Aktuelle Informationen

Institut für Kulturwissenschaften

Prof. Dr. Stefan Müller-Doohm (Oldenburg): „Adorno als Aufklärer“

In dem Vortrag soll ein anderes als das bekannte Bild Adornos als feinsinniger, philosophischer Autor entworfen werden. Es wird gezeigt, wie Adorno sich in der politischen Öffentlichkeit engagierte und nach Resonanz strebte. Sein Engagement galt insbesondere der Frage, welche Gefahren von der…

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Kulturphilosophie

Buchworkshop: What Would Be Different

In Kooperation mit der Research Academy Leipzig lädt das Institut für Kulturwissenschaften alle Interessierten herzlich ein, am Workshop zum neuesten Buch des aktuellen Leibniz-Professors Iain Macdonald „What Would Be Different“ teilzunehmen.

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Profil

Herzlich Willkommen auf den Seiten des Forschungsbereichs Kulturphilosophie/Kulturtheorie. Im Folgenden finden Sie Informationen zu Forschungsprofil und -projekten, Kooperationen, Team und Publikationen des Forschungsbereichs.

Unsere Schwerpunkte

Der Forschungsbereich Kulturphilosophie/Kulturtheorie befasst sich mit den kulturellen Bedeutungshorizonten, die wir sowohl in unserem alltäglichen Denken und Handeln als auch in der wissenschaftlichen Theoriebildung meist unhinterfragt in Anspruch nehmen. Kultur kommt dabei als ein Ensemble von historisch sedimentierten und praktisch materialisierten Denk-, Urteils- und Subjektivierungsformen in den Blick, die das Verhältnis zu uns selbst, den anderen und der Welt strukturieren. Obwohl seine Wurzeln bis in die Antike zurückreichen, ist der so umrissene Kulturbegriff ein moderner. Denn erst mit der Moderne tritt Kultur als ein gemeinschaftlich geteilter, von Menschen gemachter und historisch tradierter Rahmen des Zusammenlebens auf. Kultur lässt sich dann als der vielgestaltige Bereich verstehen, auf den sich die moderne Frage nach der Gegenwart richtet.

Wer sind wir jetzt, in diesem Moment der Geschichte?

Michel Foucault

Die Aufgabe der Kulturphilosophie besteht demnach darin, die selbstverständlichen, oftmals unveränderlich erscheinenden kulturellen Hintergrundannahmen in ihrem historischen und gesellschaftlichen Gewordensein zu untersuchen und erneut für eine kritische Reflexion zu öffnen.

Im Speziellen untersucht der Forschungsbereich am Schnittpunkt von Kultur, Ökonomie, Politik und Recht Problematiken der Eigentumstheorien, der Verdinglichung, der Gabe, der Arbeit und der materiellen Kultur. In sozialphilosophischer Hinsicht stehen Fragen des sozialen Leidens, der Anerkennung und Entfremdung sowie Theorien der Subjektivierung, der Gemeinschaft und der Erfahrung im Vordergrund. Der Begriff der Form wird aus sprachphilosophisch-epistemischer und ästhetischer Perspektive befragt. Leitend für die Forschung sind neben Hegel und Marx insbesondere die Tradition der Frankfurter Schule, poststrukturalistische Ansätze, Sprach- und Texttheorien sowie die psychoanalytische Theorie.

Aktuelle Forschungsvorhaben

Dirk Quadflieg:

  • Negativität und Totalität. Über die Grenzen individueller Freiheit (Buchprojekt)
  • Erfahrung und soziale Freiheit (zusammen mit Martin Heinze, Medizinische Hochschule Brandburg)
  • Formationsbegriffe in einer fragmentierten Gegenwart (Verbundprojekt)

 

Promotionsprojekte:

  • Jan Beuerbach: „Eigentum für andere. Eine philosophische Kritik der Aneignung von Daten“
  • Markus Hennig: „Die öffentliche Deutung von Erfahrung als Grundlage kollektiver Handlungsfähigkeit“
  • Christoph Honold: „Das lebendige Maß. Arbeitskraft als Form praktischer Normativität“
  • Lisa Neher: „Natur und Praxis: Grundbegriffe materialistischer Gesellschaftskritik“
  • Nikolaus Schulz: „Erfahrungsblockaden. Soziale Pathologie der Entfremdung nach Hegel und Adorno“
  • Kathrin Sonntag: „Melancholie des Konsums. Eine Kritik der verbrauchenden Aneignung“
  • Mees van Hulzen: „Politics of the Gift: Towards a Dialectics of Charity and Solidarity“
  • Christian Lamp: „Individuum, Handlung und Zeit. Eine Untersuchung im Ausgang von Arendts Werk (Arbeitstitel)“

  • Jonas Balzer: „Bedürfnisse als sozialphilosophisches Problem – Hegel, Marx und die Kritische Theorie“

  • Charlotte Trottier: „Das Andere der Aufklärung. Zur Bedeutung einer negativen Theologie im Werk Theodor W. Adornos“

Unsere Netzwerkpartner

Man sieht einen Mann, der auf eine Darstellung eines Netzwerkes zeigt.
Foto: Colourbox

Publikationen

Hier finden Sie die Publikationen des Forschungsbereichs Kulturtheorie/Kulturphilosophie

Ein in der Mitte aufgeschlagenes Buch liegt auf dem Tisch
Aufgeschlagenes Buch, Foto: Christian Hüller

Team

Prof. Dr. Dirk Quadflieg

Prof. Dr. Dirk Quadflieg

Universitätsprofessor

Kulturtheorie/Kulturphilosophie
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum H5 1.12
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-35671
Telefax: +49 341 97-35698

Sprechzeiten
donnerstags, 15:30 - 17:00 - Anmeldung über Moodle: https://moodle2.uni-leipzig.de/mod/scheduler/view.php?id=1403544

 Jan Beuerbach

Jan Beuerbach

Wiss. Mitarbeiter

Kulturtheorie/Kulturphilosophie
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum H5 1.13
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-35684
Telefax: +49 341 97-35698

Sprechzeiten
nach Vereinbarung per Mail

 Nikolaus Schulz

Nikolaus Schulz

Wiss. Mitarbeiter

Kulturtheorie/Kulturphilosophie
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum H5 1.02
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-35682
Telefax: +49 341 97-35698

Sprechzeiten
nach Vereinbarung per Mail

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Kathrin Sonntag

Wiss. Mitarbeiterin

Kulturtheorie/Kulturphilosophie
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum H5 1.14
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-35686
Telefax: +49 341 97-35698

Sprechzeiten
nach Vereinbarung per Mail

Kontakt

Kulturtheorie/Kulturphilosophie

Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15
04107 Leipzig

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Telefax: +49 341 97-35698