Gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Das Projekt "Perspektiven und Einsatzmöglichkeiten digitaler Beteiligungsverfahren in der ländlichen Regionalentwicklung" (DigiBeL) analysiert die Integration digitaler Methoden in Prozesse der ländlichen Regionalentwicklung. Dazu werden die Auswirkungen von Digitalisierung und Mediatisierung auf Kommunikationsmethoden, soziale Organisation und Institutionen in diesen Prozessen untersucht und es wird untersucht, wie analoge und digitale Formate und Verfahren kombiniert werden können. Die Ergebnisse führen zu Handlungs- und Politikempfehlungen, um die Wirksamkeit ländlicher Regionalentwicklungsprozesse zu stärken.

Laufzeit: 2020 bis 2023

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Das Projekt wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Das Projekt untersucht, wie große Datenmengen und darauf basierende Prozesse medienkommunikativ gerahmt werden. Es rekonstruiert auf breiter Materialbasis in komparativer Perspektive das Framing von Big Data. Dabei werden drei Ebenen miteinander verknüpft: Erstens werden die Frames in professionellen Kommunikationsformen mit denen in partizipativen Kommunikationsformen verglichen. Die Einflussbeziehungen zwischen diesen redaktionell-journalistisch produzierten bzw. nutzergenerierten Frames werden zweitens im Zeitverlauf nachvollzogen. Die Untersuchung dieser Prozesse erfolgt drittens im Ländervergleich von Deutschland, den USA und Südafrika.

Laufzeit: April 2021 bis März 2024

In diesem Projekt wollen wir untersuchen, wie der Journalismus digitale Daten und algorithmische Analysen nutzt, um zukünftige Szenarien und Entwicklungen zu antizipieren, zu entwerfen und zu bewerten. Damit nehmen wir einen neuen Blickwinkel auf das Verständnis der komplexen zeitlichen Orientierungen in der journalistischen Praxis und ihren Produkten ein, der den weitgehend unerkannten, aber wesentlichen Aspekt der modernen Zeit und ihre Wechselbeziehung mit den Modi des Zeugens und Wissens beleuchtet. Bislang ist der Mainstream der geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Forschung entweder an der Gedächtnisfunktion des Journalismus und seiner Rolle bei der Erinnerung an vergangene Ereignisse interessiert oder er konzentriert sich auf seine Rolle bei der Verfolgung der neuesten Nachrichten. Wenig Aufmerksamkeit wird jedoch der journalistischen Zukunftsperspektive und ihrer zeitlichen Verstrickung geschenkt. Unser Projekt schließt diese Lücke, indem es die prospektive und projektive Dimension des Journalismus konzeptualisiert und untersucht. Es konzentriert sich auf den Datenjournalismus als ein neues Feld kommunikativer Innovation, das verschiedene Arten der Auseinandersetzung mit der Zukunft unterstützt.

In diesem Projekt arbeite ich mit Keren Tenenboim-Weinblatt von der Hebräischen Universität in Jerusalem zusammen. Gefördert von der Alexander von Humboldt-Stiftung verbrachte ich im Frühjahr 2018 in Israel und besuchte die Abteilung für Kommunikation und Journalismus der Hebräischen Universität. Das dreijährige Projekt erhält auch ein Stipendium des Zentralen Forschungsentwicklungsfonds der Universität Bremen.

Laufzeit: 2018 bis 2021

Der Forschungsverbund Hybrid Societies untersucht, wie spontane Begegnungen zwischen Menschen und intelligenten Technologien in öffentlichen Räumen reibungslos gestaltet und flüssig koordiniert werden kann. Im Kern geht es darum zu bestimmen, was nötig ist, damit Menschen und Maschinen ihre Aktivitäten und Bewegungen vorausschauend aufeinander abstimmen können, wenn Sie sich z.B. in einem Park oder auf der Straße begegnen. Was ist erforderlich, damit Menschen sich beispielsweise mit Robotern, mit hochautomatisierten Fahrzeugen oder virtuellen Figuren genauso reibungslos koordinieren können wie mit Mitmenschen? Und wie muss Technik gestaltet werden, damit sie diese Anforderungen erfüllt? Die grundlegende wissenschaftliche Erforschung dieser Fragen ist wichtig, da wir in hybriden Gesellschaften öffentliche Räume mit zunehmend eigenständig handelnden Maschinen teilen.

Laufzeit: 2020 bis 2023

Das Netzwerk hat das Ziel, kommunikationswissenschaftliche Gedächtnis- und Erinnerungsforschung in ihren Grundlagen, ihren Arbeitsfeldern und ihren Perspektiven aufzuarbeiten und weiter zu entwickeln.

Dazu unterstützt das Netzwerk eine ortsübergreifende themenbezogene Kooperation. Im Zeitraum von 2018 bis 2021 wird die in unterschiedlichen Bereichen der Kommunikationsforschung und Medienanalyse stattfindende Auseinandersetzung mit kulturellem Gedächtnis und sozialem Erinnern gesichtet, verglichen und als Elemente einer kommunikationswissenschaftlichen Gedächtnis- und Erinnerungsforschung dokumentiert. Dafür ist der fachübergreifende Austausch mit anderen sozial- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen in internationaler Perspektive ein wichtiger Bestandteil des Netzwerks.

Laufzeit: 2018 bis 2021