Eine Glühbirne auf schwarzem Hintergrund.

Forschungs­schwerpunkte

Forschung u.a. zum öffentlichen Verständnis von großen Daten, Interaktion von Menschen mit Robotern, Organisation und Steuerung der Peer-Produktion, vermittelte Partizipation in ländlichen Regionen und zum Zusammenspiel von Zeit, Daten und Medien.

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Gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Das Projekt "Perspektiven und Einsatzmöglichkeiten digitaler Beteiligungsverfahren in der ländlichen Regionalentwicklung" (DigiBeL) analysiert die Integration digitaler Methoden in Prozesse der ländlichen Regionalentwicklung. Dazu werden die Auswirkungen von Digitalisierung und Mediatisierung auf Kommunikationsmethoden, soziale Organisation und Institutionen in diesen Prozessen untersucht und es wird untersucht, wie analoge und digitale Formate und Verfahren kombiniert werden können. Die Ergebnisse führen zu Handlungs- und Politikempfehlungen, um die Wirksamkeit ländlicher Regionalentwicklungsprozesse zu stärken.

Laufzeit: 2020 bis 2023

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Kooperation mit der RWTH Aachen

Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Das Verbundprojekt untersucht in vier Teilprojekten interdisziplinär und triangulativ digitale außerschulische lern- und bildungsbezogene Handlungspraxen von Jugendlichen, bezogen sowohl auf schulisch-curriculare Gegenstände und persönliche Berufsorientierung als auch auf den Erwerb von interessensbasiertem Wissen und Kenntnissen/Lernprojekten in der Freizeit. Die Zusammenstellung des Projektverbundes mit Mitgliedern aus Allgemeiner Didaktik, Medienpädagogik, Kommunikations- und Medienwissenschaft und Fachdidaktik ermöglicht einen umfassenden Blick auf Erklärvideos und Tutorials, wie sie insbesondere auf YouTube zu finden sind und von Jugendlichen in großem Umfang und nahezu alltäglich genutzt werden. Ergänzend werden inhalts- und lernspezifische Medien- und Kommunikationsrepertoires untersucht, um die Vielfalt der individuellen und gemeinschaftlichen Praxen Jugendlicher beim außerschulischen Lernen (Selbstexpertisierung) zu beschreiben und zu analysieren.

Das Teilprojekt gemeinsam geleitet von Prof. Dr. Christian Pentzold und Prof. Dr. Karsten D. Wolf. Karsten D. Wolf verantwortet die Medienanalyse außerschulischer Bildungsinteressen, quantitative Rekonstruktion der Medienumgebung und die qualitativen Interviews zur Re-konstruktion der Kommunikations- und Medienrepertoires. Christian Pentzold verantwortet die Rekonstruktion gemeinschaftlicher informeller Aneignung von Lerninhalten.

Laufzeit: 2018 bis 2021

In diesem Projekt wollen wir untersuchen, wie der Journalismus digitale Daten und algorithmische Analysen nutzt, um zukünftige Szenarien und Entwicklungen zu antizipieren, zu entwerfen und zu bewerten. Damit nehmen wir einen neuen Blickwinkel auf das Verständnis der komplexen zeitlichen Orientierungen in der journalistischen Praxis und ihren Produkten ein, der den weitgehend unerkannten, aber wesentlichen Aspekt der modernen Zeit und ihre Wechselbeziehung mit den Modi des Zeugens und Wissens beleuchtet. Bislang ist der Mainstream der geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Forschung entweder an der Gedächtnisfunktion des Journalismus und seiner Rolle bei der Erinnerung an vergangene Ereignisse interessiert oder er konzentriert sich auf seine Rolle bei der Verfolgung der neuesten Nachrichten. Wenig Aufmerksamkeit wird jedoch der journalistischen Zukunftsperspektive und ihrer zeitlichen Verstrickung geschenkt. Unser Projekt schließt diese Lücke, indem es die prospektive und projektive Dimension des Journalismus konzeptualisiert und untersucht. Es konzentriert sich auf den Datenjournalismus als ein neues Feld kommunikativer Innovation, das verschiedene Arten der Auseinandersetzung mit der Zukunft unterstützt.

In diesem Projekt arbeite ich mit Keren Tenenboim-Weinblatt von der Hebräischen Universität in Jerusalem zusammen. Gefördert von der Alexander von Humboldt-Stiftung verbrachte ich im Frühjahr 2018 in Israel und besuchte die Abteilung für Kommunikation und Journalismus der Hebräischen Universität. Das dreijährige Projekt erhält auch ein Stipendium des Zentralen Forschungsentwicklungsfonds der Universität Bremen.

Laufzeit: 2018 bis 2021