Daniel Seibert

Daniel Seibert

Wiss. Hilfskraft

Empirische Kommunikations- und Medienforschung mit SP Rezeptions- und Wirkungsforschung
Zeppelinhaus
Nikolaistraße 27-29, Raum 4.17
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-35765

Kurzprofil

Daniel Seibert, M.A., ist wissenschaftliche Hilfskraft an der Professur für Empirische Kommunikations- und Medienforschung II der Universität Leipzig. Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Organisationskommunikation und den Auswirkungen der Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz (KI) auf die Gesellschaft. Ein Forschungsschwerpunkt widmet sich dabei der Untersuchung des Einflusses von KI auf die Erzeugung, Verbreitung und Interpretation von Desinformationskampagnen am Beispiel von Deepfakes. Daniel Seibert studierte Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Empirische Forschung and der Universität Leipzig (M.A.) und Soziologie und Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Rostock (B.A.). In seinem Dissertationsprojekt untersucht er die Organisationskommunikation in Smart City-Projekten sowie die damit zusammenhängende Akzeptanz von Informations- und Kommunikationstechnologien.

Berufliche Laufbahn

  • seit 05/2020
    Wissenschaftliche Hilfskraft im Bereich Empirische Kommunikations- und Medienforschung, Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Universität Leipzig
  • 02/2020 - 04/2020
    Studentische Hilfskraft im Bereich Empirische Kommunikations- und Medienforschung, Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Universität Leipzig
  • 06/2019 - 12/2019
    Projektmanagement Imagekampagne "Vom LKL gesucht" bei ZAROF.
  • 03/2019 - 04/2020
    Werkstudent Marketing bei TechDivision
  • 12/2017 - 02/2019
    Werkstudent Marketing bei Meet Magento Association

Ausbildung

  • 10/2017 - 03/2020
    Kommunikations- und Medienwissenschaft, Schwerpunkt: Empirische Forschung, M.A., Universität Leipzig
  • 10/2014 - 09/2017
    Soziologie und Kommunikations - und Medienwissenschaft, B.A., Universität Rostock

Organisationskommunikation in Smart City Projekten

Smart City Projekte verfolgen das Ziel, mit Hilfe des Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), das Leben der Stadtbevölkerung effizienter und ressourcenschonender zu gestalten und die Öffentlichkeit aktiv in die Entscheidungsfindung einzubeziehen. Mit dem Ziel, als "Smart People" konstruktiv an Smart City Projekten zusammenzuarbeiten, gehen allerdings nicht nur potentielle Hürden, wie die Akzeptanz und Anwendung von intelligenten Technologien, sondern auch Herausforderungen an die Kommunikationsprozesse der beteiligten Akteur*innen einher, die es zu untersuchen gilt.


Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf die Gesellschaft

Die Fortschritte der KI ermöglichen nahezu allen Internetnutzer*innen, hochrealistische, aber fiktive Audio- und Videoaufnahmen - sog. Deepfakes - zu erstellen. Infolgedessen wird es für das Publikum zunehmend schwieriger, die Echtheit einer Aufnahme zu bestimmen. Obgleich Deepfakes bislang überwiegend für die Erzeugung pornographischer Inhalte verwendet werden, besteht die Gefahr der Manipulation der öffentlichen Meinung und letztlich der Schädigung des demokratischen Diskurses. Der Forschungsschwerpunkt widmet sich der Untersuchung des Einflusses von Deepfakes auf die Erzeugung, Verbreitung und Interpretation von Desinformationskampagnen und ist sowohl mit der Informatik als auch mit der Journalist*innen(aus)bildung und der Kompetenzförderung von Mediennutzer*innen verknüpft.

  • Godulla, A.; Hoffmann, C. P.; Seibert, D.
    Dealing with Deepfakes – an Interdisciplinary Examination of the State of Research and Implications for Communication Studies
    SCM Studies in Communication and Media. 2020.
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weitere Publikationen

  • Methodenvertiefung Empirische Methoden & Statistik/Datenanalyse

    Workshops im Rahmens des Seminars im M.A. Communication Management und M.A. Global Mass Communication der Universität Leipzig, Wintersemester 2020/21