeht und zunehmend auf Co-Kreation, Dialog und generationenübergreifende Zusammenarbeit setzt.

Der ECM wird von sechs international renommierten Kommunikationswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern getragen, die höchste wissenschaftliche Standards gewährleisten: Ralph Tench (Großbritannien), Ángeles Moreno (Spanien), Stefania Romenti (Italien), Alexander Buhmann (Norwegen), Aurélie Laborde (Frankreich) und Ansgar Zerfaß (Deutschland). Die Studie wird innerhalb von EUPRERA organisiert und von führenden europäischen Kommunikationsnetzwerken unterstützt.

Der vollständige ECM-Report 2025/26 (PDF, 48 Seiten) steht kostenfrei unter www.communicationmonitor.eu zur Verfügung.