Lena Fölsche

Lena Fölsche

Wiss. Mitarbeiterin

Medien- und Kommunikationswissenschaft
Zeppelinhaus
Nikolaistraße 27-29, Raum 5.01
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-35704
Telefax: +49 341 97-35749

Kurzprofil

Lena Fölsche M.A. ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. Zuvor war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte an den Universitäten Chemnitz, Bremen und Lüneburg tätig. Außerhalb der Hochschule absolvierte sie ein Volontariat beim Hessischen Staatstheater Wiesbaden und arbeitete als freiberufliche Journalistin. Ihr Dissertationsprojekt beschäftigt sich mit Mediatisierung in Kunstfeldern.

Forschungsschwerpunkte: Mediensoziologie, Mediatisierung, Medienpraktiken, Big Data

Mitgliedschaften: DGPuK, ECREA, ICA

Berufliche Laufbahn

  • seit 10/2020
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig
  • 10/2019 - 09/2020
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medienforschung der Technischen Universität Chemnitz
  • 09/2018
    Organisation des DGPuK-Nachwuchstages 2018 am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) der Universität Bremen, 6.-8.9.2018, Bremen.
  • 03/2017 - 09/2019
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) der Universität Bremen
  • 05/2016 - 03/2017
    Wissenschaftliche Hilfskraft und Lehrbeauftragte an der Leuphana Universität Lüneburg
  • 09/2009 - 05/2016
    Freiberufliche Journalistin
  • 03/2009 - 06/2013
    Praktika in den Bereichen Print- und Onlinejournalismus, Verlagslektorat für Belletristik und Unternehmensberatung/Public Relations, Studentische Hilfskraft und Tutorin am Institut für Publizistik, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Ausbildung

  • 07/2014 - 08/2015
    Volontariat am Hessischen Staatstheater Wiesbaden | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Marketing
  • 05/2014
    Magisterarbeit zum Thema „Was ist Kunst, und wer bestimmt das? Eine experimentelle Untersuchung zur Bildung ästhetischer Werturteile unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Medien“
  • 10/2007 - 05/2014
    Studium der Publizistik, Kunstgeschichte und Deutschen Philologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Medienkapital. Mediatisierte Positionen und Ressourcen in zeitgenössischen deutschen und britischen Kunstfeldern.

Dissertationsprojekt | Betreuer: Prof. Dr. Christian Pentzold

Die Studie zeichnet Mediatisierungserfahrungen von Künstler*innen, Galerist*innen und Lehrenden an Kunsthochschulen nach. In Leitfadeninterviews und Beobachtungen in den Kunstfeldern Hamburgs und Londons wurden medienbezogene Veränderungsprozesse ermittelt und durch die Interviewpartner*innen evaluiert. Hierzu gehören zum Beispiel neue Möglichkeiten, Werke auf Onlineplattfiormen auszustellen und zu verkaufen. So lassen sich klassische Gatekeeper im Kunstfeld wie Galerien umgehen. Gleichzeitig entsteht neue, unbezahlte Arbeit, die Künstler*innen auf Plattformen leisten (müssen). Theoretisch geleitet wurde die Erhebung von einem neu entwickelten Mediatisierungsmodell, in dessen Zentrum die feldtheoretischen Konzepte Medienkapital und Mediendoxa stehen. Medienkapital ist eine Ressource des Empowerments, mit deren Hilfe Akteur*innen ihre soziale Position verbessern und ihre Karrieren vorantreiben können. Es muss allerdings auch akkumuliert und eingesetzt werden, um Mediendoxa zu erfüllen. Das sind alle medienbezogenen Erwartungen, die erfüllt werden müssen, um Mitglied des Kunstfelds zu sein oder zu werden, zum Beispiel über eine Webpräsenz oder Emailadresse zu verfügen.


Vorherige Forschungsprojekte beschäftigten sich mit der diskursiven und visuellen Repräsentation von Big Data.

Konzeption und Durchführung von Seminaren in Bachelor-Studiengängen in folgenden Bereichen: qualitative und quantitative sozialwissenschaftliche Methoden, Kunst, Medien und Mediatisierung, Medienkulturtheorien, Mediensysteme und -geschichte, PR, Journalismus, Propädeutik

 


  • Public Relations


  • Grundlagen der qualitativen empirischen Sozial‐ und Kommunikationsforschung

  • Einführung in die Kommunikations- und Medienwissenschaft: Mediensystem und Medienwandel

  • Einführung in standardisierte Verfahren

  • Medien und Kunst = Medienkunst? Mediale Praxisformen von Künstler*innen

  • Propädeutik 1: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten

  • Gerechtigkeit in den Künsten

  • Journalistisches Praxisseminar zur medialen Begleitung der Startwoche