Aktuelles

Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft

Deutscher Radiopreis für Podcast „Wie bewaffnet ist Deutschland?“ aus M.Sc. Journalismus

Mit einer Recherche des Masterstudiengangs Journalismus der Universität Leipzig hat das Internetradio und Podcast-Label detektor.fm den Deutschen Radiopreis 2021 in der Kategorie „Bester Podcast“ gewonnen. Am 2. September wurde der Preis auf einer Gala in Hamburg verliehen.

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Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft

Citizen-Science-Projekt des M.Sc. Journalismus zu Lebensmittelverschwendung veröffentlicht

Der Masterstudiengang Journalismus der Universität Leipzig geht gemeinsam mit dem MDR ein wichtiges Nachhaltigkeitsthema unserer Überflussgesellschaft an: die Verschwendung von Lebensmitteln. In Deutschland landen schätzungsweise rund zwölf Millionen Tonnen Essbares jährlich in der Tonne – davon...

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Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft

Gastprof. Julia Bönisch und Gastprof. Constantin Blaß feierlich verabschiedet

Im Rahmen des Projektpräsentationstages des M.Sc. Journalismus am Donnerstag wurden Gastprofessorin Julia Bönisch und Gastprofessor Constantin Blaß feierlich verabschiedet. Ihre Tätigkeit endet offiziell am 30. September.

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Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft

Ergebnisse aus Rechercheseminar in Frankfurter Allgemeiner Sonntagszeitung und taz

Die Öffentlichkeit kann wieder Ergebnisse aus dem Seminar „Recherchieren“ des Masterstudiengangs Journalismus nachlesen: in der aktuellen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sowie in der taz.

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Profil

Jun.-Prof. Dr. Mario Haim beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit Phänomenen des Computational Journalism, also dem Mix aus Algorithmen und Journalismus. Die Schwerpunkte liegen dabei im Datenjournalismus, der Mediennutzung in algorithmisch kuratierten Medienumgebungen und der Methodenforschung.

Schwerpunkte ­Junior­professur ­für ­Datenjournalismus

Daten sind im Journalismus allgegenwärtig: Sie sind Teil der Planung von journalistischen Inhalten, etwa im Rahmen der Publikumsforschung und sogenannten „audience metrics“, sind allgegenwärtig bei so mancher Recherche, beispielsweise im investigativen oder datengetriebenen Journalismus, übernehmen im automatisierten Journalismus (auch „Roboterjournalismus“) die zentrale Rolle bei der Produktion und sind essenzieller Bestandteil der Anschlusskommunikation, insbesondere bei der Moderation von Kommentaren und der Diffusionsbeobachtung.

Diese und ähnliche Themenfelder werden im Rahmen des Schwerpunkts Datenjournalismus aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick genommen.

 

Große Teile der Mediennutzung online finden heute in Umgebungen statt, in denen Algorithmen über die Selektion und Präsentation der Inhalte entscheiden. Suchmaschinen, soziale Netzwerkseiten oder Aggregatoren, um nur einige Beispiele zu nennen, schneiden Inhalte auf antizipierte Bedürfnisse der NutzerInnen zu. Mit dieser Personalisierung gehen Befürchtungen einher, NutzerInnen würden bestimmte Perspektiven auf Informationen oder aber ganze Themen vorenthalten. Die Rede ist dann von „Filterblasen“ oder „Echokammern“. Algorithmisch kuratierten Medienumgebungen wird darüber hinaus ein gesellschaftliches Potential zur Polarisierung nachgesagt, etwa wenn bestimmte Informationen durch die Darstellung von Popularitätshinweisen (beispielsweise die Anzahl an Likes) mehr Gewicht bekommen.

Fragen nach Filterblasen und Echokammern, nach Personalisierung und Polarisierung, sind Teil des Schwerpunkts Mediennutzung in algorithmisch kuratierten Medienumgebungen.

Moderne Kommunikationswissenschaft sieht sich mit zahlreichen methodischen Herausforderungen konfrontiert, die sich etwa aus der Menge an verfügbaren Nutzungsdaten, der Intransparenz algorithmisch kuratierter Medienumgebungen (z. B. Suchmaschinen, soziale Netzwerkseiten) sowie der Fragmentierung von Medienangebot und Mediennutzung ergeben. Eine adäquate empirische Kommunikationsforschung wird dabei häufig unter den Schlagworten „Computational Communication Science“ oder „Computational Communication Research“ beschrieben.

Der Schwerpunkt Methodenforschung umfasst entsprechend die Entwicklung und Verbreitung angemessener Werkzeuge und Methoden zur Sammlung, Verarbeitung und Aufbereitung von Forschungsdaten.

Team

Forschung

Juniorprofessor Dr. Mario Haim forscht zu den Schwerpunkten Datenjournalismus, Mediennutzung in algorithmisch kuratierten Medienumgebungen und Methodenforschung.

Datenjournalist:innen

Im ständigen Austausch mit Deutschlands Datenjournalist:innen erforschen wir den Berufsstand, die Anforderungen und das Selbstverständnis.

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Hatespeech

Mithilfe moderner Methoden erforschen wir die Verbreitung und die Adressierung von Hass im Netz im Rahmen des Projekts "Digitaler Hass" der Kolleginnen im Forschungsgebiet "Medienstrafrecht".

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Wissenschaftsjournalismus

In Kooperation mit dem idw untersuchen wir die Selektion und Verbreitung wissenschaftlicher Studien über universitäre Pressemitteilungen und die journalistische Berichterstattung.

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Publikationen

Hier finden Sie die Publikationen der Juniorprofessur für Datenjournalismus.

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Lehre

Der Lehrbereich Datenjournalismus beschäftigt sich insbesondere mit quantitativen Daten, ihrer Erhebung, Verarbeitung, Auswertung und Visualisierung. Häufig werden diese Aspekte mit Fragen der Journalismusforschung verknüpft.

wegweisR

Um vorhandene Statistikkenntnisse mit R umzusetzen, hat Juniorprofessor Dr. Mario Haim sechs Videos samt Online-Materialien entwickelt. Sie sollen helfen, erste Gehversuche mit der freien Statistiksoftware R zu machen.

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Kontakt und Anfahrt

Anfahrt

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