Insgesamt verzeichnet das Institut für KMW 17 Partnerhochschulen in den Ländern: Norwegen, Finnland, Irland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Belgien, Türkei und Tschechien.

Bewerbungszeitraum für das Sommersemester 2020

Der Bewerbungszeitraum für das Sommersemester 2020 beginnt voraussichtlich im Juni 2019.

Partnerhochschulen

Bournemouth University

3 Plätze á 6 Monate*
erforderte Sprachkenntnisse: Englisch B2
Kursangebot in: Management, Media and Communication

Zu Empfehlen ist der Aufenthalt im Wintersemester.
Es gibt spezifische Sprachanforderungen (Infos dazu finden Sie hier).

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Flyer

*gilt für das gesamte akademische Jahr, nicht pro Semester.

Eötvös Loránd Tudományegyetem (ELTE)

2 Plätze á 5 Monate*
erforderte Sprachkenntnisse: Ungarisch B2 oder Englisch B2
Kursangebot in: Kommunikation, Journalismus

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*gilt für das gesamte akademische Jahr, nicht pro Semester.

Universitatea din Bucuresti

1 Platz á 6 Monate*
erforderte Sprachkenntnisse: Rumänisch B1 oder Englisch B1
Kursangebot in: Kommunikation, Journalismus, PR, Werbung

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*gilt für das gesamte akademische Jahr, nicht pro Semester.

Université de Bourgogne

2 Plätze à 6 Monate*
erforderte Sprachkenntnisse: Französisch B1
Kursangebot: Kommunikation, Sprache
Hinweis: unsere Partnerfakultät ist „Lettre, Langue et Culture“

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*gilt für das gesamte akademische Jahr, nicht pro Semester.

Institute of Technology (ITT)

2 Plätze á 6 Monate*
erforderte Sprachkenntnisse: Englisch B1
Kursangebot in: Medienwissenschaften, Journalismus
Hinweis: gute technische Ausrüstung für praktische Medienarbeit

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*gilt für das gesamte akademische Jahr, nicht pro Semester.

Universidad Miguel Hernández

1 Platz á 6 Monate*
erforderte Sprachkenntnisse: Spanisch A2
Kursangebot in: hauptsächlich Journalismus, aber auch Grundlagenkurse in Soziologie, Kommunikation, PR

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*gilt für das gesamte akademische Jahr, nicht pro Semester.

Università degli Studi di Firenze

1 Platz á 6 Monate*
erforderte Sprachkenntnisse: Italienisch B1 oder Englisch B1
Kursangebot in: Medien, Journalismus, Politik

Hinweis: unsere Partner-Fakultät ist die Fakultät für Politik und Soziologie, die einige KMW-Kurse anbietet

Es wird ein genügend bis gutes Italienisch vorausgesetzt mit wenigstens einem B1 Level.

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*gilt für das gesamte akademische Jahr, nicht pro Semester.

Universiteit Gent

BA/MA je 2 Plätze á 5 Monate*
erforderte Sprachkenntnisse: Niederländisch B2 oder Englisch B2
gibt B.A. Communication Science: Kommunikationstheorie und Forschungspraxis

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*gilt für das gesamte akademische Jahr, nicht pro Semester.

Yeditepe University

BA/MA je 2 Plätze á 5 Monate*
erforderte Sprachkenntnisse: Türkisch oder Englisch B2
Kursangebote in: PR und Werbung, Journalismus, Radio-, Fernseh- und Filmwissenschaften, Werbe-Design und Kommunikation, visuelle Kommunikation

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*gilt für das gesamte akademische Jahr, nicht pro Semester.

Jyväskylän Yliopisto

2 á 5 Monate*
erforderte Sprachkenntnisse: Englisch B2
Kursangebot in: Interkulturelle Kommunikation, Journalismus, PR
Hinweis: gute Betreuung vor Ort

Die Universität empfiehlt, im Spring-Semester (Jan-Mai) in Finnland zu studieren, da sie andernfalls keine Unterkünfte garantieren können. Zusätzlich kämen die Studierenden in den Genuss des finnischen Winters und einem Angebot diverser Wintersportaktivitäten.

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*gilt für das gesamte akademische Jahr, nicht pro Semester.

Universidade Católica Portuguese

2 Plätze á 5 Monate*
erforderte Sprachkenntnisse: Portugiesisch B2 oder Englisch B2
Kursangebot in: Journalismus, kulturelle, digitale, visuelle Kommunikation
Hinweis: Privat-Universität

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*gilt für das gesamte akademische Jahr, nicht pro Semester.

Université Lumière Lyon 2

4 á 6 Monate*
erforderte Sprachkenntnisse: Französisch B1
Kursangebot in: Audio-visual techniques and media production (Cinéma)

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*gilt für das gesamte akademische Jahr, nicht pro Semester.

Universidad Complutense de Madrid

2 Plätze á 6 Monate*
erforderte Sprachkenntnisse: Spanisch B2 (B.A. & M.A.)
Kursangebot in: Journalismus, PR, Medienwissenschaft
Achtung: Das Sprachlevel für B.A. wurde im November 2018 von B1 auf B2 angehoben.

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*gilt für das gesamte akademische Jahr, nicht pro Semester.

Universitet i Oslo

3 Plätze á 6 Monate*
erforderte Sprachkenntnisse: Norwegisch B1 oder Englisch B2
Kursangebot in: Journalismus, PR, Medien und Politik, Neue Medien

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*gilt für das gesamte akademische Jahr, nicht pro Semester.

Univerzita Karlova

BA/MA je 1 Platz á 6 Monate*
erforderte Sprachkenntnisse: Tschechisch B2 oder Englisch B2
Kursangebot: englische KMW-Kurse im Bereich Humanities und Social Science

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*gilt für das gesamte akademische Jahr, nicht pro Semester.

Universitet Sv. Kliment Ohridsk

1 Platz á 6 Monate*
erforderte Sprachkenntnisse: Bulgarisch B1 oder Englisch B1
Kursangebote in: PR, Journalismus, Buchwissenschaft, Medienwissenschaft
Hinweis: es besteht die Möglichkeit sich Medienpraxis im eigenen Medienzentrum mit modernem Equipment aktiv anzueignen

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*gilt für das gesamte akademische Jahr, nicht pro Semester.

Universiteit Gent

1 Platz á 6 Monate*
erforderte Sprachkenntnisse: Spanisch A2
Kursangebot in: audiovisueller Kommunikation (Radio, TV, Film), Theorie/Geschichte der Kommunikation, Journalismus

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*gilt für das gesamte akademische Jahr, nicht pro Semester.

Freie Plätze und Erfahrungsberichte

Stadt Anzahl der freien Plätze Studiengang
Bournemouth 0

Master

Budapest 0 flexibel

Bukarest

0 Bachelor
Dijon 0 Bachelor
Dublin/Tallaght  0 Bachelor
Elche/Alicante 0 Bachelor
Florenz 0 Bachelor
Gent 0 Bachelor
Gent 0 Master
Istanbul 0 Bachelor
Istanbul 0 Master
Jyväskyla 0 Bachelor

Lissabon

0 Bachelor
Lyon 0 flexibel
Madrid 0 Bachelor
Oslo 0 flexibel
Prag 0 Bachelor
Prag 0 Master
Sofia 0 Bachelor
Valencia 0 Bachelor

Ein Jahr an der BU

Ich bin Anfang September 2015 für mein Erasmus+-Semester nach Bournemouth gezogen, um den Master-Studiengang „Literary Media“ zu beginnen. Mir ist sehr schnell klargeworden, dass ich das gesamte Jahr an der BU innerhalb dieses Studiengangs verbringen wollte und ich habe meinen Aufenthalt aus diesem Grund im November 2015 für ein weiteres Semester bis zum Mai hin verlängert.

Wohnungssuche und Wohnsituation

Die Wohnsituation in Bournemouth ist nicht leicht. Ich habe sehr früh mit der Suche begonnen und dennoch erst im August, also einen Monat vor meiner Abreise, einen Platz gefunden. Die meisten WGs suchen Studierende, die mindestens 1 Jahr bleiben und auch die Landlords und –ladys geben einem wenig Chancen, eine Wohnung unter 10 Monaten zu belegen. Da ich zu Beginn meines Erasmus+-Semesters noch nicht wusste, dass ich ein Jahr bleiben würde, hat das die Situation für mich erschwert.
Dennoch gibt es Angebote direkt von der Universität, ein Zimmer zu bekommen, wenn man gewillt ist, finanziell etwas mehr zu stemmen. Aber auch die Suche über die gängigen Online-Plattformen (spareroom.co.uk, uk.easyroommate.com) kann gut verlaufen. Ich bin letztendlich auf Spareroom fündig geworden und habe sehr „preiswert“ für £275 bei einer Familie am Rand von Bournemouth ein kleines Zimmer (8m²) gefunden. Das war mit Abstand die niedrigste Miete, die man für ein Zimmer in der Küstenstadt zahlen kann, was die Mieten meiner Freunde in Bournemouth und Poole bestätigt haben.
Wenn man etwas mehr Komfort oder Nähe zur Innenstadt möchte, kann man ein Zimmer in den Student Halls für £400 mieten oder versuchen, in Winton oder Branksome ein WG-Zimmer zu ergattern. Ein etwas unbeliebterer, aber dafür preiswerterer Teil Bournemouth ist Boscombe. Die Bewohner Bournemouth‘ haben ein sehr schlechtes Bild des Viertels, ich habe mich dort allerdings immer wohl gefühlt. Wenn man sich in der Eisenbahnstraße nicht unwohl fühlt, wird man auch Boscombe mögen.

Universität und Studieren

Die Bournemouth University ist bestens ausgestattet und sehr modern. Der Campus ist darauf angelegt, seinen gesamten Tag dort zu verbringen. Die Bibliothek ist sehr bequem und wenn man es etwas geschäftiger mag, kann man im Gebäude des dortigen Stura (SUBU) in Sesseln chillen und mit Starbuck’s Kaffee die vielen Aufgaben bewältigen, die man innerhalb der Seminare bekommen hat. Verschiedene Societies geben einem die Möglichkeit, sich mit anderen Studierenden zu vernetzen (European Society), coole Events zu organisieren (Marketing Society), einfach nur ins Kino an der Uni zu gehen (Film Society) oder einen Spieleabend zu veranstalten (Games Society).

Das Studieren an der BU ist sehr anders, als in Deutschland. Der Anspruch ist während des Semesters wesentlich höher, es vergeht kaum eine Woche, in der man kein Essay einzureichen oder eine Präsentation vorzubereiten hat. Durch die sehr kleinen Masterstudiengänge ist es schwer, nicht aufzufallen, wenn man den Text nicht gelesen hat. Gleichzeitig hat es mir persönlich aber sehr viel Spaß gemacht, so beansprucht zu werden und die Dozierenden haben einen ständig unterstützt und hatten immer ein offenes Ohr für ihre Studierenden. Es war mehr wie eine kleine Familie, die auch häufiger mal zusammen essen gegangen ist. Das lag aber vielleicht auch daran, dass mein gewählter Studiengang mit mir nur aus fünf Leuten bestand, was selbst für BU-Verhältnisse sehr klein war.

Dennoch sollte man von einem Erasmus-Aufenthalt in Bournemouth als Master-Student*in weniger Party und mehr Studium erwarten – das lohnt sich aber und hat mich innerhalb meines Studiums extrem vorangebracht.

Fortbewegung

Bournemouth hat ein gut ausgebautes Verkehrsnetz und man kommt mit den Bussen eigentlich überall hin. Es gibt zwei verschiedene Busunternehmen (Yellow Bus und morebus) – es ist daher wichtig, nicht in den falschen Bus zu steigen, da die Tickets, die man erworben hat, jeweils immer nur für eines der Unternehmen gelten. Es gibt auch Uni-Busse, die zu morebus gehören und für Studierende etwas preiswerter sind.

 Wohnt man am Rand der Stadt, kann es manchmal schwierig sein, nachts nach Hause zu kommen, weswegen ich mir irgendwann ein Fahrrad besorgt habe. Für jemanden, der im Straßenverkehr etwas ängstlicher ist, würde ich das allerdings nicht empfehlen, da die Straßen sehr eng und manchmal schwer einzusehen sind. Fahrradwege gibt es auch kaum, da das in England (oder zumindest dort, wo ich gelebt habe) nicht üblich zu sein scheint.

Das Leben in Bournemouth

Bournemouth ist eine Kleinstadt, die aber viel für ihre Studierenden bietet. Vor allem im Sommer gibt es viele Festivitäten in Strandnähe. Wer Kultur mag, sollte auf jeden Fall das Russell Cotes Museum besuchen. Bournemouth liegt an der Jurassic Coast, für wenig Geld kommt man schnell zum Durdle Door und Corfe Castle - die Landschaft in der Umgebung ist einmalig (und hat auch Tolkien für seine Mittelerde-Vorstellungen inspiriert).

Es gibt viele Möglichkeiten, abends wegzugehen, sei es in Pubs oder Clubs – vor allem die Old Fire Station, der älteste Studentenclub der Stadt, ist ziemlich cool und organisiert viele verschiedene Events. Wer auf Techno steht, sollte sich das Halo auf gar keinen Fall entgehen lassen – ein Club in einer alten britischen Kirche.

Ein Besuch in einem von Westbournes unzähligen Lokalen ist auch viel wert und die kleine Stadt Christchurch bietet jedes Jahr ein unglaubliches Food Festival.

Ist es das wert?

Ein Erasmus-Aufenthalt in Bournemouth ist nicht billig. Trotzdem hat er sich für mich gelohnt. Ich habe nie eine bessere Zeit verbracht, nie interessantere Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern kennengelernt und nie so viel gelernt wie an der BU. Die zehn Monate, die ich dort verbracht habe, haben mich in vielerlei Hinsicht stärker und besser gemacht und ich kann jedem empfehlen, mal für ein paar Monate nach Südengland zu gehen.

Wintersemester 2016/17 und Sommersemester 2017 an der Universitat de Valencia

Ich bin zum fünften Semester nach Valencia gegangen um dort „Comunicación Audiovisual“ im Rahmen des Erasmus+ - Austauschs zu studieren. Von Anfang an wollte ich gerne das komplettes Jahr im Ausland studieren und habe deswegen meinen Auslandsaufenthalt vor Ort verlängert. Für beide Austauschsemester habe ich jeweils ein Urlaubssemester eingelegt.

Wohnungssuche und Wohnsituation

Mit der Wohnungssuche habe ich bereits vor meiner Abreise angefangen. Dazu habe ich auf gängigen Internetseiten gesucht (z.B.: www.pisocompartido.com, www.idealista.com, www.easypiso.com). Schnell wurde mir klar, dass viele dort angebotene Wohnungen speziell für Erasmus-StudentInnen annonciert werden. Da ich aber auf jeden Fall mit Einheimischen zusammenwohnen wollte, vor allem um Spanisch zu sprechen, habe ich mich dazu entschieden, die ersten Nächte Couchsurfing zu machen um in Ruhe vor Ort suchen, Wohnungen angucken und potentielle Mitbewohner kennenlernen zu können. Der Plan hat sich bewährt und ich habe am Ende in einer wunderbaren 5er-WG mit jeweils zwei Mädchen und zwei Jungs aus Venezuela gewohnt. Da die Wohnungen in Valencia generell eher schlecht isoliert sind, kann es schon mal etwas lauter werden. Wer also bei Straßenlärm nicht schlafen kann, sollte da drauf achten, dass das Zimmer „interior“ (zum Innenhof) ist. Außerdem kann es durch die schlechte Isolation im Winter sehr kalt werden. D.h., entweder nach Wohnung mit Heizung suchen (von denen es nicht viele gibt) oder warme Sachen und Wärmflasche mitnehmen. Die Mieten in Valencia sind relativ günstig. Man kann schon für unter 200€ warm ein möbliertes und zentral gelegenes Zimmer finden. Bei der Besichtigung sollte allerdings gefragt werden, ob der Mietpreis die „gastos“ (Nebenkosten) enthält.

Ich habe im Bezirk L’Amistat gleich um die Ecke der Blasco Ibañez gewohnt. Der Blasco Ibañez-Campus der Universität, auf dem sich die Fakultät und Bibliotheken befinden, war zu Fuß nur 6 Minuten entfernt. In der Zone wohnen sehr viele StudentInnen, weshalb Bars und Restaurants generell günstig sind und auch immer was los ist. Für ein „Wohnen auf Zeit“ bietet sich die Ecke wunderbar an, da sie zentral gelegen ist und die Wege zur Altstadt, Strand, Turiapark und anderen Vierteln nicht lang sind. Andere empfehlenswerte und „schönere“ Bezirke sind Russafa, Benimaclet, Cabanyal und El Carmen.

Universität und Studieren

In der ersten Woche gab es mehrere Einführungsveranstaltungen, in denen die Universität und die Fakultät vorgestellt wurden. Außerdem hat man einen Beutel mit dem vorläufigen Studentenausweis, Info-Material und Broschüren über die Universität und die Stadt bekommen. Dann ging erstmal das Organisieren und das Beschaffen von Dokumenten los, die ans AAA geschickt werden mussten. Man sollte sich schon vorher über Kurse auf der Internetseite informieren und einige raussuchen. Wichtig: achtet auf die Unterrichtssprache (einige Kurse werden nur in Valenciano angeboten) und darauf, ob die Kurse im WS oder SS stattfinden!
Am Anfang können Veranstaltungen frei besucht werden und dann findet die Immatrikulation statt. Dies geschieht nicht nach dem Windhundverfahren, sondern meiner Meinung nach sehr willkürlich mit einem Blatt, was man im Auslandsamt der Fakultät abgeben muss. Sollte man einen Kurs nicht bekommen haben, der jedoch aufgrund von Anrechnungswünschen wichtig ist, kann man sich immer irgendwie reinreden, da sind die locker. Normalerweise gibt es am Ende Prüfungen oder Projektabgaben. Das Lehrangebot in Valencia ist sehr praxisnah, was eine schöne Abwechslung zu dem theorielastigen Unterricht in Leipzig ist. So habe ich z.B. Kurse belegt, in welchen wir Kurzfilme, Reportagen oder Nachrichtenbeiträge gedreht haben.

Für die Verlängerung habe ich damals das Formular des AAA sowie ein Verlängerungsformular der Uni in Valencia ausfüllen müssen und sonst gab es keine größeren Probleme. Es sollte lediglich beim International Office in Valencia nachgefragt werden, ob sie die Verlängerung auch wirklich eingetragen haben.

Wie in Leipzig werden auch an der Universitat de Valencia kostenpflichtig Sport- und Sprachkurse angeboten. Der Valenciano-Sprachkurs ist sogar umsonst.

Fortbewegung

Das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel ist gut ausgebaut. Man kann Fahrkarten mit mehreren Fahrten kaufen, die somit günstiger sind. Allerdings ist alles fußläufig zu erreichen und je nachdem, wo man wohnt, benutzt man die Öffentlichen mehr oder weniger oft. Allen ans Herz legen kann ich das Fahrradleihsystem „Valenbisi“! Eine einjährige Mitgliedschaft kostet einmalig 29€ und die ersten 30 Fahrtminuten sind kostenlos, eine Überschreitung der Zeit kostet. Allerdings fährt man selten über 30 Minuten oder man umgeht die Gebühren, indem man das Fahrrad an der nächsten Station austauscht. Stationen sind überall in der Stadt zu finden und es gibt auch eine App, auf der man nachsehen kann, wo Platz zum Abstellen ist. Wenn Besuch kommt, gibt es auch einwöchige Mitgliedschaften für 13,30€.

Spanisches Leben

Valencia ist die drittgrößte Stadt Spaniens und hat viel zu bieten, vor allem kulinarisch. Die „desayunos populares“ in Eckbars und -cafés sind hierbei zu erwähnen. Dabei handelt es sich um ein einfaches Frühstück aus getoastetem Brot mit Tomate und Olivenöl und einem Heißgetränk für gerade mal 1,50€. Am Mittag gibt es überall günstige Bocadillos (belegte Sandwiches) und abends dann warme oder kalte Tapas in einer schönen Bodega. Bekannt für die Region ist Horchata, ein kaltes Getränk aus Erdmandeln, was normalerweise mit Fatons serviert wird. Probieren sollte man natürlich Paella, die auch aus Valencia kommt. Ausgehen ist in Valencia auch sehr günstig. Die meisten Clubs und Discotheken haben Gästelisten, auf die man sich schreiben kann und dadurch bis 2 Uhr umsonst oder vergünstig reinkommt. Es gibt auch viele Bars mit oder ohne Tanzmöglichkeiten, die durchschnittlich bis 4 Uhr geöffnet haben. Niemals vergessen sollte man die Siesta, die in einigen Teilen der Stadt streng durchgezogen wird. Man kann sich bei Happy Erasmus und ähnlichen Organisationen anmelden um auf Reisen, Parties, Sehenswürdigkeiten etc. Vergünstigungen zu bekommen. Dies ist auf jeden Fall zu empfehlen, wenn man ein richtiges Erasmus-Semester erleben will.

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