Aktuelle Informationen

Institut für Kulturwissenschaften

Arbeitsgruppe "Körper"

Mit dem Sommersemester 2021 möchten wir in Form einer „Arbeitsgruppe Körper“ die Möglichkeit schaffen, uns über unsere Arbeiten zum Thema Körper auszutauschen. Unabhängig davon, ob es sich um eine Abschlussarbeit, Qualifizierungsarbeit oder andere Projekte handelt, soll die Arbeitsgruppe Studierende...

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Profil

Herzlich willkommen auf den Seiten des Forschungsbereichs Kultur- und Gesellschaftsgeschichte. Im Folgenden finden Sie Informationen zu Forschungsprofil und -projekten, Kooperationen, Team und Publikationen des Forschungsbereichs.

Unsere Schwerpunkte

Prof. Dr. Maren Möhring und ihr Team befassen sich in Forschung und Lehre mit der Geschichte der kulturellen Formen, Deutungshorizonte, Werte und Wahrnehmungen der sozialen Akteure, ihrer Praktiken und Repräsentationen im Kontext historischer Prozesse und Strukturen sowie der Körper- und Geschlechtergeschichte. Thematisiert werden Verhältnisse von Kultur und Gesellschaft im Wandel der Moderne, d. h. vom 18. bis 21. Jh. Im Mittelpunkt der Lehre steht die Analyse der Formen, Bedeutungen und Funktionen der Hoch-, Populär- und Alltagskultur in Deutschland und Europa. Mit gesellschafts- und kulturvergleichenden sowie transfergeschichtlichen Methoden untersuchen wir transnationale und interkulturelle Austauschprozesse, Ähnlichkeiten und Unterschiede europäischer Gesellschaften und deren Wahrnehmungen.

Das Studium

Das Studium der Kultur- und Gesellschaftsgeschichte vermittelt an Hand ausgewählter Themenschwerpunkte sozial- und kulturgeschichtliche Kenntnisse sowie Methoden und Theorien einer historisch-systematischen Geschichtswissenschaft. Die Themenschwerpunkte reichen von der Geschichte der Ernährung, des Konsums und des Alltags, der Geschichte der Geschlechter- und Klassenbeziehungen, des Rassismus, Kolonialismus und der Migration bis hin zu Professionalisierungs-, Verwissenschaftlichungs- und Institutionalisierungsprozessen. Wir fragen nach dem Wandel von Körperkonzeptionen und deren soziokulturellen Bedingungen ebenso wie nach der Geschichte der Intellektuellen, der Geschichte der Nationalisierung und De-Nationalisierung, Transnationalisierung, Europäisierung und Globalisierung.

Lehrinhalte

In zentralen Punkten sind die Lehrinhalte auf diejenigen in Kulturphilosophie, Kultursoziologie und Kulturmanagement abgestimmt. Jede Lehrveranstaltung führt exemplarisch in ein kultur- und gesellschaftsgeschichtliches Thema und in verschiedene Perspektiven und Methoden der historischen Forschung ein. Jede Lehrveranstaltung berücksichtigt die Perspektive des interkulturellen und zwischengesellschaftlichen Vergleichs sowie transkulturelle Transfer- und Rezeptionsprozesse. Der Schwerpunkt der Lehrveranstaltungen liegt auf der europäischen Geschichte, die aber in ihren globalen Bezügen betrachtet wird.

Forschungsprojekte

Aktuell:

  • Prof. Maren Möhring zuammen mit Dr. Antje Dietze: “Cultural Entrepreneurs: Between Urban Mass Culture and Transnational Entanglements / Kulturunternehmer zwischen urbaner Massenkultur und transnationalen Verflechtungen, 1880–1930” im Rahmen des DFG-Sonderforschungsbereichs Verräumlichungsprozesse unter Globalisierungsbedingungen
  • Prof. Maren Möhring zusammen mit  Dr. Christiane Reinecke: „Einheit herstellen: Das Integrationsdispositiv und seine Begriffe in der deutsch-deutschen, britischen und französischen Gesellschaft im langen 20. Jahrhundert“ als Teilprojekt im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt

 

Abgeschlossen:

  • “La figure consommateur immigré en Europe. Regards franco-allemand / Der Migrant als Konsument in Europa. Deutsch-französische Perspektiven” gemeinsam mit Dr. Virginie Dercourt-Silhouette (Université Sorbonne Paris Cité, CEPN, Centre Marc Bloch), Prof. Dr. Vincenzo Cicchelli (Université Paris IV-Sorbonne, FMSH, Gemass), Dr. Madalina Vartejanu-Joubert (Inalco, Programme Sociétés Plurielles), gefördert von CIERA (Centre interdisciplinaire d’études et de recherches sur l’Allemagne)
  • Forschungsverbund “Ernährung, Gesundheit und soziale Ordnung in der Moderne: Deutschland und die USA im Vergleich” (gefördert 2015-2018 von der VW-Stiftung i.R. der Förderlinie “Schlüsselthemen für Wissenschaft und Gesellschaft”)
  • Wissenschaftliches Netzwerk (DFG) „Körper in den Kulturwissenschaften“ (2007- 2010)

Unsere Netzwerkpartner

Man sieht einen Mann, der auf eine Darstellung eines Netzwerkes zeigt.
Foto: Colourbox

Publikationen

Hier finden Sie die Publikationen des Forschungsbereichs für Kulturgeschichte und Gesellschaftsgeschichte.

Ein in der Mitte aufgeschlagenes Buch liegt auf dem Tisch
Aufgeschlagenes Buch, Foto: Christian Hüller

Team

Prof. Dr. Maren Möhring

Prof. Dr. Maren Möhring

Universitätsprofessorin

Vgl. Kultur- /Gesellschaftsgeschichte d. modernen Europas (18.-21.Jhd)
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum H5 1.11
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-35680
Telefax: +49 341 97-35698

Sprechzeiten
Bis auf weiteres finden Sprechstunden nur telefonisch statt
(Anmeldung per e-mail)

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Dr. Harald Homann

Wiss. Mitarbeiter

Vgl. Kultur- /Gesellschaftsgeschichte d. modernen Europas (18.-21.Jhd)
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum H5 1.09
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-35673
Telefax: +49 341 97-35698

Sprechzeiten
donnerstags, 15:00 - 16:30 Uhr nach Vereinbarung per Mail

Prof. Dr. Thomas Höpel

Prof. Dr. Thomas Höpel

GWZ
Beethovenstraße 15, Raum H5 1.09
04107 Leipzig

Telefon: 0341 97-35685

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Dr. Christa Klein

Wiss. Mitarbeiterin

Vgl. Kultur- /Gesellschaftsgeschichte d. modernen Europas (18.-21.Jhd)
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum H5 1.10
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-35689
Telefax: +49 341 97-35698

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nach Vereinbarung per Mail

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Katharina Hahn

Wiss. Mitarbeiterin

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Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum H5 1.10
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Nach Vereinbarung per Mail

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Susann Winsel

Wiss. Mitarbeiterin (DFPL)

Institut für Kulturwissenschaften
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15
04107 Leipzig

Promovenden

Helden der Arbeit und fürsorgliche Väter? Männlichkeitsentwürfe und -rollen in der DDR von 1970–1990

Das Projekt folgt der Frage, welche Auswirkungen die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des Staatssozialismus der DDR auf männliche Geschlechterrollen hatten. Dabei sollen mittels einer kombinierten Analyse unterschiedlicher historischer Quellen und Interviews bedeutende Typen von Männlichkeit, insbesondere in Hinsicht auf Sorgearbeit, Vaterschaft und Intimbeziehungen, herausgearbeitet werden.

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Subjektivierung weiblicher* Homosexualität in der DDR

Es werden verschiedene Felder, in denen lesbische Subjektivitäten in der DDR hervorgebracht wurden – sexualwissenschaftlicher und medialer Diskurs, die Institution Psychiatrie, politische Praktiken der Lesbenbewegung (Erinnerungspolitik und Selbsterfahrungsarbeit) sowie Lebensentwürfe und Beziehungspraktiken, aus intersektionaler, emotions- und geschlechterhistorischer Perspektive untersucht. 

Website Maria Bühner

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Tropische Genüsse in der DDR: Der Importhandel mit Kuba und Äthiopien zwischen Konsumversprechen und ideologischem Anspruch

Mein Dissertationsprojekt behandelt die Versorgung mit und den Konsum von Kaffee, Zucker und Südfrüchten in der DDR. Dabei steht die Wechselwirkung der Wahrnehmung von Versorgungsengpässen und der Aufnahme bzw. Umgestaltung von Handelsbeziehungen zu sozialistisch-orientierten Ländern im Globalen Süden im Zentrum meiner Betrachtungen. 

Website Anne Dietrich

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Reservoirs of Knowledge: The Language of White Slavery in the Making of a Transnational Problematique (1870-1904)

Situated between Global History and Gender History, this dissertation examines how the concept of human trafficking emerged as a transnational problematique in the late 19th century. Using a history of cultural transfers, feminist narratology and an actor-centred approach, I reconstruct how knowledge of “white slavery” was produced, transferred and appropriated into new contexts between 1870-1904.

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Stadtbildpolitik im Fotobuch. Köln und Dresden nach 1945

Im Fokus des Dissertationsprojekts stehen Selbstrepräsentationen deutscher Städte. Die explorative Studie erweitert und ergänzt anhand eines empirisch-diskursanalytischen Zugriffs auf bildspezifische Inhalte die kultur- und verflechtungsgeschichtliche Perspektive auf die subnationale Identitäts- und Vergangenheitspolitik.

Website Katharina Hahn

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Hierarchien. Geschlechtsspezifische Arbeits- und Lebenswelten in der Max-Planck-Gesellschaft, 1948–1998

Exemplarisch für das stark von Hierarchien und daraus resultierenden Abhängigkeitsverhältnissen geprägte deutsche Wissenschaftssystem steht die MPG, die mit ihren genderspezifischen soziokulturellen und strukturellen Wandlungsprozesse im Zentrum der Dissertation steht. Ihr Bedingungsgefüge wird dabei zeitgeschichtlich kontextualisiert, das doing gender kultur- und wissenschaftshistorisch auf zwei Gebieten untersucht: dem Bereich, zu dem lange Zeit nur sehr wenige Frauen Zugang hatten: der Wissenschaft; und jenem, in dem die meisten von ihnen die meiste Zeit gearbeitet haben: im Büro.

Website Birgit Kolboske

Antisemitismus und Geschlecht. Zur Integration und Kritik antisemitischer Ressentiments in der deutschen und US-amerikanischen Frauenbewegung (1970-2001)

Das Dissertationsprojekt untersucht aus einer kultur- und verflechtungsgeschichtlichen Perspektive die Konstellation von Antisemitismus, Frauen und Geschlecht entlang kulturell-gesellschaftlicher Kontexte im Umfeld der Frauenbewegung der Bundesrepublik / USA und fragt nach der Anschlussfähigkeit, Integration und Kritik von antisemitischen Vorstellungen in feministischen Diskursen und Praktiken.

Website Christian Kleindienst

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Kulinarische Räume im Wandel. Welche Faktoren prägten die Ernährung der DDR-Bevölkerung?

Anhand historischer Kochbücher und der Hintergründe ihrer Entstehung werden in diesem Projekt zentrale Ursachen esskultureller Entwicklungen in der DDR analysiert. Neben wirtschafts- und konsumpolitischen Einflüssen treten insbesondere kulinarische Transfers, die ideologische Dimension der Gesundheitspolitik sowie regionale Merkmale des Ernährungsverhaltens in den Fokus der Untersuchung. 

Website Nancy Nilgen

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Der „Risikofaktor” Ernährung - Die Geschichte des Risikofaktorenmodells für Herzkreislauferkrankungen in der DDR und BRD

In meinem Promotionsprojekt untersuche ich die Geschichte der Erforschung und Prävention ernährungsbezogener „Risikofaktoren“ für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in DDR und Bundesrepublik von den 1950er bis 80er Jahren. Im Fokus stehen dabei wissens-, körper- und subjektivierungsgeschichtliche sowie vergleichs-, transfer- und verflechtungsgeschichtliche Perspektiven und Fragestellungen.

Website Stefan Offermann

„Aus dem Altpapierlager der Bewegung“ – Eine Vernetzungs- und Konfliktgeschichte deutschsprachiger Frauen- und Lesbenarchive und -bibliotheken von 1978 bis heute

Im Fokus der Arbeit stehen die Frauen- und Lesbenarchive und -bibliotheken als Teil der autonomen Frauenbewegung der 1970er/ 1980er Jahre. Neben einer historischen Rekonstruktion ihrer Entwicklung und Multifunktionalität geht es um eine Vernetzungs- und Konfliktgeschichte ihrer Themen, Binnendifferenzen, Aushandlungsprozesse sowie um Wechselbeziehungen zwischen metropolen und „provinziellen“ Einrichtungen.

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Das Feministische Subjekt: Emanzipation und Widerstand

Erforscht wird der Subjektbegriff der deutschen feministischen Bewegungen anhand der kritischen Diskursanalyse zentraler Debatten. Vom Kollektiv-Subjekt Frau (Zweite Welle), zu queeren Subjekten (Dritte Welle), hin zum Subjektverständnis der Vierten Welle wird gefragt: Wie ist Emanzipation und Widerstand gegen Ausbeutung und Herrschaft in den jeweiligen Subjekt Begriffen denkbar?

 

Website Cordula Trunk

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Freimaurernetzwerke in Südosteuropa (1886-1920)

Im Zentrum meines Dissertationsprojekts stehen die Symbolischen Großloge von Ungarn und ihre Beziehungen zum „europäischen Orient“. Das Projekt, das an die Verflechtungsgeschichte und neue Imperiumsforschung angelegt ist, geht der Frage nach, was die Intentionen der ungarischen Freimaurer bei ihrer Netzwerkbildung und Expansion in dieser Region war. Das Ziel ist daher die Rekonstruierung und Analyse der Netzwerke.

Website Zsófia Turóczy

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Risikoverhütung: Psychosoziale Nebenwirkungen der Antibabypille, 1961 bis heute

In meinem Promotionsprojekt beschäftige ich mich mit der Etablierung und Regulierung psychosozialer Nebenwirkungen hormoneller Verhütung. Mit einem wissenschafts- und technikphilosophischen Ansatz erarbeite ich diesen Prozess seit Einführung der Pille in der DDR und der Bundesrepublik unter Einbeziehung transnationaler Arzneimittelregulierungen. 

Website Sophia Wagemann

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VorBilder - Eine audiovisuelle Körpergeschichte des Kletterns

Im Fokus der Arbeit steht die körperhistorische Rekonstruktion und medienwissenschaftliche Analyse der Darstellungen von Körpern in Kletterfilmen, welche seit Mitte des 20. Jahrhunderts auf Bergfilmfestivals gezeigt wurden. Es wird gezeigt, welche Vorstellungen, Ideale und Ideen über kletternde Subjekte zur jeweiligen Zeit vorherrschten und sich ins filmische Material eingeschrieben haben.

Website Susann Winsel

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Vgl. Kultur- /Gesellschaftsgeschichte d. modernen Europas (18.-21.Jhd)

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Beethovenstraße 15
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-35680
Telefax: +49 341 97-35698

 Elvira Barnikol-Veit

Elvira Barnikol-Veit

Sekretärin

Institut für Kulturwissenschaften
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum H5 1.04
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-35670
Telefax: +49 341 97-35698

Sprechzeiten
dienstags u. mittwochs: 10:00-12:00 Uhr
donnerstags: 14:00 bis 16:00.
Bitte vorher telefonisch oder per mail anmelden.