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Eva Schwarz belegt mit ihrer Masterarbeit „Wie sprechen Jugendliche über Pornografie? (Re-)Produktion von Normvorstellungen in Erzählungen Jugendlicher über die mediale Aneignung von Pornografie“ den zweiten Platz.

Foto: Michael Nitsche, medius-Preisträgerin Eva Schwarz, Prof. Dr. Sonja Ganguin ©sh/fsf

Im Rahmen des Sommerforums Medienkompetenz vergaben die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF), die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) sowie das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) am 13. Juni 2019 zum elften Mal den medius-Preis, welcher mit insgesamt 2.500 Euro dotiert ist.

Die Auszeichnung setzt auf den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis und würdigt innovative Abschlussarbeiten mit aktuellem Bezug zu medienpädagogischen Themen oder bedeutenden Aspekten des Jugendmedienschutzes.

Zu den drei ausgezeichneten Preisträgerinnen zählt auch Eva Schwarz, die Ihren Abschluss am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig, im Fachbereich Medienpädagogik, machte. Ihre Masterarbeit trägt den Titel „Wie sprechen Jugendliche über Pornografie? (Re-)Produktion von Normvorstellungen in Erzählungen Jugendlicher über die mediale Aneignung von Pornografie“ und wurde mit dem 2. Platz und einem Preisgeld von 800 Euro geschätzt.

Im Zentrum der Untersuchung steht die jugendliche Perspektive auf den Umgang mit Pornografie, die im Kontext des Normdenkens bzw. -handelns der Jugendlichen betrachtet wird. Die daraus hergeleiteten Handlungskonsequenzen richten sich an die pädagogische Praxis und sollen zur Enttabuisierung des Themas und der sexualbezogenen Medienrezeption Jugendlicher beitragen.

Jasmin Röder

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