Kurzprofil

Dr. Michael Schornstheimer ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Lehr- und Forschungsbereich Journalismus des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft. Er lehrt im M.Sc. Journalismus und B.A.-Wahlfach Crossmedia-Journalismus (insbesondere journalistische Darstellungsformen, Hörfunkjournalismus und journalistische Ethik). Außerdem ist er Volontariatsbeauftragter im M.Sc. Journalismus. Weiterhin fungiert er als Programmdirektor des Lokalradios mephisto 97.6.


Außerdem arbeitet er als freier Kultur- und Wissenschaftsjournalist in Berlin, vorwiegend für den ARD-Hörfunk und Deutschlandfunk Kultur (ZDF). Seit 1990 berichtet Michael Schornstheimer aktuell aus Berlin über Kultur- und Wissenschaftsthemen. In seinen Dokumentationen und Features beschäftigt er sich vor allem mit Zeitgeschichte (Nationalsozialismus, Exil, Kommunismus, DDR), Erinnerungs- und Denkmalkultur, Architektur, Film, Kulturpolitik und Medienkritik. Außerdem porträtiert er Künstler, Philosophen und Historiker.

Berufliche Laufbahn

  • seit 10/2009
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität Leipzig, Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft
  • seit 09/1990
    Freier ARD-Kultur- und WissenschaftsjournalistFachgebiete: - Medienkritik- Zeitgeschichte: Nationalsozialismus und Weltkrieg- Emigration und Exil- Bundesrepublik, DDR und Kalter Krieg- Porträts von Künstlern und Wissenschaftlern

Ausbildung

  • 03/1989 - 08/1990
    Redaktionsvolontariat Sender Freies Berlin (Fernsehen und Hörfunk)
  • 01/1986 - 03/1988
    Promotion in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Freien Universität Berlin bei Vizepräsident Prof. Dr. Hellmuth Bütow („summa cum laude“)Promotionsstipendium des Landes Berlin
  • 10/1978 - 10/1985
    Studium der Soziologie, Volkswirtschaftslehre, Psychologie und der Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin (FUB)

Dr. Michael Schornstheimer beschäftigt sich vor allem mit der Entwicklung des Hörfunkjournalismus in Deutschland mit einem Schwerpunkt auf die Kulturwellen und Kulturprogramme des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Insbesondere interessiert er sich für das Konzept und die Entwicklung der Formatradios. Dabei kommt der Frage besondere Bedeutung zu, inwieweit die Digitalisierung des Rundfunks die zunehmende Formatierung beieinflusst hat und weiter beeinflusst.


Weitere Forschungs- und Interessensgebiete sind Beeinflussungsstragien von Lobbygruppen und PR-Industrie auf Medienunternehmen und Medienmacher.

  • Schornstheimer, M.
    Angst machen – Koproduzenten eines Gefühls. Konferenz des Einstein-Forums Potsdam
    2018
    Details ansehen
  • Schornstheimer, M.
    Ist Sprache eine Waffe? Salon Sophie-Charlotte der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
    2018
    Details ansehen
  • Schornstheimer, M.
    Kunst, Kultur und Wissenschaft als Basisressourcen Berlins
    2018
    Details ansehen
  • Schornstheimer, M.
    Übersinnliches: Sechste Sinne. Tagung im Einstein-Forum Potsdam
    Kulturradio Perspektiven Dokument. 2018
    Details ansehen
  • Schornstheimer, M.
    Robert H. Frank: Ohne Glück kein Erfolg - Der Zufall und der Mythos der Leistungsgesellschaft
    Literaturmagazin Lesart (Rezension). 2018
    Details ansehen

weitere Publikationen

Dr. Michael Schornstheimer lehrt am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft insbesondere im Studiengang Master of Science „Journalismus“ sowie im Wahlfach Crossmedia Journalismus (B.A.).


Seine Lehrschwerpunkte sind: 

1.     Journalistische Darstellungsformen

2.     Hörfunkjournalismus

3.     Auslands- und Politikjournalismus

4.     Medienethik

5.     Vorbereitungsseminare für das Modul Volontariat


Dr. Michael Schornstheimer verfügt über eine zehnjährige Lehrerfahrung in der Kommunikationswissenschaft. Bislang hat er an der Universität Leipzig ca. 40 Lehrveranstaltungen angeboten und durchgeführt.

  • Seminar: Crossmediajournalismus – journalistische Darstellungsformen (WS 2018/19)

    Das Seminar behandelt in Theorie und Praxis vor allem die tatsachenorientierten journalistischen Darstellungsformen: Überschrift, Meldung, Nachricht und Bericht.

  • Seminar: Auslandsjournalismus (SoSe 2017)

    Das Seminar behandelt verschiedene Aspekte des Auslandsjournalismus sowie des Berufsbildes „Auslandskorrespondent“ in Theorie und Praxis. Wir erkunden die Situation von Auslandskorrespondenten, beschäftigen uns mit den Problemen von Krisen- und Kriegsberichterstattung sowie den Stereotypen und Vorurteilen, die den Auslandsjournalismus prägen. Ausführlich analysieren und diskutieren wir Auslandsberichte, Reportagen und Hintergrundstücke. Auslandsjournalisten berichten aus der Praxis.

  • Seminar: Vorbereitungsseminar Volontariat (SoSe 2017)

    Diese Veranstaltung dient der Vorbereitung des anstehenden Redaktionsvolontariats. Einführend wird das Verfahren für die einzelnen Bewerbungsrunden erläutert. Weiterhin steht die Begleitung des Bewerbungsprozesses im Vordergrund – organisatorische und praktische Hinweise zu Bewerbungsmappe, Vorstellungsgespräch und Assessment-Center. Medienpartner stellen ihre Betriebe und ihr Ausbildungskonzept vor und erläutern ihre Erwartungen an das Profil künftiger Bewerber.

  • Grundlagen des Rundfunkjournalismus (WS 2016/17)

    Hörfunk und Fernsehen setzen die Erfindung von Speichermedien voraus. In der Lehrveranstaltung rekapitulieren wir historische Stationen der Ton- und Bildaufzeichnung. Wir untersuchen die Strukturen und Rahmenbedingungen des modernen Rundfunkjournalismus. Dazu betrachten und analysieren wir insbesondere die aktuelle öffentlich-rechtliche Rundfunklandschaft, sowohl hinsichtlich der übergreifenden Medienorganisation als auch der einzelnen Sender, Wellen und Programme.

zum Seitenanfang