Aktuelles

Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft

Master Journalismus: Semesterauftakt mit Investigativ-Rechercheur Aiko Kempen

Spannender Semesterauftakt für die Studierenden des M.Sc. Journalismus in der Einführungswoche: Unter Einhaltung der Corona-Abstands- und Hygieneregeln hielt der freie Journalist Aiko Kempen (ARD-Monitor, Zeit Online, taz) einen Vortrag mit dem Titel „Freund und Helfer der Presse? Unabhängig,...

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Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft

Jetzt online: Multimediales Storytelling-Projekt zum Megatrend Urbanisierung

Weltweit leben immer mehr Menschen in Städten. Dieser Trend verändert Lebensräume, erfordert smarte Ideen für Zusammenleben und Mobilität und birgt Herausforderung für die Bewohnerinnen und Bewohner. Studierende des M.Sc. Journalismus haben den Megatrend Urbanisierung im Sommersemester 2020 zum...

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Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft

Zum 30. Jahrestag der Wiedervereinigung: Projekt von M.Sc. Journalismus und MDR veröffentlicht

30 Jahre wiedervereinigtes Deutschland. Wie steht es um die Einheit? Jeder beurteilt das anders, meist persönlich. Aber was passiert, wenn man auf die Daten schaut? Auf Daten, die man vielleicht sonst nicht im Blick hat, von A wie Arzt über M wie Müll bis W wie Wohnungsneubau.

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Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft

Ergebnisse aus Rechercheseminar im Stadtmagazin „Kreuzer“

Die Leipziger Öffentlichkeit kann wieder Ergebnisse aus dem Seminar „Recherchieren“ des Masterstudiengangs Journalismus nachlesen. In der Juli-Ausgabe des Stadtmagazins „Kreuzer“ erschien der Artikel „Schwimmen lernen ist ein Menschenrecht“, der erklärt, warum Leipzigs Grundschulen ihrer...

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Profil

Jun.-Prof. Dr. Mario Haim beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit Phänomenen des Computational Journalism, also dem Mix aus Algorithmen und Journalismus. Die Schwerpunkte liegen dabei im Datenjournalismus, der Mediennutzung in algorithmisch kuratierten Medienumgebungen und der Methodenforschung.

Schwerpunkte ­Junior­professur ­für ­Datenjournalismus

Daten sind im Journalismus allgegenwärtig: Sie sind Teil der Planung von journalistischen Inhalten, etwa im Rahmen der Publikumsforschung und sogenannten „audience metrics“, sind allgegenwärtig bei so mancher Recherche, beispielsweise im investigativen oder datengetriebenen Journalismus, übernehmen im automatisierten Journalismus (auch „Roboterjournalismus“) die zentrale Rolle bei der Produktion und sind essenzieller Bestandteil der Anschlusskommunikation, insbesondere bei der Moderation von Kommentaren und der Diffusionsbeobachtung.

Diese und ähnliche Themenfelder werden im Rahmen des Schwerpunkts Datenjournalismus aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick genommen.

 

Große Teile der Mediennutzung online finden heute in Umgebungen statt, in denen Algorithmen über die Selektion und Präsentation der Inhalte entscheiden. Suchmaschinen, soziale Netzwerkseiten oder Aggregatoren, um nur einige Beispiele zu nennen, schneiden Inhalte auf antizipierte Bedürfnisse der NutzerInnen zu. Mit dieser Personalisierung gehen Befürchtungen einher, NutzerInnen würden bestimmte Perspektiven auf Informationen oder aber ganze Themen vorenthalten. Die Rede ist dann von „Filterblasen“ oder „Echokammern“. Algorithmisch kuratierten Medienumgebungen wird darüber hinaus ein gesellschaftliches Potential zur Polarisierung nachgesagt, etwa wenn bestimmte Informationen durch die Darstellung von Popularitätshinweisen (beispielsweise die Anzahl an Likes) mehr Gewicht bekommen.

Fragen nach Filterblasen und Echokammern, nach Personalisierung und Polarisierung, sind Teil des Schwerpunkts Mediennutzung in algorithmisch kuratierten Medienumgebungen.

Moderne Kommunikationswissenschaft sieht sich mit zahlreichen methodischen Herausforderungen konfrontiert, die sich etwa aus der Menge an verfügbaren Nutzungsdaten, der Intransparenz algorithmisch kuratierter Medienumgebungen (z. B. Suchmaschinen, soziale Netzwerkseiten) sowie der Fragmentierung von Medienangebot und Mediennutzung ergeben. Eine adäquate empirische Kommunikationsforschung wird dabei häufig unter den Schlagworten „Computational Communication Science“ oder „Computational Communication Research“ beschrieben.

Der Schwerpunkt Methodenforschung umfasst entsprechend die Entwicklung und Verbreitung angemessener Werkzeuge und Methoden zur Sammlung, Verarbeitung und Aufbereitung von Forschungsdaten.

Team

Jun.-Prof. Dr. Mario Haim

Jun.-Prof. Dr. Mario Haim

Juniorprofessor für Datenjournalismus

Datenjournalismus (JP)
Zeppelinhaus
Nikolaistraße 27-29, Raum 3.17
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-35779
Telefax: +49 341 97-31135750

Sprechzeiten
nach Vereinbarung

 Cornelia Böhland

Cornelia Böhland

Sekretärin

Zeppelinhaus
Nikolaistraße 27-29, Raum 3.12
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-35750
Telefax: +49 341 97-31135750

Sprechzeiten
Montag: 13:00 – 16:00 Uhr
Dienstag: 13:00 – 16:00 Uhr
Mittwoch: 08:00 – 11:00 Uhr
Donnerstag: 08:00 – 11:00 Uhr
Freitag: 08:00 – 13.00 Uhr (an geraden Kalenderwochen)
Vom 19.10. bis zum 23.10.2020 ist das Sekretariat urlaubsbedingt nicht besetzt.

Forschung

Juniorprofessor Dr. Mario Haim forscht zu den Schwerpunkten Datenjournalismus, Mediennutzung in algorithmisch kuratierten Medienumgebungen und Methodenforschung. Informieren Sie sich hier über die aktuelle Publikationen an der Juniorprofessur für Datenjournalismus.

Publikationen

Hier finden Sie die Publikationen der Juniorprofessur für Datenjournalismus.

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Lehre

Der Lehrbereich Datenjournalismus beschäftigt sich insbesondere mit quantitativen Daten, ihrer Erhebung, Verarbeitung, Auswertung und Visualisierung. Häufig werden diese Aspekte mit Fragen der Journalismusforschung verknüpft.

wegweisR

Um vorhandene Statistikkenntnisse mit R umzusetzen, hat Juniorprofessor Dr. Mario Haim sechs Videos samt Online-Materialien entwickelt. Sie sollen helfen, erste Gehversuche mit der freien Statistiksoftware R zu machen.

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Kontakt und Anfahrt

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