Dr. Judith Kretzschmar

Dr. Judith Kretzschmar

Wiss. Mitarbeiterin

Zeppelinhaus
Nikolaistraße 27-29
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-35843
Telefax: +49 341 97-31135750

Kurzprofil

Dr. Judith Kretzschmar ist wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Schwerpunkt Journalismuskompetenz und Vertrauensforschung am Zentrum Journalismus und Demokratie an der Universität Leipzig (JoDem).

Geboren in Erfurt, Ausbildung zur Bibliotheksassistentin, Abitur auf dem zweiten Bildungsweg. Magister in Kommunikations- und Medienwissenschaft und Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig. Anschließend wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt „Programmgeschichte des DDR-Fernsehens“ und am IfKMW der Universität Leipzig (Bereich Medienwissenschaft/Medienkultur). Promotion mit einer Arbeit über die Repräsentation von „Heimat“ im DDR-Fernsehen. Daraus erwuchs ein aktuelles Projekt: „Unbekannte Bilder. Sächsisches Lokalfernsehen in der Nachwendezeit“. Außerdem Projektleiterin der Oral-History-Fachgruppe „Zeitzeugen des Rundfunks“ sowie stellv. Vorsitzende des Studienkreises Rundfunk und Geschichte e. V. und Vorstand des Zentrums für Wissenschaft und Forschung | Medien e. V.

Berufliche Laufbahn

  • seit 08/2019
    Forschungsprojekt "Heimat heute – oder: Jeder hat sein Nest im Kopf". Transformationen ins vereinte Deutschland im Spiegel sächsischer Lokal-Fernsehprogramme (1990-95) und ihre heutige Relevanz; Förderung „Revolution u. Demokratie“ Freistaat Sachsen
  • seit 04/2019
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Zentrum Journalismus und Demokratie an der Universität Leipzig (JoDem)
  • seit 06/2017
    Stellvertretende Vorstandsvorsitzende, Studienkreis Rundfunk und Geschichte e. V.
  • seit 06/2016
    Projektleitung Fachgruppe „Rundfunkhistorische Gespräche“ im Studienkreis Rundfunk und Geschichte e. V., gefördert von den Medienanstalten Berlin-Brandenburg (mabb) und Nordrhein-Westfalen (LfM)
  • 10/2015 - 10/2016
    Redakteurin für Medienauswertung und Medienanalyse, Meta Communication Intermedial GmbH, Berlin
  • 06/2009 - 05/2010
    Redakteurin, Mitteldeutscher Rundfunk, Fernsehdirektion/Chefredaktion Fernsehen, Rechercheredaktion
  • 04/2009 - 02/2019
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Leipzig, Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Lehrstuhl Medienwissenschaft/Medienkultur
  • seit 01/2009
    Stellvertretende Vorstandsvorsitzende, Zentrum für Wissenschaft & Forschung | Medien e. V. und Mit-Herausgeberin "neoscript"
  • 04/2008 - 03/2009
    Redakteurin für Medienanalyse, Metacommunication International, Redaktion Leipzig
  • 03/2005 - 03/2008
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Teilprojekt Programmstruktur im DFG-Projekt: „Programmgeschichte des DDR-Fernsehens“
  • 11/2003 - 07/2004
    Forschungsprojekt der European Foundation Joris Ivens Nijmegen/Netherlands „Joris Ivens und Deutschland“, gefördert durch die DEFA-Stiftung
  • 10/2003 - 08/2007
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Leipzig, IfKMW, Teilprojekt Dokumentarfilm im DFG-Projekt: „Programmgeschichte des DDR-Fernsehens“

Ausbildung

  • 10/2012
    Promotion, Dr. phil., Universität Leipzig, Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft
  • 09/2003
    Magisterabschluss an der Universität Leipzig: Kommunikations- und Medienwissenschaft / Theaterwissenschaft
  • Journalismuskompetenz und Vertrauensforschung
  • „Unbekannte Bilder der Transformation." Sächsisches Lokalfernsehen in der frühen Nachwendezeit
  • Oral-History-Forschung, „Rundfunkhistorische Gespräche“ im Studienkreis Rundfunk und Geschichte e. V.
  • gesellschaftliche, politische und historische Dimensionen des individuellen und medial vermittelten Heimatbegriffs
  • Zentrum Journalismus und Demokratie
    Lenk, Thomas
    Laufzeit: 04.2019 - laufend
    Mittelgeber: SMWK Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
    Beteiligte Organisationseinheiten der UL: Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft; Allgemeine Didaktik und Schulpädagogik des Sekundarbereichs; Politisches System der BRD/Politik in Europa; Journalismusforschung; Medienkompetenz und Aneignungsforschung; Prorektor für Entwicklung und Transfer; Politische Bildung
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  • Heimat heute - oder: Jeder hat sein Nest im Kopf. Transformationen ins vereinte Deutschland im Spiegel sächischer Lokal-Fensehprogramme (1990-1995) und ihre heutige Relevanz
    Steinmetz, Rüdiger
    Laufzeit: 08.2019 - 12.2020
    Mittelgeber: Sonstige öffentliche Geldgeber
    Beteiligte Organisationseinheiten der UL: Medienwissenschaft und Kultur
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weitere Forschungsprojekte

  • Kretzschmar, J.; Stoppe, S.; Vollberg, S. (Hrsg.)
    Hercule Poirot trifft Miss Marple: Agatha Christie intermedial
    Darmstadt: Büchner‐Verlag. 2016
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  • Kretzschmar, J.; Böttcher, C.; Schubert, M. (Hrsg.)
    Heimat und Fremde Selbst-, Fremd- und Leitbilder in Film und Fernsehen
    München: Martin Meidenbauer Verlagsbuchhandlung . 2009
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  • Kretzschmar, J.; Schubert, M.; Stoppe, S. (Hrsg.)
    Medienorte : Mise-en-scènes in alten und neuen Medien
    München: Martin Meidenbauer. 2011
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  • Kretzschmar, J.; Mundhenke, F. (Hrsg.)
    Von der Flimmerkiste zum IP-TV? Umbrüche und Zukunftsperspektiven des Mediums Fernsehen.
    München: Martin Meidenbauer Verlagsbuchhandlung. 2012
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  • Kretzschmar, J.; Prase, T.
    Propagandist und Heimatfilmer. Die Dokumentarfilme des Karl-Eduard von Schnitzler
    Leipzig: Leipziger Universitätsverlag. 2002
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weitere Publikationen

  • Filmtheorie – Texte und Kontexte

    Filmtheorie gibt es beinahe so lange wie das Medium selbst, das Ende des 19. Jahrhunderts entstanden ist. Von Anfang an stellten sich Erfinder, Künstler und Intellektuelle Fragen nach dem Wesen des Kinos und nach seiner Eignung für spezielle Darstellungsformen. Das Seminar betrachtet und analysiert in einer Zweiteilung Schlüsselwerke (Texte) sowie deren Aufnahme und Verarbeitung (Kontexte). Im Vordergrund stehen dabei die menschlichen Sinne und ihre Affizierung durch das Medium.

  • Zugänge zur Film- und Fernsehanalyse

    Dieses Seminar bietet die methodischen und medienspezifischen Grundlagen für die Analyse von Filmen und Fernsehsendungen in Theorie und Praxis. Es wird ein Überblick über relevante Analysemethoden vorgestellt, die gleichzeitig an Beispielen aus der Praxis überprüft werden. Ziel des Seminars ist die Vermittlung von Begriffen aus der Filmwissenschaft und das Erlernen einer selbstständigen Analyse von audiovisuellen Medienprodukten unter gezielten Fragestellungen.

  • Digitales Erzählen - Trans- und crossmediale Geschichtenwelten

    Geschichten werden zunehmend nicht mehr nur über ein klassisches Medium erzählt, sondern in unterschiedlicher Ausprägung über verschiedene Plattformen hinweg. Deshalb gewinnen Strategien der medialen Abwandlung und der Ausweitung einer Geschichte mehr und mehr an Relevanz bei der Konzeption, Produktion und Distribution von Erzählungen. Im Zentrum des Seminars stehen Konzepte des trans- und crossmedialen Erzählens, es geht um Inhalte und Erzähltechniken im Verbund verschiedener Medien.

  • Gattungs- und Genrehybridisierung in Film und Fernsehen

    Gattungs- und Genrebegriffe sind untrennbar mit dem Verständnis von Film und Fernsehsendungen verbunden und doch steter Umgestaltung, Annäherung und Ausdifferenzierung unterzogen. Dies stellt nicht nur Anforderungen an Seh- und Denkgewohnheiten sondern auch an eine Ausdifferenzierung in der theoretischen Auseinandersetzung. In dem Seminar stehen Systematisierung, Transformation und Ausdifferenzierung auf Rezipienten- und Produzentenseite sowie im medienwissenschaftlichen Diskurs im Mittelpunkt.

  • Medienanalyse

    Dieses Seminar beleuchtet das Medium an sich aus verschiedenen Perspektiven und setzt sich in exemplarischer Weise mit Medienprodukten (z. B. einzelnen Filmen, Fernseh- und Radiosendungen sowie Webinhalten) auseinander. Es werden unter Bezugnahme von Aussagen der Medientheorie und der Mediengeschichtsschreibung Verfahren zur Analyse von Einzelmedien besprochen und angewendet, sowie deren individuellen Bedeutungskonstruktionen, Strukturen und ästhetische Gestalt herausgerbeitet.

  • Mediengeschichte

    Im Zentrum stehen hier historischen Entwicklungen von Medien von den Mensch-Medien bis in die digitale Zeit. Dabei werden unterschiedliche Zugänge erarbeitet: Mediengeschichte als Sozialgeschichte, Technikgeschichte, Produktgeschichte, Institutionengeschichte, Personengeschichte, Herrschaftsgeschichte, Produktions- oder auch Rezeptionsgeschichte und Erfolgsgeschichte.

  • Theorien der Filmästhetik

    Licht, Farbe und Sound sind wesentliche ästhetische und stilistische Gestaltungselemente des Filmsmit wichtigen dramaturgische Funktionen. Das wird im Kanon der zentralen filmischen Gestaltungsmittel (Dramaturgie, Inszenierung, Montage) meist unterschätzt. Im Seminar werden filmhistorische Entwicklungen betrachtet, grundlegende Theorien zum Ton/Sound, zur Musik, zum Licht und zur Farbe sowie Kognitionstheorien behandelt und an Meisterwerken der Filmgeschichte filmanalytisch exemplifiziert.

  • Theorie und Praxis der Filmmontage

    Trotz seiner Herkunft aus der Praxis findet der Begriff "Filmmontage" heute eher in Analyse und Reflexion über die Filmkomposition seine Anwendung. Gerade die Montage steht für die Spezifik des Mediums wie für die Filmkunst allgemein. Wie nur wenige Bausteine der Filmtheorie war und ist die Montage innovativ und zugleich auch strittig in ihrer Rolle für die Medienspezifik. Im Seminar werden sowohl filmische Experimente als auch theoretische Dispute und Theorieansätze untersucht und debattiert.

  • Filmgeschichte von den Anfängen bis heute

    1895 gilt als das Geburtsjahr des Films mit den Aufführungen der Brüder Lumière in Paris und Skladanowsky in Berlin. Bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war das Kino eine etablierte Kunst- und Kultureinrichtung. In diesem Seminar wird die Geschichte des internationalen Films nachgezeichnet. Neben politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen stehen ästhetische, narrative und technische Entwicklungen sowie die Rezeptionsgeschichte im Mittelpunkt.

  • Heimatfilm

    Die Jahre ab 1950 wurden zum triumphalen Siegeszug einer nostalgischen Heimatfilmwelle in den bundesdeutschen Kinos und auch in den folgenden Jahrzehnten verschwand diese heile Film-Welt nie gänzlich von der Leinwand. Im Seminar wird die Entwicklung des bundesdeutschen Heimatfilms (mit einem Seitenblick auf die DDR-Filmkunst), von seinen Wurzeln in der Blut- und Boden-Ideologie des Nationalsozialismus bis zur gegenwärtigen TV-Romantik nachgezeichnet.