Informieren Sie sich rechtzeitig zu unserem reformierten Masterstudiengang!

Zum Wintersemester 2024/25 führen wir unseren reformierten Masterstudiengang Soziologie ein. Bewerbungen sind bereits ab dem 02. Mai 2024 möglich. Ausführliche Informationen finden Sie hier. Für Interessierte bieten wir am Donnerstag, den 11.04.2024 um 15 Uhr eine digitale Informationsveranstaltung an. Die Zugangsdaten erhalten Sie auf Anfrage per E-Mail an Beatrice Fischer.

Basisinformation

Außenansicht des GWZ mit Fahrrädern im Vordergrund.

M.A. Soziologie | ab Wintersemester 2024/25

Der Masterstudiengang Soziologie ist forschungsorientiert. Hier finden Sie alle Informationen zu unserem reformierten Studiengang (ab WS 2024/25) im Überblick.

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MODULE | WINTERSEMESTER

Hier finden Sie eine Übersicht unserer Module im Wintersemester (M.A. Soziologie). Ausführliche Informationen zu den Veranstaltungen sowie zu den Modalitäten der Kurse entnehmen Sie bitte dem kommentierten Vorlesungsverzeichnis.

1. Fachsemester (auslaufend)

  • 06-002-103-3 | M.A. Soziologie (Pflichtmodul, empfohlen im 1. Fachsemester)
    Vorlesung | Übung
     
    Dieses Modul dient der Vertiefung bisheriger Methodenkenntnisse und führt in die grundlegenden Ideen und in die Verfahren zur Schätzung von Regressionen ein. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Kleinstquadrateschätzung und der damit verbundenen linearen Regressionsanalyse, sowie auf dem Maximum Likelihood Schätzverfahren. Dieses wird vor allem auf Fragestellungen angewandt, in der die abhängige Variable nicht ein metrisches, sondern ein kategoriales oder begrenztes Merkmal ist. Das Modul gestaltet sich als Wechselspiel zwischen theoretischer Behandlung der Mo-delle und deren praktischer Umsetzung am PC anhand von Beispieldatensätzen. Zur Datenanalyse wird ein Standard-Analysepaket verwendet, dessen Verwendung mit Hilfe eines angeleiteten Selbststudiums eingeübt wird.
  • 06-002-104-3 | M.A. Soziologie (Pflichtmodul, empfohlen im 1. Fachsemester)
    Vorlesung | Übung
     

    Aufgabe des Moduls "Theoriebildung und Hypothesenableitung zu ausgewählten mikro- und makrosoziologischen Fragestellungen" ist eine vertiefende Einführung in ausgewählte allgemeine erklärende Theorien der Soziologie, aus denen sich deduktiv Argumente zur Erklärung sozialer Phäno-mene der Mikro- oder Makroebene herleiten lassen. Anhand spezifischer Problemstellungen wird unter-sucht, welche Erklärungsleistungen die Theorien ermöglichen und welche empirisch prüfbaren Hypothesen ableitbar sind. 
  • 06-002-209-3 | M.A. Soziologie (Wahlpflichtmodul, empfohlen im 1. und 3. Fachsemester)
    Vorlesung | Seminar
     

    Fragen von Macht und Herrschaft sind zentral für das Verständnis von sozialer Ordnung. In dieser Vorlesung werden soziologische Theorien und Studien vorgestellt, welche auf die materialen und kulturellen Grundlagen von Machtverhältnissen in der Gegenwart fokussieren. Darauf aufbauend werden unterschiedliche, Machtbeziehungen prägende Formen der Institutionalisierung von Zugehörigkeit (z.B. durch den Staat), von Identifikation (z.B. über Nation, biologischen Status und Geschlecht) und Widerstand (z.B. durch soziale Bewegungen) untersucht. Dabei orientiert sich die Vorlesung in methodischer Hinsicht an Fragen des globalen Vergleichs und der transnationalen Verflechtung. Im Seminar werden die in der Vorlesung behandelten Themen und Theo-rien durch die Diskussion von empirischen Forschungsergebnissen vertieft. Im Zentrum stehen dabei zwei Aspekte: Erstens diskutieren wir räumliche und materiale Vermittlungen von Macht, Institutionen und sozialer Zugehörigkeit. Dies geschieht anhand von Studien zu Räumen, Infrastrukturen und neuen Technologien, die im Anschluss an Bruno Latour Kerngebiete der science and technologies studies bilden. Zweitens beschäftigen wir uns mit dem Körper menschlicher Akteure als sozial gerahmter physischer Vermittlung von Macht, Institutionen und Zugehörigkeit mit einem Fokus auf körper- und gesundheitssoziologische Arbeiten.

3. Fachsemester

  • 06-002-107-3 | M.A. Soziologie (Pflichtmodul, empfohlen im 3. Fachsemester)
    Seminar | Forschungsseminar | Aktuelle Fragen der Gesundheitssoziologie
     
    Bei Gesundheit und Krankheit handelt es sich um besonders prägnante Lebenschancen bzw. -risiken, deren Untersuchung innerhalb der Soziologie zunehmend an Bedeutung gewinnt. Im Mittelpunkt stehen dabei etwa Fragen nach sozialstrukturellen und kulturellen Einflüssen auf Gesundheit und Krankheit, aber auch nach Folgen beispielsweise gesundheitlicher Ungleichheit. Die Veranstaltung wird einen Einblick in zentrale Theorien und empirische Befunde der Soziologie der Gesundheit vermitteln und die Studierenden im nächsten Schritt zur Durchführung einer empirisch-analytischen Studie zu befähigen. Ziel ist es, eine präzise formulierte Fragestellung zu erarbeiten, theoretische Hypothesen abzuleiten und diese mithilfe von statistischen Analysen einschlägiger Datensätze zu prüfen. Die Veranstaltung wird einen inhaltlichen Schwerpunkt auf ausgewählte Themen der Soziologie der Gesundheit legen; es steht allen Teilnehmenden aber grundsätzlich offen, alternativ ein anderes Thema ihrer Wahl zu bearbeiten.
  • 06-002-208-3 | M.A. Soziologie (Wahlpflichtmodul, empfohlen im 3. Fachsemester)
    Seminare
     
    Der Inhalt des Moduls "Ausgewählte Fragestellungen der Soziologie II: Spezielle und angewandte Soziologie" wird von den Lehrenden festgelegt und richtet sich nach deren aktuellen Forschungsvorhaben. Neben Mitgliedern des Instituts für Soziologie werden von Zeit zu Zeit auch wissenschaftlich besonders ausgewiesene GastprofessorInnen, Emeriti und Lehrbeauftragte Angebote zu diesem Modul beisteuern. Themen und Literatur werden bis zum Veranstaltungsbeginn bekannt gegeben. In unregelmäßigen Abständen werden auch englischsprachige Veranstaltungen im Rahmen des Moduls angeboten.

Seminare im Wintersemster 2023/2024

  • Prof. Dr. Marc Keuschnigg
    Experimentelle Soziologie
     
    This course highlights the ways in which sociologists are using experimental methods to further social research. Laboratory, online, field, and natural experiments enable sociologists to test their theories with high internal validity. More recently, computational experiments based on obser-vational digital trace data have enriched the experimental toolkit. We will develop a perspective on how different experimental designs can be successfully deployed in social research, evaluate their varying degrees of internal and external validity, and discuss their potential in addressing "big" sociological questions such as the politicization of everyday issues, the spreading of misinformation, the change of norms on environmental protection, the long-term consequences of social rules on human prosperity, cultural differences in prosocial behavior, and gender segregation in the labor market. The focus of the course is to understand how experimental methods can provide new insights and push the boundaries of sociological inquiry. We will discuss the methodological and ethical challenges that come with using experimental methods. The overall objective is to encourage students to consider non-traditional analysis approaches in their own work. 
  • Prof. Dr. Thorsten Schneider
    Einführung in die Analyse von Verweildauern und Ereignisdaten
     
    Inhalt des Seminars: Wieso Längsschnitt(daten)analyse? Qualität und Struktur von Ereignisdaten; nicht-parametrische Verfahren zur Beschreibung von Episoden-/Ereignisdaten: Survivor-Funktionen; Parametrische Verfahren: Exponentialmodell mit konstanter Rate sowie mit zeitveränderlichem Ratenverlauf; Episodensplitting und zeitveränderliche Kovariaten; Einübung der ereignisanalytischen Verfahren unter Verwendung der Statistik-Software R.
    Literatur: Blossfeld, Hans-Peter, Götz Rohwer und Thorsten Schneider (2019): Event History Analysis with Stata. (2., überarbeitete Auflage), Abingdon, OX, New York, NY: Routledge/Taylor & Francis. | Moore, Dirk F. (2016): Applied Survival Analysis Using R. Cham: Springer.
  • Felix Lennert, M.Sc.
    Werkzeugkasten der Computational Social Science
     
    In recent years, a "computational turn" has taken hold of the social sciences. Digital data and novel methods which originate from the computer sciences offer important op-portunities for sociology. The course starts with teaching practical skills to collect digital behavioral traces online (web scraping, API harvesting). As the lion’s share of these material is in textual format, the students will subsequently learn to evaluate large text archives in an automated way through machine learning techniques. The programming of these tools is performed in R, for which basic knowledge (as taught in the methods course of the institute) is required. Students can choose between writing an empir-ical paper that answers a sociologically relevant research question using at least one of the methods learned or presenting their own analyses of a given data set. The student projects will be presented and discussed in the course.
  • 06-002-308-1 | M.A. Soziologie (Wahlmodul, empfohlen im 3./4. Fachsemester)
    Außercurriculare Veranstaltung nach Wahl
     

    Im Rahmen des Moduls "Aktuelle Forschung" nehmen Studierende an außercurricularen Veranstaltungen aus dem Themenbereich der empirischen Sozialforschung (Summer Schools, Kongresse etc.) im In- und Ausland teil oder wirken an diesen mit. Die Veranstaltungssprache kann entsprechend variieren. Die Teilnahme ist von den Studierenden selbstständig zu organisieren und zu belegen. Das Modul schließt mit einem 15-minütigen deutschsprachigen Abschlussgespräch ab, bei dem die zentralen Themen, Ergebnisse und Erfahrungen der Veranstaltung zusammenfassend vorgestellt und besprochen werden.

MODULE | Sommersemester

Hier finden Sie eine Übersicht unserer Module im Sommersemester (M.A. Soziologie). Ausführliche Informationen zu den Veranstaltungen sowie zu den Modalitäten der Kurse entnehmen Sie bitte dem kommentierten Vorlesungsverzeichnis des entsprechenden Semesters.

2. Fachsemester

  • 06-002-105-3 | M.A. Soziologie (Pflichtmodul, empfohlen im 2. Fachsemester)
    Vorlesung
     
    Im Modul "Sozialwissenschaftliche Kausalanalyse - Theorie, Empirie und Anwendung" werden die in den Modulen "Regressionsverfahren" sowie "Theoriebildung und Hypothesenableitung" erworbenen Kenntnisse aufgegriffen und zu einer sozialwissenschaftlichen Kausalanalyse weiter entwickelt. Kern des Moduls ist dabei die analytische Umsetzung von theoretischen Kausalmodellen in adäquate Schätzmodelle zu ihrer empirischen Überprüfung. Das Modul besteht inhaltlich aus vier Blöcken, nämlich den theoretischen und empirischen Grundlagen, den Verfahren zu deren Verbindung, sowie aus Anwendungsbeispielen.
  • 06-002-203-3 | M.A. Soziologie (Wahlpflicht, empfohlen im 2. Fachsemester)
    Vorlesung | Seminar

       
    Die Veranstaltungen im Modul "Globalisierung, Europäisierung und soziale Sicherheit" befassen sich mit unterschiedlichen Themen im Spannungsfeld zwischen nationalstaatlich verfassten Gesellschaften und Transnationalisierungs-/ Globalisierungsprozessen. Schwerpunkte liegen bei unterschiedlichen Aspekten der institutionellen, ökonomischen und kulturellen Entwicklung. Ebenso werden die Probleme behandelt, die sich aus den genannten Entwicklungen für die sozialwissenschaftliche Theoriebildung ergeben.

Veranstaltungen im Sommersemster 2023

  • Prof. Dr. Holger Lengfeld
    Vorlesung | Is there a European society emerging?
     

    In this module we aim to investigate the political and economic European integration as a process of rising transnational social inte-gration between the citizens from European Union member states. In the lecture, I will outline the major fields, theories, methods, and empirical evidence concerning European social integration from a mac-rosociological perspective. Besides others, transnational identity, solidarity, mobility, and social inequality are highlighted features.
  • Prof. Dr. Holger Lengfeld
    Seminar | Die Entstehung einer europäischen Gesellschaftsbildung: Die Forschungspraxis
     
    Das Seminar schließt direkt an die Themen der Vorlesung an. Anhand der dort verhandelten Themen führen die Teilnehmer einzeln oder in Gruppen eine eigene empirische Untersuchung zur europäischen Sozialintegration durch. Sie entwickeln unter meiner Anleitung und intensiver Betreuung eine Forschungsfrage und theoretisch abgeleitete Hypothesen. Diese prüfen Sie anhand von bereitgestellten Daten des Eurobarometers, der wichtigsten Umfrage über Einstellungen der Bürger aller EU-Länder.
  • 06-002-207-3 | M.A. Soziologie (Wahlpflichtmodul, empfohlen im 2. Fachsemester)
    Seminare
     

    Der Inhalt des Moduls "Ausgewählte Fragestellungen der Soziologie I: Theorie und Methodologie" wird von den Lehrenden festgelegt und richtet sich nach deren aktuellen Forschungsvorhaben. Neben Mitgliedern des Instituts für Soziologie werden von Zeit zu Zeit auch wissenschaftlich besonders ausgewiesene GastprofessorInnen, Emeriti und Lehrbeauftragte Angebote zu diesem Modul beisteuern. Themen und Literatur werden bis zum Veranstaltungsbeginn bekannt gegeben. In unregelmäßigen Abständen werden auch englischsprachige Veranstaltungen im Rahmen des Moduls angeboten.

Sommersemester 2023

  • Prof. Dr. Andreas Diekmann / Prof. Dr. Karl-Dieter Opp
    Soziale Normen und Institutionen
     

    Das Seminar bietet eine kritische Einführung in die wichtigsten Theorien über die Entstehung und die Wirkungen von sozialen Normen und Institutionen. Die einzelnen Sitzun-gen befassen sich u.a. mit folgenden Themen: Definition und Messung von Normen; Normen und Externalitäten; Soziale Normen, Institutionen und die Lösung von Kollektivgutproblemen; Spontane Ent-stehung von Normen und Konventionen; Befolgung von Normen; die Rolle von Sanktionen; Inklusive und extraktive Institutionen u.a.m. In dem Seminar wird neben den theoretischen Perspektiven beson-ders Wert auf empirische Arbeiten und die Diskussion anschaulicher Beispiele gelegt. Behandelt wird u.a. die Entstehung und Befolgung von Normen in der Corona-Pandemie, soziale Normen in All-mendesituationen und der Klimakrise, die Entstehung von Normen in Ausnahmesituationen (z.B. im Kriegsgefangenenlager), Stabilität und Wandel von Normen mit schädlichen Auswirkungen (z.B. die Norm der Fußbindung im alten China), aber auch Normen alltäglichen Verhaltens, die in Feldexperi-menten untersucht werden.
  • Dr. Stephan Poppe
    Fortgeschrittene Methoden der statistischen Modellierung
     

    Das Seminar bietet eine praktische Einführung in die statistische Model-lierung und die verschiedenen Techniken des maschinellen Lernens, welche mittels der statistischen Programmiersprache R demonstriert und umgesetzt werden. Das Seminar ist somit geeignet für Studie-rende, welche über gute Vorkenntnisse der Statistik verfügen und diese weiter vertiefen möchten.
  • Prof. Dr. Marc Keuschnigg
    Introduction to Computational Social Science
     

    This course highlights the ways in which sociologists are using tools from computational social science (CSS) to further social research. Agent-based modelling, large-scale online experiments, digital trace data, and computational text analysis are tools that help us to identify how large-scale properties of social systems emerge from the complex interactions of networked actors at the micro level. We will develop a perspective on how CSS techniques can be successfully deployed in socio-logical research. These tools, when applied in a theory-grounded approach, offer sociologists a chance to transcend the dominant survey-research paradigm and address “big” sociological questions about, for example, the dynamics of collective attention, political polarization, the diffusion of fashions and rumors, collective meaning making, and cultural change more generally. The course will be taught in English.

4. Fachsemester

  • 06-002-308-1 | M.A. Soziologie (Wahlmodul, empfohlen im 3./4. Fachsemester)
    Außercurriculare Veranstaltung nach Wahl
     

    Im Rahmen des Moduls "Aktuelle Forschung" nehmen Studierende an außercurricularen Veranstaltungen aus dem Themenbereich der empirischen Sozialforschung (Summer Schools, Kongresse etc.) im In- und Ausland teil oder wirken an diesen mit. Die Veranstaltungssprache kann entsprechend variieren. Die Teilnahme ist von den Studierenden selbstständig zu organisieren und zu belegen. Das Modul schließt mit einem 15-minütigen deutschsprachigen Abschlussgespräch ab, bei dem die zentralen Themen, Ergebnisse und Erfahrungen der Veranstaltung zusammenfassend vorgestellt und besprochen werden.

Fächerkooperationen

  • Das Institut für Soziologie pflegt mit anderen Instituten der Universität Leipzig Fächerkooperationen. Dadurch haben Studierende der Soziologie die Möglichkeit, Module anderer Studiengänge zu belegen, die Ihnen sonst nicht offenstehen. Auch Studierende anderer geistes- und sozialwissenschaftlicher Studiengänge haben im Rahmen dieser Fächerkooperationsvereinbarungen die Option, Veranstaltungen der Soziologie zu besuchen. Informationen zum Studienangebot im Rahmen der Fächerkooperationen entnehmen Sie bitte dem kommentierten Vorlesungsverzeichnis.