Forschungs­schwerpunkte

Das Team der Professur arbeitet u. a. an der Erforschung von Medienkompetenz und -aneignung, Mobilen Medien im Alltag von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, E-Learning und Mobile-Learning Prozessen sowie der digitalen Kindheit und Jugend.

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Die VISIONALE ist Sachsens ältester Kinder- und Jugendmedienwettbewerb und wird seit 1991 jährlich vom Arbeitskreis Medienpädagogik der Stadt Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Leipzig und der Professur für Medienkompetenz- und Aneignungsforschung der Universität Leipzig veranstaltet.

Die VISIONALE LEIPZIG besteht in ihrem Kern aus dem:
VISIONALE Wettbewerb / VISIONALE Jahresprogramm / VISIONALE Medienfestival

Bei der Durchführung der Projekte kooperiert der Verein mit der Professur für Medienkompetenz- und Aneignungsforschung der Universität Leipzig. Die Kooperation findet in Form der Einbindung der Studierenden in die Organisation sowie Evaluation der Projekte statt. Dadurch wird den Studierenden eine praxisnahe Ausbildung im Rahmen ihres Studiums geboten.

Seit Anfang 2010 existiert der "Medienclub Leipziger Löwen", eine intergenerationelle Redaktion, die gemeinsam Medienprojekte realisiert. Neben dem Austausch über Generationengrenzen hinweg ist das Ziel des Projektes, die Medienkompetenzen der TeilnehmerInnen zu fördern und sich aktiv und oft auch humorvoll-kritisch über Medien in das Zeitgeschehen einzumischen. Die Mitglieder hinterfragen, kommentieren und gestalten ­– multimodal und multimedial.

Für ihren alternativen Stadtrundgang durch Leipzig, in Form einer interaktiven App, wurden die "Leipziger Löwen" mit dem Medienkompetenzpreis 2019 ausgezeichnet. Aktuell arbeiten sie am Projekt "Digital Gelinkt", bei dem es neben dem selbstbestimmten Umgang mit Medien auch darum geht, die Angst vor Technik zu nehmen und gleichzeitig den unüberlegten Gebrauch zu verhindern. Weitere Informationen dazu finden sich auf dem BLOG DES MEDIENCLUBS.

Das durch das Projekt zu erstellende Modul beschäftigt sich mit ausgewählten Szenen aus dem Spielfilm „Vitus“ (2005), die wichtige Momente im Leben eines hochbegabten Kindes beinhalten. Der Fokus bei der Szenenauswahl liegt auf entscheidenden Weichenstellungen seiner schulischen und künstlerischen Ausbildung sowie auf Szenen in denen Pädagogen und Familie im Umgang mit dem Jungen Vitus Herausforderungen erleben. Ziel des Moduls ist es (zukünftige) Lehrende für das Thema Hochbegabung zu sensibilisieren. Das Modul kann so dazu beitragen, die Förderung von hochbegabten Lernenden anhand einer beispielhaften medialen Narration umfassend zu reflektieren. Durch die Multi-Perspektivität der Szenen können vielfältige Herangehensweisen an Hochbegabung durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Moduls individuell durchdacht und gemeinsam erörtert werden.

UniLearn ist eine Smartphone-App und Browseranwendung, die eine mediendidaktische Lösung bietet, Lehrende der Universität Leipzig in ihrem Lehr- und Studierende in ihrem Lernprozess zu unterstützen – sowohl während als auch außerhalb einer Lehrveranstaltung. Das Besondere der UniLearn-App ist, dass die eingestellten Fragen in Form von Push-Benachrichtigungen automatisch auf das mobile Endgerät der Studierenden gesendet werden, sodass die Lerninhalte zwischen den Veranstaltungen präsent bleiben.

Insgesamt beinhaltet die App verschiedene Frageformate, wie bspw. Multiple- und Single-Choice-Fragen, Ja/Nein-Entscheidungsfragen, Freitext-Fragen oder Benotungsfragen. UniLearn ermöglicht außerdem eine interaktive Einbindung der Studierenden in ein Seminar oder eine Vorlesung durch Live-Feedback (Verständnisfragen, Quiz, Brainstorming etc.). Durch die unmittelbare Rückmeldung während einer Lehrveranstaltung schafft die App den Lehrpersonen zudem die Möglichkeiten, ihre Lehre an die Erfordernisse der Studierenden anzupassen.

"wir weit weg" ist ein Projekt der Internationalen Arbeit der KINDERVEREINIGUNG® Leipzig e.V., das die internationale Mobilität und interkulturelle Kompetenz von Jugendlichen fördert, die nicht das Abitur anstreben. Zudem lernen die Teilnehmenden Angebote der außerschulischen Bildung vor Ort kennen und können dank des partizipativen Ansatzes erste Erfahrungen im Projektmanagement sammeln.

Um das Projekt stetig zu verbessern, übertragbar zu machen und Gelingensbedingungen für die Partizipation von Jugendlichen an Projekten der internationalen Jugendarbeit herauszustellen, fördert die Robert Bosch Stiftung eine wissenschaftliche Evaluation des Projekts durch das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig.

Befragt werden alle 70 Schülerinnen und Schüler, die in der Projektphase 2017 bis 2019 am Projekt teilgenommen haben (quantitativ sowie zehn von ihnen qualitativ); die Schulleiterinnen und Schulleiter der aktuell beteiligten fünf Oberschulen (qualitativ); drei Schulsozialarbeiterinnen (qualitativ); zehn Coaches (qualitativ); die Projektleitung (zwei Personen, qualitativ).

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