Lorenz Matzat ist seit dem akademischen Jahr 2021/22 Gastprofessor am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft und lehrt im Masterstudiengang Journalismus.

Lorenz Matzat ist seit Frühjahr 2022 Projektleiter bei dem Schweizer Non-Profit-Journalismusvorhaben POLARIS. Es entwickelt ein gemeinnütziges Nachrichtenportal. Zuvor war er „Director Research & Development“ bei der Berliner NGO AlgorithmWatch. Die von ihm 2017 mitbegründete Organisation widmet sich den gesellschaftlichen Folgen und Möglichkeiten der Automatisierung per Software. In seinem Aufgabenbereich verantwortete Matzat den technologieorientierten Teil ihrer Strategie und leitete die Softwareproduktion. 2021 hob er das deutsche Netzwerk Klimajournalismus mit aus der Taufe.

Der Diplom-Politologe machte nach seinem Studium an der Universität Bremen ein Volontariat bei der Berliner Tageszeitung Neues Deutschland. Danach arbeitete er als freier Journalist  in den Bereichen Entwicklungs- und Digitalpolitik sowie als Referent in der medialen und politischen Bildung. Ab 2009 fokussierte sich Matzat auf die Bereiche Open Data, Civic Tech und Data-Driven Journalism; er gründete seitdem drei Softwarefirmen mit, die sich auf journalistische Daten- und Kartenvisualisierungen spezialisierten. 2016 schrieb er das Handbuch „Datenjournalismus – Methode einer digitalen Welt“ (UVK/Halem-Verlag).

Matzat wurde u.a. mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet und mehrfach für ihn nominiert. Er ist seit 2017 Teil der Vorjury des Reporterpreises für die Sparte Datenjournalismus und Mitglied des Netzwerk Recherche e.V..