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In der vergangenen Woche fand im Rahmen des BMBF-Forschungsprojektes „Soziologie der außerschulischen Geschichtsvermittlung“ am Institut für Kulturwissenschaften ein zweitägiger Workshop zur DDR-Geschichtsvermittlung statt. Insgesamt 26 Kolleg*innen aus über 20 Institutionen aus dem Bereich der historisch-politischen Bildung waren eingeladen, um sich zu vernetzen und sich über ihre Arbeit in den jeweiligen Bildungsstätten auszutauschen. Die Praxiswerkstätten sollen zukünftig zwei Mal im Jahr an der Universität Leipzig durchgeführt werden.

Nachdem es am ersten Tag darum ging, sich als kontinuierlich zusammenarbeitende Gruppe kennen zu lernen, standen am zweiten Tag gemeinsame Reflektionen zum Thema „Der außerschulische Lernort – Selbstverständnis und Erwartungen an Bildungsarbeit mit Jugendlichen außerhalb der Schule“ im Mittelpunkt. Deborah Krieg von der Bildungsstätte Anne Frank (Frankfurt/M.) gab dazu wichtige inhaltliche Impulse für eine produktive Auseinandersetzung der Teilnehmenden. In einem Expert*innengespräch gewährte sie interessante Einblicke in ihre langjährige Arbeit als Bildungsreferentin.

Der Workshop fand digital statt und wurde auf zwei Termine gesplittet. Bereits Mitte Oktober trafen sich die ersten 13 Teilnehmenden online, nun arbeitete die zweite Gruppe im Workshop zusammen.

Mit dem Format der Praxiswerkstätten will das Forschungsprojekt „Soziologie der außerschulischen Geschichtsvermittlung“ einen kontinuierlichen Wissenschafts-Praxis-Transfer ermöglichen, zur Vernetzung und zum Austausch in diesem pädagogischen Feld beitragen und den Bildner*innen in diesem Bereich ein Forum bieten. Langfristig sollen die Praxiswerkstätten in eine Praxisstelle für historisch-politische Bildung an der Universität Leipzig überführt werden.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden und bei der Referentin Deborah Krieg für die äußerst konstruktive Zusammenarbeit und freuen uns auf die kommenden Workshops.