Lehrveranstaltungen des Teams Kommunikationswissenschaft

B.A. KMW

  • Einführung in die Kommunikations- und Medienwissenschaft – Vorlesung (Modul Einführung - 1109)
    Dozent: Prof. Dr. Patrick Donges
    Zeit: Di 9:00 – 11:00 Uhr
    Raum: Hörsaalgebäude, Hörsaal 7
    Beginn: 15.10.19
    Beschreibung: Die Kommunikationswissenschaft beschäftigt sich mit den sozialen Bedingungen, Bedeutungen und Folgen von medialer, öffentlicher und interpersonaler Kommunikation. Sie versteht sich als eine theoretisch und empirisch arbeitende Sozialwissenschaft mit interdisziplinären Bezügen. Im Fokus der Vorlesung stehen Theorien der Kommunikations- und Medienwissenschaft mit Bezügen zu den Grundbegriffen Kommunikation, Medien und Öffentlichkeit sowie zu Theorien, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven und auf verschiedenen Theorieebenen mit Akteuren, Strukturen und Prozessen der Kommunikation auseinandersetzen.
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  • Propädeutikum (A) (Modul Einführung - 1109)
    Dozentin: Alexandra Gerner M. A.
    Zeit: Do 11:00 – 13:00 Uhr (14-tägig)
    Raum: Neues Seminargebäude, Raum 426
    Beginn: 17.10.2019
    Beschreibung: Das Seminar führt in die Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens im Kontext des Studiums ein. Entlang des prototypischen wissenschaftlichen Forschungsprozesses beschäftigen wir uns damit, wie Forschungsprobleme identifiziert, der Forschungsstand anhand der wissenschaftlichen Literatur aufgearbeitet und eigene Erkenntnisse in Form von Referaten und Hausarbeiten dargestellt werden.
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  • Propädeutikum (B) (Modul Einführung - 1109)
    Dozentin: Alexandra Gerner M. A.
    Zeit: Do 11:00 – 13:00 Uhr (14-tägig)
    Raum: Neues Seminargebäude, Raum 426
    Beginn: 24.10.2019
    Beschreibung: Das Seminar führt in die Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens im Kontext des Studiums ein. Entlang des prototypischen wissenschaftlichen Forschungsprozesses beschäftigen wir uns damit, wie Forschungsprobleme identifiziert, der Forschungsstand anhand der wissenschaftlichen Literatur aufgearbeitet und eigene Erkenntnisse in Form von Referaten und Hausarbeiten dargestellt werden.
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  • Mediensystem und Medienwandel – Vorlesung  (Grundlagen der KMW I - 1128)
    Dozent: Prof. Dr. Patrick Donges
    Zeit: Mo 11:00 – 13:00 Uhr
    Raum: Hörsaalgebäude, Hörsaal 11
    Beginn: 14.10.2019
    Beschreibung: Das Mediensystem Deutschlands befindet sich im Umbruch: Auf der einen Seite stehen die „traditionellen“ Massenmedien wie Presse, Radio und Fernsehen, die der Gesellschaft auch in naher Zukunft Selbstbeobachtung und Orientierung ermöglichen. Auf der anderen Seite ste-hen Online- und hybride Medien wie etwa Plattformen oder Abrufdienste, die nach anderen Regeln funktionieren. Die Vorlesung veranschaulicht diese Umbrüche und ihre Folgen. Aus-gehend von der historischen Entwicklung seit 1945 werden die Organisations- und Finanzie-rungsweise, die rechtlichen, politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen der Medien dargestellt. Ziel der Vorlesung ist die Vermittlung von Grundlagenwissen und ein Verständnis öffentlicher Kommunikation als besondere Form sozialer Kommunikation, die durch die Strukturen des Mediensystems geprägt ist. Im Seminar wird dieses Wissen dann vertieft.
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  • Mediensystem und Medienwandel – Seminar  (Grundlagen der KMW I - 1128)
    Dozent: Thomas Rakebrand, M. A.
    Zeit: Grupe A: Di 11:00 – 13:00 Uhr, Gruppe B: Di 15:00 – 17:00 Uhr
    Raum: Gruppe A: Nikolaistraße 27 – 29, Raum 4.20, Gruppe B: Neues Seminargebäude, Raum 220
    Beginn: 15.10.2019
    Beschreibung: Das Seminar vertieft die Inhalte der Vorlesung. Die Teilnehmenden wählen ein Thema aus dem Bereich ‚Mediensystem und Medienwandel‘ aus. Fokus sind Ansätze, Methoden und Forschung der Kommunikationswissenschaft in Bezug auf konkrete mediale Umbrüche: Was sind prägnante Beispiele? Was sind Fragen an diese? Wie können sie diskutiert werden? In Gruppen leiten die Teilnehmenden selbst eine Diskussion zum Thema, das sie in Form eines Online-Blogs aufbereiten.
    Veranstaltungsplan (Gruppe A), Veranstaltungsplan (Gruppe B)
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  • Qualitative empirische Methoden – Seminar (Modul Spezielle Methoden - 1004)
    Dozent: Thomas Rakebrand, M.A.
    Zeit: Do 11:00 – 13:00 Uhr
    Raum: Neues Seminargebäude, Raum 120
    Beginn: 17.10.2019
    Beschreibung: Die Teilnehmenden setzen sich mit empirischen und ethischen Forschungsprämissen auseinander und ordnen Projekte der qualitativen empirischen Forschung kritisch ein. Sie eignen sich Wissen über ausgewählte Erhebungsmethoden an, das sie durch die Gestaltung einer eigenen Seminarsitzung vertiefen. Sie konzipieren selbst ein exemplarisches Forschungsvorhaben inklusive Durchführung eines Pretests.
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  • Offline-Vernetzung über starke Beziehungen – Projektseminar (Forschungsmodul - 1106)
    Dozentin:  Charlotte Knorr, M. A. 
    Zeit: Do 10:00 – 13:00 Uhr
    Raum: Neues Seminargebäude, Raum 411
    Beginn: 17.10.2019
    Beschreibung: Der Schwerpunkt im Seminar liegt auf Vernetzungsprozessen, die offline über starke Beziehungen stattfinden und damit über sog. strong ties (zuerst Granovetter 1973). Wir erarbeiten uns gemeinsam und in Kurzreferaten Kriterien, anhand derer die Stärke von Offline-Beziehungen beurteilt werden kann. Wie werden starke Beziehungen bei Netzwerken sichtbar? Welche Merkmale und Indikatoren sprechen für starke Beziehungen? Und welchen Vorteil haben starke Beziehungen offline, zum Beispiel bei Gruppenprozessen und Machtdynamiken?
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  • B. A./M.A. – Kolloqium 
    Dozent: Prof. Dr. Patrick Donges
    Zeit: Mo 15:00 – 17:00 Uhr, genaue Termine nach Absprache
    Raum: Nikolaistraße 27 – 29, Raum 3.07
    Beschreibung: Das Examenskolloquium wird allen Studierenden empfohlen, die in diesem Semester eine Bachelorarbeit schreiben möchten. Das Kolloquium dient dazu, im Austausch mit anderen Kandidatinnen und Kandidaten aus ersten Ideen zunächst Fragestellungen und dann bearbeitbare Konzepte bezüglich Theorien, Forschungsstand und methodischen Forschungsdesigns zu machen. Ziel ist die Erarbeitung eines Exposés (für B.A. Kandidatinnen und Kandidaten eine Prüfungsleistung), mit der die Abschlussarbeit dann angegangen werden kann.

M.A. KMW

  • Einführung in den Schwerpunkt Kommunikations- und Medienforschung – Übung (Einführung - 550)
    Dozentinnen: Alexander Gerner, M. A. / Dr. Freya Sukalla
    Zeit: Mi 09:00 – 11:00 Uhr
    Raum: Nikolaistraße 27 – 29, Raum 1.06
    Beginn: 16.10.2019
    Beschreibung: In der Übung vertiefen wir theoretische und methodologische Zugänge des Schwerpunktes Kommunikations- und Medienforschung. Insbesondere befassen wir uns mit Fragestellungen, die durch die technische Entwicklung evoziert sind und zu Veränderungen der Kommunikations- und Mediensysteme führen. Ziel ist es, Orientierungen und Diskussionsanregungen zur Verfügung zu stellen, die die Sicht auf die kommunikationswissenschaftliche Forschungspraxis richten.
  • Kommunikations- und Medienethik – Seminar ( Modul Kommunikation, Medien & Gesellschaft - 551)
    Dozent: Prof. Dr. Patrick Donges
    Zeit: Mo 09:00 – 11:00 Uhr
    Raum: Neues Seminargebäude, Raum 304
    Beginn: 14.10.2019
    Beschreibung: Im Seminar Kommunikations- und Medienethik werden die normativen Grundlagen von individueller, öffentlicher und massenmedialer Kommunikation thematisiert. Dabei wird zunächst in das Forschungsfeld der Ethik eingeführt, um anschließend anhand von Konflikten die Geltung und Abwägung unterschiedlicher normativer Ansprüche zu diskutieren.
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  • Kommunikations- und medienpolitische Konflikte (Modul Strukturbezogene Kommunikations- und Medienforschung - 572)
    Dozenten: Prof. Dr. Patrick Donges (Übung Methoden), Prof. Dr. Helmut Neupert (Seminar Forschungsfeld)
    Zeit: Do 15:00 – 19:00 Uhr
    Raum: Neues Seminargebäude, Raum 124
    Beginn: 17.10.2019
    Beschreibung: Durch den Wandel von Kommunikation, Medien und Gesellschaft ist auch die Medienpolitik in Bewegung geraten. Die Digitalisierung und die Durchsetzung von Online-Medien und Social-Media-Plattformen haben zu neuen Konflikten geführt, wie beispielsweise Demonstrationen zum Urheberrecht oder die Debatten um den Umgang mit Hass-Botschaften im Netz zeigen. Gleichzeitig spielen „alte“ Konfliktlinien weiterhin eine Rolle, wie etwa die Staatsfrei-heit der Medien oder Zielkonflikte zwischen Kommunikationsfreiheit, Persönlichkeitsrechten und Jugendschutz. Bearbeitet werden diese Konflikte in medienpolitischen Strukturen, die im Wesentlichen nach 1949 (Zuständigkeit der Länder) bzw. 1984 (Dualisierung des Rundfunks, Gründung der Landesmedienanstalten) entstanden sind. Im Seminar (Prof. Dr. iur. Helmuth Neupert) beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit selbst gewählten Konfliktlinien der Kommunikations- und Medienpolitik. In der Übung (Prof. Dr. Patrick Donges) geht es um die Analyse solcher Konfliktlinien wie die Policy-Forschung oder Governance-Ansätze.
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Hier finden Sie Hinweise bzw. Anforderungen an die ideale Hausarbeit (Stand: Feb. 2019)!

Studienprojekte

Das forschungspraktische Seminar ging der Frage nach, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede bezüglich des Öffentlichen Rundfunks (ÖR) in Europa bestehen. Im Projektseminar wurde hierzu eigenständig ein Vergleich durchgeführt und dabei der gesamte Forschungsprozess durchlaufen.

Zu Beginn wurden Konzepte und Modelle der komparativen Mediensystemforschung und speziell Theorien und komparative Studien zum ÖR aufgearbeitet, um als erstes konkrete Forschungsfragen herauszuarbeiten.

  • Uns interessierte, erstens in welcher Weise gesellschaftliche Bedingungen wie historische, soziokulturelle, politisch-rechtliche und technische Kontextfaktoren die strukturelle und organisatorische Verfasstheit sowie Output bzw. Impact (Inhalte, Angebote, Leistungen) des öffentlichen Rundfunks beeinflussen.
  • Zweitens, in welcher Weise sich der ÖR in Folge von Digitalisierung, technische Konvergenz & Internet verändert.
  • Mit Blick auf die These von Søndergaard, 1999, interessierte drittens, wie die Beziehungsverhältnisse des ÖR zu seinen relevanten Umwelten Politik, Ökonomie und (Zivil-)Gesellschaft beschaffen sind.

Die Fallauswahl orientierte sich am Most Similar Systems-Forschungsdesign. Es wurden sechs europäische Länder als Fälle ausgewählt: Großbritannien als role model des ÖR, Irland als kleiner Nachbarstaat, Spanien und Italien als Vertreter südeuropäischer Staaten, Norwegen als nordeuropäischer Staat sowie Polen als osteuropäischer Staat.

Im Anschluss wurde theoriegeleitet das Analyseschema bzw. das Kategoriensystem entwickelt, welches die untersuchungsrelevanten Aspekte beinhaltet. Auf dieser Basis erfolgte die qualitative Dokumentenanalyse.

 

Im Ergebnis zeigt sich, dass der ÖR in Großbritannien, Irland und Norwegen als leistungsfähig anzusehen ist.

  • So konstatieren die Autorinnen des Projektberichts zum öffentlichen Rundfunk in Großbritannien: „Zusammenfassend lässt sich die BBC auf der Basis der vorangegangen Analyse, bezogen auf den Punkt der Unabhängigkeit, der Qualität ihrer Angebote, der Erfüllung ihres Auftrags und ihrer Fähigkeit zur Anpassung an den digitalen Wandel, als leistungsfähiger öffentlich-rechtlicher Rundfunk bezeichnen.“
  • Dieses Fazit gilt ebenso für Norwegen: „Im Rahmen dieses Projekts wurde deutlich, dass es sich beim NRK um einen Rundfunkanbieter handelt, der noch immer sehr leistungsfähig ist. Belegt wurde dies unter anderem durch seine gestiegenen Einnahmen, ein relativ hohes Akzeptanzniveau und auch die qualitativ hochwertigen Inhalte – sowohl online als auch offline. Der NRK weist positive Beziehungen zur Politik und der Zivilgesellschaft auf. In diesem Sinne wird der NRK als wichtige nationale Institution angesehen, weshalb man auch künftig von einer sicheren Stellung in der norwegischen Medienlandschaft ausgehen kann. Eine solche optimistische Zukunftsprognose lässt sich auch auf Basis der internen strukturellen Veränderungen des NRK treffen."

Hingegen ist der ÖR in Polen, Italien und Spanien als nur bedingt leistungsfähig einzuschätzen, nicht zuletzt ob der zu engen Anbindung an die Politik, bei der politische Akteure auf Organisation und Inhalte des öffentlichen Rundfunks Einfluss nehmen.

  • So wird für den ÖR in Spanien erwähnt: "Seit den 1990er Jahren herrscht eine weitestgehend unveränderte Ideologie. Die Ernennung der Senderspitze durch die Regierung führt dazu, dass der PSB als Regierungssender mit regierungsnaher Berichterstattung aufgefasst wird. Unter Ministerpräsident Rajoy (bis 2018) wurden Manipulationen und fragwürdige Prioritäten regierungskritischer Themen festgestellt."
  • Die Befunde für den ÖR in Italien stützen Hallins und Mancinis Einordnung des italienischen Mediensystems als „Polarized Pluralist Model“ mit starker staatlicher Intervention und politischem Parallelismus (2004, 67). "Es wird ein eindeutiger Einfluss auf die Inhalte der RAI deutlich, da die Berichterstattung bewusst eingeschränkt wird. Die Medien werden von Politikern und Geschäftsleuten instrumentalisiert und es besteht ein enges Verhältnis zwischen Journalismus und Politik. Seit die RAI in den 1950er Jahren zu senden begann, wird das Fernsehen von den politischen Parteien genutzt, um ihre „kulturelle und politische Hegemonie über die italienische Gesellschaft auszuüben“ (Padovani, 2009). Die Kontrolle der Parteien über den öffentlichen Rundfunk ist seit den 1970er Jahren durch die „Lottizzazione“ institutionalisiert."
  • Schließlich lässt sich für Polen zusammenfassend feststellen, "dass die Leistung und die Inhalte des polnischen PSB stark negativ durch diese drei Faktoren beeinflusst werden. Es stellt sich die Frage, ob man den polnischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk überhaupt noch als ÖR bezeichnen kann. Er ist weder wirtschaftlich noch politisch unabhängig und wird von der Zivilbevölkerung nicht akzeptiert."

Projektbericht Öffentlicher Rundfunk in Großbritannien
PDF ∙ 1 MB
(Victoria Glaser, Gina Flemming, Leah Moll)

 

Semesterabschlusstage

Vorträge:

Katrin Etzrodt, M.A. (Technische Universität Dresden): Soziale Interaktion mit Maschinen? - Neue alte Perspektiven für die Kommunikationswissenschaft

Dr. Steffen Lepa (TU Berlin / HMTM Hannover): Potentiale und Herausforderungen neuer computationaler Verfahren wie Multimedia Information Retrieval und Machine Learning für die Politische Kommunikationsforschung

Dr. Martha Kuhnhenn (Universität Greifswald): Soziale Interaktion, Vertrauen und Glaubwürdigkeit - eine sprachwissenschaftliche Perspektive

 

Workshop: ab 15:00 Uhr

Wie (un)moralisch sind Datenanalysen im Netz? Ethische Implikationen

(Moderation: Thomas Rakebrand M.A.)

Wir widmen uns der Bedeutung von Werten und Normen im Rahmen von Datenanalysen im Internet - sowohl auf Seite der Analysierenden als auch der Analysierten. Dabei diskutieren wir ethische Implikationen für wissenschaftliche sowie nicht-wissenschaftliche Datenanalysen im Netz und versuchen uns an einer Abwägung unterschiedlicher normativer Ansprüche. Als Beispiel dient unter anderem die Aktion ‚Soko Chemnitz‘ der Gruppe ‚Zentrum für politische Schönheit‘. Auf der Webseite wurden heimlich personenbezogene Daten vermeintlich rechtsgesinnter Nutzer*innen analysiert.

 

Sind Konflikte stets gesund?

Perspektiven aus der Mediationsforschung

(Moderation: Charlotte Knorr M.A.)

Zwischenmenschliche Konflikte können sowohl in Zweierbeziehungen, als auch in Gruppen und Organisationen entstehen. Wir fokussieren im Workshop arbeitsbezogene Konflikte, die in organisationsintern entstehen. Was sind typische Konfliktherde? Worauf sind sie (meistens) zurückzuführen? Und welche Phasen durchlaufen Konflikte (klassisch)? Mit Hilfe etablierter Modelle aus der Mediationsforschung erarbeiten wir uns ein Verständnis von Konflikt- und Machtdynamiken in hierarchischen Strukturen, lernen aber auch unterschiedliche Konflikttypen kennen. Abschließend diskutieren wir über den möglichen Wert von Konflikten im Arbeitsleben – sowohl den persönlichen, als auch den für die Organisation insgesamt.

Vorträge:

Jun.-Prof. Dr. Martin Roth (Universität Leipzig): Digitale Kulturen in Japan

Dr. Arne Freya Zillich (Universität Jena): Werte und Normen als Forschungsgegenstände und Leitbilder in der Kommunikationswissenschaft. Ergebnisse eines Forschungsnetzwerkes

Julia Gül Erdogan (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam): Hackerkulturen der BRD und DDR - Ein Blick auf die Praktiken der Computerisierung.

 

Workshop:

 

Unkonferenz „Political Correctness“

Unkonferenz beschreibt ein kreatives, freies Diskussionsformat. Der einzige Impuls ist die Themenvorgabe: „Political Correctness“. Wir brainstormen zu diesem kontroversen Begriff und leiten für uns relevante Thesen ab. Anschließend diskutieren wir in zwei Kleingruppen über ausgewählte Positionen zum Thema. Zum Schluss werden die Ideen im Plenum präsentiert.

Moderation: Charlotte Knorr, M.A. & Thomas Rakebrand, M.A.

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Vorträge:

Prof. Dr. Olaf Jandura (HHU Düsseldorf): Kommunikative Vernetzung politischer Teilöffentlichkeiten

Dr. Erik Koenen (Universität Bremen): Medienpolitik und der Völkerbund - Eine historische Analyse

Veronika Čáslavská (Univeristät Leipzig): Die Situation der Medien in der Tschechischen Republik

Arbeitsgruppen:

Arbeitsgruppe 1: Wie viel Forschungsethik verträgt die Kommunikationswissenschaft? oder: von der Last und Vergessenheit ethischer Grundsätze im Unialltag (Thomas Rakebrand)

Arbeitsgruppe 2: Der letzte macht das Licht aus? (Jun.-Prof. Dr. Patrick Merziger, Fabian Grenz, M.A.)

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Vorträge:

Prof. Dr. Frank Lobigs (TU Dortmund): Die Neue Medienökonomie des digitalen Kapitalismus und ihre unintendierten Folgen

Dr. Corinna Oschatz (Universität Mainz): Wissen im Wandel - Der Einfluss der Klimaberichterstattung auf den klimapolitischen Wissenserwerb der Rezipienten

Margit Schulze; B.A. (Univeristät Leipzig): Frei und Fragil - Das Mediensystem Afganistans und seine Einrodnung in den Pragmatischen Differenz-Ansatz

Arbeitsgruppen:

Arbeitsgruppe 1: How to survive Abschlussarbeit - Techniken wissenschaftlichen Arbeitens (Charlotte Knorr, M.A. & Fabian Grenz, M.A.)

Arbeitsgruppe 2: Zwischen 'Content-Mafia' und 'Raubkopierern' - zwei Perspektiven auf das Urheberrecht? (Thomas Rakebrand, M.A.)

Arbeitsgruppe 3: 'Demokratisierung' oder 'Refeudalisierung'? - Zur Ökonomie der neuen Massenpresse um 1890 (Prof. Dr. Patrick Merziger)

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Vorträge:

Jakob Jünger, M.A. (Universität Greifswald): Unklare Öffentlichkeit - Interviews und Experimente als empirischer Zugang zu abstrakten soziologischen Konzepten

Paula Nitschke, M.A. (Universität Leipzig): Teilnehmende Beobachtung als Methode zur Erhebung von Insider Daten - Vorstellung zweier Studien in den Onlineabteilungen von Non-Profit-Organisationen

Niklas Venema, M.A. (Freie Univeristät Berlin): Auslandskorrespondenten in drei politischen Systemen (1914 - 1945) - Eine sekundärstatistische Analyse

Arbeitsgruppen:

Arbeitsgruppe 1: How to survive Abschlussarbeit - Techniken wissenschaftlichen Arbeitens (Charlotte Knorr, M.A. & Fabian Grenz, M.A.)

Arbeitsgruppe 2: Wieso Forschungsethik? Grundsätze versus Realisierbarkeit (Thomas Rakebrand, M.A.)

Arbeitsgruppe 3: Regulierung von Plattformen und Intermediären (Prof. Dr. Patrick Donges)

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Vorträge:

Sara Walther, B.A. (Universität Leipzig): "Schundig – Schmutzig – Jugendgefährdend. Die Auseinandersetzung um populäre Literatur in der Öffentlichkeit der Weimarer Republik veranschaulicht am Prüffall 'Klettermaxe'"

Dr. Peter Gentzel (Leipzig): "Aspekte einer Kultur der Öffentlichkeit. Kommunikationsformen zwischen Ausgrenzung und Kommerzialisierung."

Dr. Jan-Hinrik Schmidt (Hans-Bredow-Institut Hamburg): "Soziale Medien und der neue Strukturwandel von Öffentlichkeit. Praktiken, Formationen, Pathologien."

Arbeitsgruppen: Zwischen Deliberation und Destruktion. Wenn öffentliche Kommunikation nicht den Öffentlichkeitstheorien folgt.

Arbeitsgruppe 1: „Online-Kommentare als Gegenstand kommunikationswissenschaftlicher Forschung“

Arbeitsgruppe 2: „Die Rolle des Publikum in der Kommunikationsgeschichte“

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Vorträge:

Dr. Benjamin Bigl (Universität Leipzig): "Rezeption  und Transfer bei Computerspielen in dynamisch-transaktionaler Perspektive unter besonderer Berücksichtigung  von Virtual-Reality-Computerspielen am Beispiel der Wii"

Dr. Charlotte Lerg (Ludwig-Maximilians Universität München): "Melvin J. Lasky und die Zeitschriften des Kongress für Kulturelle Freiheit"

Prof. Dr. Ojars Skudra (Lettische Universität Riga): "Das Mediensystem Lettlands: aktueller Stand und Entwicklungsten­denzen"

Arbeitsgruppen: Propädeutikum "Wissenschaftliche Recherche und wissenschaftliches Arbeiten für akademische Abschlussarbeiten"

Arbeitsgruppe 1: Die Rezeption virtueller Spiele

Arbeitsgruppe 2: Deutsche Zeitschriften? Die Lizenzpresse in der Nachkriegszeit

Arbeitsgruppe 3: Geschichte der deutschsprachigen Presse im Ausland

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Vorträge:

Dr. Dirk Arnold (Westfälische Wilhelms-Universität Münster): "Staatliche Presseförderung im europäischen Vergleich. Eine Analyse vor dem Hintergrund technischer Konvergenz und Europäisierung"

Kerstin Angler, B. A. & Evelyn Stockmann, B. A. (Universität Leipzig): "Lebensstilkonzepte - wenn das Publikum aus der Reihe tanzt"

Dipl.-Journ. Lars Reinhold (Wittenberge): "Qualität im Fotojournalismus: Ein Zwiebelmodell gegen den Ruß-Mohl'schen Pudding"

Arbeitsgruppen zum Thema "Komparatistik: Public Service – Service Public"

Arbeitsgruppe 1: Public Service – Großbritannien

Arbeitsgruppe 2: Service Public – Frankreich

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Vorträge:

Dr. Sascha Hölig (Hans-Bredow-Institut, Hamburg): "Wie informiert sich die Gesellschaft? – Informationsinteressen und Nutzungsmuster im internationalen Vergleich"

Laura Bierau (Universität Leipzig): "Deutsche Presse im Ausland zwischen Selbstbehauptung und nationalsozialistischer Propaganda: Historische Pressefor­schung am Beispiel des Siebenbürgisch-Deutschen Tageblatts (Rumänien), 1933 - 1944"

Dr. Patrick Merziger (Freie Universität Berlin): "Humanitäre Katastrophen und die "Gezeiten der Aktualität". Die Rolle der Medien in der Begründung und Formierung von Hilfsak­tionen 1968-1985"

Arbeitsgruppen: Propädeutikum Wissenschaftliches Arbeiten in der Kommunikations­wissenschaft - Arbeitsentwürfe für akademische Abschlussarbeiten

Arbeitsgruppe 1: Presseanalyse und „Image“

Arbeitsgruppe 2: Kommunikationstheorie und Psychologie

Arbeitsgruppe 3: Medienethik und Religion

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