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Florian Finke, Uwe Krüger und Felix Irmer (v. l.) auf der MS Stubnitz in Hamburg (Foto: F. Irmer)

Als einzige deutsche akademische Institution war das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft und der Masterstudiengang Journalismus der Universität Leipzig mit Vorträgen auf der international bedeutendsten Konferenz von Enthüllungsjournalistinnen und -journalisten, der Global Investigative Journalism Conference (GIJC) 2019 in Hamburg, vertreten.

Felix Irmer trug unter dem Titel „Data Journalism at German Newspapers and Public Broadcasters“ Ergebnisse einer repräsentativen Befragungsstudie zu Strukturen und Arbeitsweisen von Datenjournalismus in Deutschland vor, die an der Professur für Journalismusforschung unter Leitung von Prof. Dr. Markus Beiler entstanden ist. Der Vortrag „Cross-Border Non-Profit Investigative Journalism Networks: A Structural Analysis“ von Dr. Uwe Krüger und Florian Finke handelte von einer Netzwerkanalyse, die Organisationen wie das International Consortium of Investigative Journalists („Panama Papers“) beleuchtete und an der auch Charlotte Knorr vom Team der IfKMW-Professur für Kommunikationswissenschaft beteiligt war. Beide Vorträge fanden an einem ungewöhnlichen Ort statt: auf der „MS Stubnitz“, einem ehemaligen Schiff der DDR-Hochseefischereiflotte, das in der Hamburger Hafencity vor Anker liegt.

Außerdem war ein Absolvent des Leipziger Masterstudiengangs Journalistik als Panel-Speaker auf der Konferenz: Jonas Schreijäg, Journalistik-Student von 2014 bis 2018 und heute freier Journalist u.a. für den NDR, berichtete im Panel "Embedded Journalism: Reporters & Activists at Sea" über seine Arbeit für die Doku "Was geschah auf der Sea-Watch 3?" über Seenotrettung im Mittelmeer, zusammen mit Kapitänin Carola Rackete und moderiert von Tagesthemen-Sprecher Ingo Zamperoni.

An der GIJC 2019 nahmen 1.800 Journalistinnen und Journalisten aus mehr als 130 Ländern teil, veranstaltet wurde sie vom Global Investigative Journalism Network, dem Netzwerk Recherche und der Interlink Academy.

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