Das innerstädtische Buchmuseum widmete sich in diesem Jahr nur einem DDR-Verlag in Würdigung seines besonderen Verlagsprogramms, das durchaus als „Fenster zur Welt“ bezeichnet werden kann. Der Verlag Volk und Welt konnte sich nicht nur gegen die strenge Zensur des ZK der SED durchzusetzen und so internationale Autoren für das DDR-Publikum zugängig machen. Auch erschloss und übersetzte er die osteuropäische Literatur und schaffte damit den schwierigen Spagat zwischen realsozialistischer Ideologie und weltoffener Internationalität.