Die Module der Politikdidaktik richten sich an Lehramtsstudierende des Faches Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/(Wirtschaft) an Oberschulen und Gymnasien. Sie werden ergänzt durch die Schulpraktischen Studien (SPS), in denen die Studierenden die vermittelten theoretischen Grundlagen in der Praxis erproben können.

Studierende arbeiten im Hörsaalgebäude. Foto: Swen Reichhold

Fachdidaktik-Module im GR(W)-Studium

Inhalt

Das Modul führt aus politikwissenschaftlicher Perspektive in Fragen und Probleme der Didaktik der Gemeinschaftskunde ein und thematisiert die Möglichkeiten der politischen Bildung in der Schule und darüber hinaus. Es besteht aus einer Vorlesung und einem Seminar. Die Vorlesung behandelt die Geschichte der Politischen Bildung, klassische Didaktikkonzepte und ihre Aktualität, das Verhältnis von Politikdidaktik und Demokratieerziehung sowie didaktische Prinzipien und die Gestaltung des Unterrichts. Das Seminar vertieft diese Themen mit Schwerpunktsetzung auf die Anwendung im Gemeinschaftskundeunterricht. Das Modul „Fachdidaktik 1„ wird jeweils im Sommersemester angeboten und für das 4. Fachsemester empfohlen.

Inhalt und Ziele

Die Veranstaltungen des Moduls behandeln theoretische Ansätze der politischen Sozialisation, vermitteln empirische Befunde zu den Themen Jugend und Politik und zeigen die Breite politischer Partizipationsmöglichkeiten auf. Daneben werden bildungspolitische Fragestellungen in Verbindung mit Schule thematisiert. Ziel ist die Einordnung der politischen Bildung in den Prozess der politischen Sozialisation Jugendlicher und bildungspolitischer Rahmenbedingungen. Vertieft werden sollen darüber hinaus Kenntnisse über Wahrnehmungsmuster von Politik, ihre Medialisierung und die Möglichkeiten demokratischer Teilhabe. Das Modul wird jeweils im Wintersemester angeboten und für das 5. Semester empfohlen.

 

Aktuelle Veranstaltungen im Wintersemester 2021/22

Seminare

  • „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen?“ Menschenrechte und Diskriminierungskritik als Bildungsauftrag (Dozentin: Dr. Inken Heldt, Vertretungsprofessorin)

  • Digital Citizenship Education (Dozentin: Jenny Nolting)

  • Kontroversität im Gemeinschaftskundeunterricht – eine fachdidaktische Herausforderung in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung (Dozent: Christopher Hempel)

Übung

  • Teaching 4.0 – digitales Unterrichten im Politikunterricht (Dozent: Oliver Fengler)

Inhalt und Ziele

Das Modul schult die Arbeit mit dem Lehrplan, Planung, Durchführung und Auswertung von Unterricht in den Lernbereichen des Gemeinschaftskundeunterrichts sowie Methodenvielfalt und Einsatz von Medien im Unterricht. Ziele sind die Vermittlung von fachdidaktischen Konzepten der Gestaltung von Gemeinschaftskundeunterricht, die Befähigung der Studierenden, eigene unterrichtstaugliche Konzepte für einzelne Klassenstufen und Lernabschnitte zu entwickeln und diese einer didaktischen Analyse zu unterziehen. Das Modul wird jeweils im Wintersemester angeboten und für das 7. Fachsemester empfohlen.

 

Aktuelle Veranstaltungen im Wintersemester 2021/22

 

Seminare

  • Methoden der Diagnostik und Erforschung von Schülervor- stellungen im Kontext polit. Bildung (Dozentin: Dr. Inken Heldt, Vertretungsprofessorin)
  • Daten, Digitalisierung, Demokratie – Herausforderungen politischen Medienbildung (Dozentin: Dr. Inken Heldt, Vertretungsprofessorin)
  • Ökonomiedidaktik im Politikunterricht (Dozent: Thomas Stackfleth)

Übung

  • Fachdidaktische Prinzipien im Politikunterricht (Dozentin: Lhea Reinhold)

Inhalte und Ziele

Die Schulpraktischen Studien II/III (auch: Schulpraktische Übungen) bieten Ihnen die Möglichkeit, die im Modul „Fachdidaktik I„ erworbenen Kenntnisse in der Praxis zu erproben und eigene Unterrichtsversuche durchzuführen. Das semesterbegleitende Gruppenpraktikum findet einmal wöchentlich an Schulen im Leipziger Raum statt und wird durch eine Übung vor- und nachbereitet. Als Prüfungsleistung erstellen Sie einen Unterrichtsentwurf, der dann in einem Kolloquium reflektiert wird. Inhaltliche und formale Anforderungen finden Sie ihn unserer Handreichung zur Erstellung eines Unterrichtsentwurfs. 

Das Praktikum wird grundsätzlich im Sommersemeter angeboten und für das 4. Fachsemester empfohlen. Studierende, die im Sommersemester trotz Reservierung (über Tool, im Dezember) keinen Praktikumsplatz erhalten haben, können die Schulpraktischen Studien II/III ausnahmsweise im Wintersemester nachholen. Informationen zur Buchung eines Praktikumsplatzes sowie den aktuellen Zeitplan finden Sie auf den Seiten des BÜROS FÜR SCHULPRAKTISCHE STUDIEN.

 

Dokumente

Handreichung zur Erstellung eines Unterrichtsentwurfs
PDF 460 KB

Bewertungsraster Prüfungsleistung SPÜ
PDF 308 KB

Inhalte und Ziele

Das Modul umfasst ein vierwöchiges Blockpraktikum in der vorlesungsfreien Zeit, in dem Sie im Gemeinschaftskunde-Unterricht hospitieren (15 Stunden) und eigene Unterrichtsversuche planen, durchführen und reflektieren (15 Stunden). Ziel ist die praxisnahe Ausbildung an Schulen in und außerhalb Sachsens im Rahmen eines Praktikums sowie die Erarbeitung eines Rollenverständnis als Lehrerin/Lehrer und der damit verbundenen Perspektivübernahme. Als Prüfungsleistung erstellen Sie einen Praktikumsbericht und reflektieren das Praktikum in einem Auswertunsggespräch. Hilfestellungen zur Erstellung des Berichts finden Sie in die Handreichung. Die Schulpraktischen Studien IV/V können sowohl im Winter- als auch im Sommersemester absolviert werden und werden ab dem 8. Fachsemester empfohlen.

Informationen zur Buchung eines Praktikumsplatzes sowie den aktuellen Zeitplan finden Sie auf den Seiten des Büros für schulpraktische Studien.

 

Dokumente

Handreichung zur Erstellung des Praktikumsberichts im Blockpraktikum
PDF 408 KB

Inhalte und Ziele

Das Modul "Ökonomische Bildung" vermittelt Konzepte, Kategorien und Methoden der Ökonomiedidaktik. Das Modul wird für das sechste Semester empfohlen und schließt mit einem Portfolio als Prüfungsleistung ab. 

Formalia der Prüfungsleistungen

Alle Hausarbeiten im Fach GRW (auch Unterrichtsentwürfe!) stellen fachwissenschaftliche Arbeiten dar. Diese unterliegen somit allen formalen Anforderungen an das wissenschaftliche Arbeiten, auch im Hinblick auf fachsprachliche Formulierungen. Alle Ausführungen (und Planungsüberlegungen) sollten mit dem Rückgriff auf aktuelle fachwissenschaftliche und fachdidaktische Wissensbestände begründet werden. Weisen Sie diese exakt, unter Berücksichtigung der gängigen Zitationsregeln für wissenschaftliches Arbeiten, aus. Bei formalen Mängeln (Zitierweise, Struktur, Formatierung, Orthografie, Interpunktion, Ausdruck etc.) kann es zu Abzug von BE (Bewertungseinheiten) kommen.

Bei Fragen zu den allgemeinen Formalia einer Hausarbeit informieren Sie sich bitte auf den Seiten des Schreibportals der Universität Leipzig. Hier finden Sie insbesondere Hinweise zu:

 

Bezüglich des formalen Aufbaus der Arbeit dienen Ihnen diese Angaben zur Orientierung:

  • Deckblatt (Name, Vorname, Matrikelnummer, Uni-Mailadresse, Thema)
  • Schriftart- und Größe: Arial 11, Times New Roman 12
  • Seitenränder: je 2,5 cm
  • Zeilenabstand 1,5
  • Textanordnung: Blocksatz mit automatischer Silbentrennung
  • Seitenzahl (Hausarbeiten): In der Regel beträgt der Umfang einer Hausarbeit ca. 15 Seiten (ohne Anhang), dies kann jedoch auch um wenige Seiten mehr oder weniger abweichen. Die Angabe dient zur groben Orientierung.

 

Benötigen Sie die Korrektur Ihrer Arbeit zu einem bestimmten Datum, etwa um eine Frist in Bezug auf folgende Prüfungen zu wahren, muss Ihre Arbeit spätestens vier Woche vor diesem Datum bei dem Prüfer oder der Prüferin eingegangen sein. 

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