Arbeitsbereich Empirische Methoden und politische Soziologie

Team

Verantwortlicher Mitarbeiter
Dr. Lars Vogel

Kontakt
lars.vogel[at]uni-leipzig.de

Sprechzeit
WS 2017/18: dienstags 14-15 Uhr (ab. 17.10.)

Lehrprofil

Der Arbeitsbereich Empirische Methoden und politische Soziologie ist in der Lehre für die Methodenmodule im B.A.- und M.A.-Studiengang Politikwissenschaft verantwortlich. Studierende erlernen darin anwendungsorientiert die Grundlagen und fortgeschrittenen Methoden der empirischen Sozialforschung in der Entwicklung von Forschungsdesigns und Durchführung von Datenerhebung und Datenanalyse. Neben passiver Methodenkompetenz ist das Hauptziel die Fähigkeit, das für die eigenen wissenschaftlichen Fragestellungen passende Forschungsdesign inklusive der dafür notwendigen Methoden eigenständig und kritisch reflektiert auswählen und umsetzen zu können. Dieser Zielsetzung entsprechend werden neben dem Schwerpunkt auf quantitativer Sozialforschung auch andere zentrale Forschungsansätze und Paradigmen der Politikwissenschaft, wie vergleichende oder qualitative Methoden, und ihre wechselseitigen Ergänzungsmöglichkeiten vermittelt. Die inhaltlichen Themen in der Lehre orientieren sich unter anderem an den Forschungsschwerpunkten der politischen Soziologie, wie Wahlverhalten und politische Einstellungen, Abgeordneten-, Parlaments- und Elitensoziologie, politische Repräsentation und europäische Integration.

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Lehrveranstaltungen

  • Methodenmodul BA und LA, Seminar „Datenerhebung“, Dr. L. Vogel
    dienstags 09.15 – 10.45 Uhr; NSG 412, Beginn: 17.10.2017
    dienstags 11.15 – 12.45 Uhr; NSG 414, Beginn: 17.10.2017
  • Methodenmodul BA, Seminar „Forschungsdesign in der Politikwissenschaft“, L. Anders
    donnerstags 11.15-12.45Uhr; NSG HS 427; Beginn: 12.10.17
  • Methodenmodul BA, Übung zum Seminar „Datenerhebung“, Dr. L. Vogel
    montags 09.15 – 10.45 Uhr; NSG 323; Beginn: 16.10.2017
  • Methodenmodul MA, Kolloquium „Europäische Öffentlichkeit und die Politisierung der EU“, L. Anders
    donnerstags 17.15-18.45 Uhr; NSG 102; Beginn: 12.10.2017
  • Methodenmodul MA, Seminar „Die Analyse der politischen Repräsentation sozialer Ungleichheit: korrespondenz- und regressionsanalytische Methoden“, Dr. L. Vogel
    montags 15.15 – 16.45 Uhr; GWZ 3015; Beginn: 16.10.2017
  • Methodenmodul MA, Seminar „Standardverfahren multivariater Datenanalyse“, Dr. L. Vogel
    montags 17.15 – 18.45; GWZ 3015; Beginn 16.10.2017

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Forschungsprofil/-projekte

In der Forschung besteht ein Schwerpunkt des Arbeitsbereichs Empirische Methoden und politische Soziologie in der Analyse politisch-parlamentarischer Repräsentation in Demokratien. Repräsentation wird dabei verstanden als institutionell und sozialstrukturell bedingte Interaktion zwischen politischen Eliten und der Bevölkerung insgesamt bzw. zwischen ihren relevanten Untergruppen wie Parteien, sozialen Gruppen oder regionalen Wahlkreisen. Insbesondere wird fokussiert auf die Entstehung und Transformation populistischer Einstellungen in Europa – und deren Folgen – als Ergebnis des Wechselspiels zwischen bevölkerungsseitigen Nachfrage- und elitenseitigen Angebotsfaktoren.

Diese Forschungsperspektive erfordert umfangreiche komparative Datenerhebungen und entsprechend wirkt der Arbeitsbereich an internationalen Projekten mit.

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Letzte Änderung: 3. November 2017