Prof. Dr. Astrid Lorenz

lorenz

Inhaberin der Professur Politisches System der Bundesrepublik Deutschland/Politik in Europa

Geboren 1975 in Rostock, Studium an der Freien Universität Berlin. 1997 Diplom in Politikwissenschaft, 1998 Magistra Artium Osteuropastudien. Als Stipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft 1998 bis 2001 Promotion an der Humboldt-Universität Berlin im Graduiertenkolleg „Das neue Europa. Nationale und internationale Dimensionen institutionellen Wandels“. Venia legendi für Politikwissenschaft 2008. 2009 Wissenschaftspreis der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft für die Habilitationsschrift „Verfassungsänderungen in etablierten Demokratien. Motivlagen und Aushandlungsmuster“. Seit 1999 Lehre an der Humboldt-Universität Berlin, der Freien Universität Berlin und der Universität Potsdam. Ab 2002 Wissenschaftliche Assistentin, ab 2006 Juniorprofessorin für Innenpolitik der Bundesrepublik Deutschland am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität. 2010 Ruf auf die Professur „Politisches System der Bundesrepublik Deutschland/Politik in Europa“ an der Universität Leipzig.

Mitglied des Kompetenzzentrums Öffentliche Wirtschaft und Daseinsvorsorge der Universität Leipzig. Vorsitzende des Sächsischen Kompetenzzentrums Landes- und Kommunalpolitik e.V. Mitglied des Kuratoriums der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung. Mitglied des Fakultätsrates. 2012-14 Geschäftsführende Direktorin des Institut für Politikwissenschaft der Universität Leipzig. 2010-2015 Redaktionsmitglied der Politischen Vierteljahresschrift. Gutachterin für Zeitschriften, u.a. Comparative Political Studies, Publius. The Journal of Federalism, Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft, für die Internationale Sommerschule „Justice as a societal and political matter“ der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen/der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (2006-2008), für die Förderung von Forschungsprojekten durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, den Schweizerischen Nationalfonds und die International Association for the Promotion of Co-operation with Scientists from the New Independent States of the former Soviet Union (2003-2006). 2004 bis 2006 (Co-)Sprecherin des Arbeitskreises Vergleich osteuropäischer Gesellschaften der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft. 1999 bis 2002 Gründungsvorsitzende, 2002 bis 2006 Beiratsmitglied der Deutsch-Belarussischen Gesellschaft.

Für Informationen zur Forschung u.ä. siehe auch die Homepage des Forschungs- und Lehrbereiches Politisches System der Bundesrepublik Deutschland/Politik in Europa

Informationen für Studierende

Kontakt
Bei konkreten Fragen oder Problemen stehe ich Ihnen jederzeit per E-Mail zur Verfügung: astrid.lorenz[at]uni-leipzig.de. In den Sprechstunden können wir komplexere Themen besprechen.
Bitte verwenden Sie zwecks Authentifizierung im Mailverkehr die offizielle Universität-Leipzig-Adresse, die Ihnen bei der Immatrikulation zugewiesen wurde.

Sprechstunde
Mi 11.15-13 Uhr, GWZ, Raum 3.0.06
Eine vorherige Anmeldung über das Sekretariat ist erforderlich:
Frau Nöldner, Raum 3.0.07, Tel. 0341 / 97-35620, E-Mail: noeldner[at]rz.uni-leipzig.de
Bitte teilen Sie bei der Anmeldung mit, welches Anliegen Sie haben.

Leistungsnachweis
Die Ergebnisse der Prüfungsleistungen werden per Aushang und Information auf der Homepage des Institutes bekanntgegeben. Leistungs- und Teilnahmescheine für Erasmusstudierende liegen im Sekretariat (siehe oben) zur Abholung bereit. Für Nachbesprechungen nutzen Sie bitte die Sprechstunde.

Prüfungen
Themenabsprachen können per E-Mail oder in der Sprechstunde erfolgen. Im Falle von Seminar- oder Abschlussarbeiten schicken Sie bitte spätestens 2 Tage vor dem Sprechstundentermin eine kurze Darstellung (1/2 Seite) mit der geplanten Fragestellung, Erklärungsansatz, geplanter Methodik, 2-3 Literaturangaben. Im Falle von mündlichen Prüfungen schicken Sie ebenfalls spätestens 2 Tage vor dem Termin eine Auswahl von 3 bis 5 Themenwünschen.

Gutachten, Empfehlungen etc.
Bitte reichen Sie mit der Anfrage den entsprechenden Fragebogen ausgefüllt ein, den Sie im Sekretariat (siehe oben) erhalten. Wir führen ein Gespräch dazu in der Sprechstunde.

Jour fixe Abschlussarbeiten
Das regelmäßige Kolloquium richtet sich an Studierende (B.A. und M.A.) im Fach Politikwissenschaft, die ihre Abschlussarbeit am Lehrbereich Politisches System der Bundesrepublik Deutschland/Politik in Europa schreiben. Es gibt die Möglichkeit, eigene Vorhaben, einzelne Kapitel, theoretische oder methodische Ansätze vorzustellen und zu diskutieren. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Zeit: jeweils erster Mittwoch im Monat, 11.15 – 12.45 Uhr
Raum: 3.0.06

Kolloquium für Doktorandinnen und Doktoranden
Dieses Forschungskolloquium richtet sich an die Promovend/innen am Lehrbereich. Besprochen werden alle Fragen rund um die Promotion – von der Forschungsfrage bis zur Karriereplanung. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Zeit: jeweils dritter Mittwoch im Monat, 11.15 – 12.45 Uhr
Raum: 3.0.06

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Verzeichnis der Publikationen

Autorenwerke

Lorenz Anter Reutter Brandenburg CoverPolitik und Regieren in Brandenburg, Wiesbaden: Springer VS 2016 (gemeinsam verfasst mit Andreas Anter und Werner Reutter).
Der Band bietet eine Einführung in das politische System des Landes Brandenburg seit 1990. Er stellt die zentralen politischen Institutionen vor und beleuchtet die politische Praxis mit dem Fokus auf Regierung und Parlament. Dabei vergleicht er auch mit anderen Bundesländern und erlaubt so Aussagen über Spezifika Brandenburgs. Der „Brandenburger Weg“, der auf Konsens und Integration politischer und gesellschaftlicher Gruppen setzt, wird vielfach als Erfolgsmodell des Systemwechsels und Lehre aus der freidlichen Revolution begriffen. Oder handelt es sich hier um einen Mythos?
Einleitung
Inhaltsverzeichnis

Cover Demokratisierung in OstdeutschlandDemokratisierung in Ostdeutschland. Verfassungspolitische Weichenstellungen in den neuen Ländern und Berlin, Wiesbaden: Springer VS 2013 (428 S.).
Das Buch analysiert, nach welchem Muster eine Demokratisierung durch Parlamente abläuft. Es zeigt, dass die Kompromissbereitschaft der Parteien in den untersuchten Fällen systematisch nach Themen und Mehrheitsverhältnissen in den Gründungslegislativen variierte. Trotz ähnlicher Rahmenbedingungen der Demokratisierung kam es daher zu unterschiedlichen Verfahren der Entscheidungsfindung mit und ohne Volksentscheide sowie zu unterschiedlichen Designs der neuen Verfassungen. Ausgewertet wurden umfassende Archiv- und Sekundärquellen, eine Tagung mit zentralen Aushandlungsbeteiligten, die 2008 unter Schirmherrschaft des Bundesratspräsidenten in Berlin stattfand, sowie weitere Zeitzeugeninterviews.
Verlagsflyer

Cover Verfassungsänderungen in etablierten DemokratienVerfassungsänderungen in etablierten Demokratien. Motivlagen und Aushandlungsmuster, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2008 (456 S.).
In etablierten Demokratien finden permanent Verfassungsänderungen statt. Wie gelingt es den Initiatoren, die besonderen Mehrheiten dafür zu mobilisieren? Wie rational handeln die beteiligten Akteure und in welchem Verhältnis zueinander stehen die Verfassungspolitik und die Alltagspolitik? Die vergleichende Studie zeigt, dass Kollektivakteure zwar grundsätzlich Kosten-Nutzen-orientiert handeln, dass ihre verfassungspolitischen Präferenzen bei „normalen“ Verfassungsänderungen aber oft unklar bzw. instabil sind. Die phasenweise Delegation der Verhandlungen an einzelne Subakteure und Selbstläuferprozesse fördern die Einigung, fördern aber auch vorhabenbezogene Gewinnermittlungsfehler. Je nach Interaktionsorientierung der Akteure müssen unterschiedliche Bedingungen erfüllt sein, damit es zu einer Kooperation kommt.
Das Buch wurde 2009 mit dem Wissenschaftspreis der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft für die beste Post-doc-Arbeit ausgezeichnet.
Verlagsflyer

Föderalismusreform & Co. Warum ändert sich das Grundgesetz?, Berlin: Humboldt-Universität 2007 (90 S.).
Die Publikation stellt Ansätze zur Erklärung von Verfassungsänderungen vor und untersucht auf ihrer Grundlage die vielen bisherigen Grundgesetzänderungen. Lassen sich Muster erkennen und wie sind sie zu erklären?
Zur pdf

Cover Vorwärts in die Vergangenheit

Vorwärts in die Vergangenheit? Der Wandel der politischen Institutionen in der Republik Belarus‘ seit 1991, Berlin: Humboldt-Universität 2001 (439 S.)
Seit Erlangung der Unabhängigkeit 1991 machte Belarus‘ wenig Fortschritte in Richtung Demokratie. Nach einer Phase des formal-demokratischen Institutionenbaus (1991-1994) erstarkten die konservativen Nomenklaturakräfte. Sie setzten sich in Machtkämpfen mit den Demokraten durch, die von 1995 bis zur illegalen Verfassungsänderung mittels eines Referendums Ende 1996 dauerten. Diese Verfassungsänderung ermöglichte ihnen die Etablierung einer Autokratie. Die Dissertation analysiert die Wechselwirkungen zwischen Akteuren,  Institutionen und Kontext, die den belarussischen Transformationsprozess beeinflussten. Sie argumentiert, dass ökonomische Strukturen im Lande und das Verhalten ausländischer Akteure von eminenter Bedeutung waren. Sie beförderten die Re-Autokratisierung, bedrohen seit 1998 aber gleichzeitig die Stabilität des Regimes.
Zum e-book

Herausgeberschaften

Cover Ostdeutschland und die SozialwissenschaftenOstdeutschland und die Sozialwissenschaften. Bilanz und Perspektiven 20 Jahre nach der Wiedervereinigung, Leverkusen: Verlag Barbara Budrich 2011 (503 S.).
Der Band zieht eine Bilanz der sozialwissenschaftlichen Forschung zu zwei Jahrzehnten der deutschen Einheit, diskutiert theoretisch-methodische Zugriffe sowie die Zukunft Ostdeutschlands und der Ostdeutschlandforschung. Die interdisziplinär ausgewählten Autoren stehen in der Mitte ihres Fachs.
mit Beiträgen von Heinrich Best/Lars Vogel, Klaus von Beyme, Roland Czada, Gert-Joachim Glaeßner, Eckhard Jesse, Raj Kollmorgen, Anne K. Krüger/Benjamin Nölting, Alexander Kubis/Cornelia Lang/Lutz Schneider/Gerhard Heimpold, Astrid Lorenz, Till Heinsohn/Markus Freitag, Hildegard M. Nickel, Peer Pasternack, Werner J. Patzelt, Gert Pickel, Susanne Pickel, Joachim Ragnitz, Hartmut Rosa/Steffen Schmidt, Anna Schwarz, Dieter Segert, Alexander Thumfart, Hans Vorländer, Martina Weyrauch
Inhaltsverzeichnis

Cover Verfassungswandel im MehrebenensystemVerfassungswandel im Mehrebenensystem, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2011 (mit Christoph Hönnige, Sascha Kneip, 414 S.)
Die Autoren untersuchen den expliziten und impliziten Wandel des Grundgesetzes unter den erheblich veränderten politischen Rahmenbedingungen. Die Europäisierung und das starke Gewicht der Regionen innerhalb der Europäischen Union erhöhten die Zahl der für den Verfassungswandel relevanten Akteure und verschoben die traditionellen Kräftekonstellationen. Nach konzeptionellen Einführungen in das Regieren im Mehrebenensystem sowie Formen des Verfassungswandels wird anhand von Beispielen beleuchtet, wie Akteure auf der europäischen, nationalen und subnationalen Ebene den impliziten und expliziten Wandel des Grundgesetzes beeinflussen.
mit Beiträgen von Arthur Benz, Andreas Busch/Tobias Jakobi, Florian Grotz, Sabine Heister/Dorothee Lauter/Arne Niemann, Christoph Hönnige, Martin Große Hüttmann, Sascha Kneip, Roland Lhotta/Sabrina Zucca, Andreas Maurer/Peter Becker, Franz Mayer, Peer Pasternack, Rainer-Olaf Schultze/Bettina Helbig, Gunnar Folke Schuppert, Rudolf Streinz

Cover Crossing and Controlling BordersCrossing and Controlling Borders. Immigration Policies and their Impact on Migrants‘ Journeys, Opladen/Farmington Hills, Budrich UniPress 2011 (mit Mechthild Baumann, Kerstin Rosenow, 290 S.).
Der Band beleuchtet den Effekt von Grenzkontrollregimes auf das Verhalten (potenzieller) Migranten in zwei großen Immigrationsregionen: der Europäischen Union und den USA bzw. ihrem jeweiligen territorialen Umfeld. Um den vielschichtigen kausalen Zusammenhang gut erfassen zu können, kombiniert das Buch ethnografische und politikwissenschaftliche empirische Analysen. Sie zeigen, dass Grenzkontrollpolitiken weit über die konkrete Grenzregion hinaus wirken. Sie rufen komplexe Anpassungsstrategien von potenziellen Migranten, Schleppern, Grenzanwohnern sowie Regierungen in Herkunfts- und Transitstaaten hervor und wirken daher in der Praxis oft ganz anders als von der Politik intendiert.
mit Beiträgen von Sandra Gil Araujo, Basak Bilecen-Süoglu, Avital Bloch, Wayne Cornelius, Heidrun Friese, Marianne Haase, Gerda Heck, Sabine Hess, Axel Kreienbrink, Kathleen Staudt/Sergio Garcia, Florence Tsagué Assopgoum
Zur Besprechung in Migraciones Internacionales, vol. 7, núm. 1, 2013

Cover Neuanfang in BrandenburgNeuanfang in Brandenburg, Potsdam: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung 2010 (mit Andrea von Gersdorff, 200 S.).
20 Jahre liegt der Neuanfang zurück – die Mauer fiel, der Staat DDR ging unter, das Land Brandenburg entstand wieder und die Einheit Deutschlands wurde besiegelt. Wer sind die Menschen, die diesen Neuanfang in Brandenburg auf den Weg gebracht haben? Welche Erinnerungen haben sie an den Herbst ‘89, an die Monate davor und die Wochen danach? Was motivierte sie dazu, aktiv Politik zu betreiben? Wie bewerten sie heute die damaligen Ereignisse und Entscheidungen? Wie sieht ihr ganz persönliches Resümee aus?
Der Band enthält journalistisch bearbeitete Rückblicken von 21 repräsentativ ausgewählten brandenburgischen Landtagsabgeordneten und Mitgliedern der damaligen Landesregierung auf die erste Legislaturperiode des Landes Brandenburg sowie einen Übersichtsbeitrag zum Elitenwandel in Brandenburg von Astrid Lorenz.
Zum E-book

Cover Ordnung und WandelOrdnung und Wandel als Herausforderungen für Staat und Gesellschaft, Leverkusen: Verlag Barbara Budrich 2009 (mit Werner Reutter, 466 S.).
Politische Ordnungen sind nur dann dauerhaft stabil, wenn sie inneren und äußeren Wandel angemessen verarbeiten. Die Beiträge des Bandes untersuchen diesen Zusammenhang. Sie analysieren Ordnung und Wandel in der DDR, in der Bundesrepublik Deutschland und unter den Bedingungen entgrenzter Staatlichkeit.
mit Beiträgen von Mechthild Baumann, Wilhelm Bleek, Sebastian Bukow, Gerd Göckenjan, Henry Krisch, Michael Maier-Borst, Claudia Y. Matthes, Peter H. Merkl, Herfried Münkler, Martin Nagelschmidt, Hildegard Maria Nickel, August Pradetto, Werner Reutter, Eckhard Schröter, Wenke Seemann, Dieter Segert, Silvia von Steinsdorff, Ian Wallace

Cover Europäisierung der inneren SicherheitEuropäisierung der inneren Sicherheit? Eine vergleichende Untersuchung am Beispiel von organisierter Kriminalität und Terrorismus, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2005 (mit Gert-Joachim Glaeßner, 303 S.).
Das Buch untersucht, ob und wie stark die Politik der inneren Sicherheit jeweils auf nationaler Ebene europäisiert ist. Am Beispiel zweier zentraler Problemfelder, der organisierten Kriminalität und des Terrorismus, wird der Frage nachgegangen, ob die zunehmende politische Integration Europas Auswirkungen auf den Bereich innerer Sicherheit hat, wie integrationsoffen dieser Kernbereich staatlicher Souveränität ist, ob sich nationale Spezifika, historisch-kulturelle Eigenheiten auf die politische Debatte sowie auf institutionelle Entwicklungen auswirken und ob die Europäisierung, so sie denn in diesem Feld der Politik erkennbar ist, an den Grenzen der Europäischen Union Halt macht.
Als Untersuchungsfälle dienen die EU-Gründungsmitglieder Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, die später beigetretenen Mitglieder Großbritannien, Spanien und Polen sowie die Nicht-EU-Staaten Norwegen (Schengen-Land), Türkei (EU-Beitrittskandidat) und Russland als „strategischer Partner“ der EU.
mit Beiträgen von Edwin Bakker, Anja C. Baukloh, Mechthild Baumann, Sebastian Bukow, Gert-Joachim Glaeßner, Claudia Y. Matthes, Carsten Schymik, Silvia von Steinsdorff, Petra Stykow
Verlagsflyer

Cover SchattenspieleSchattenspiele. Informelle Politik im Osten Europas, Berlin: Berliner WissenschaftsVerlag 2005 (mit Silvia von Steinsdorff, 168 S.; = Sonderheft der Zeitschrift Osteuropa).
Filz und Klüngel, Beratergremien und Netzwerke, Vetternwirtschaft und Nepotismus, Klientelismus, Patronage und Korruption – all diese Begriffe versuchen das Phänomen zu erfassen, dass Politik nicht nur so funktioniert, wie es Verfassungen, Geschäftsordnungen der staatlichen Institutionen und Gesetze vorgeben. Aber die Konturen solch informeller Politik treten erst dann aus dem vormodernen Dunkel hervor, wenn Rechtsstaat und Demokratie ihr Licht werfen. Das Sonderheft umfasst Aufsätze zur Informalität in West und Ost.
mit Beiträgen von Vladimir Gelman, Barbara Lehmbruch, Gerd Meyer, Rafael Mrowczynski, Tina Olteanu, Heiko Pleines, Silvia von Steinsdorff, Kerstin Zimmer


Aufsätze, Analysen, Handbuchbeiträge

Parties and Rules. Constitution-making in the East German Länder after 1990, in: Journal on European History of Law Vol. 7/2016, No. 1, S. 28-35.

Explaining the Frequency of Constitutional Change in the German Länder: Institutional and Party Factors, in: Publius: The Journal of Federalism 46 (1) (Winter 2016), S. 103-127 (mit Werner Reutter). doi:10.1093/publius/pjv041.

Verfassungen in der Vergleichenden Politikwissenschaft, in: Hans-Joachim Lauth/Marianne Kneuer/Gert Pickel (Hrsg.), Handbuch Vergleichende Politikwissenschaft, Wiesbaden: Springer VS 2016, S. 373-383.

Strategische Institutionenpolitik. Inhalte, Effekte und Risiken der Parlamentsreformen in Ungarn seit 2010, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen, Jg. 46 (2015) 2, S. 254-271 (mit Sonja Priebus).

Rights of Minors and Constitutional Politics in the German Länder. Legal Framework, Party Strategies, and Constitutional Amendments, in: Perspectives on Federalism, Vol. 7 (2015) 1, S. 1-29.

Verfassungsgebung, in: Raj Kollmorgen/Wolfgang Merkel/Hans-Jürgen Wagener (Hrsg.), Handbuch der Transformationsforschung, Wiesbaden: Springer VS 2015, S. 755-761.

The Ambiguity of Veto Power in Coalitions: German Liberals‘ Role as a Watchdog in Justice and Home Affairs and their Failure to Sell Stalemate as Success in the Federal Elections of 2013, in: German Politics, Vol. 23 (2014) 4, S. 415-429 (mit Dorothee Riese). DOI: 10.1080/09644008.2014.953489

Präferenzkonflikte und Krisenmanagement: Die Innen- und Rechtspolitik der schwarz-gelben Koalition, in: Thomas Saalfeld/Reimut Zohlnhöfer (Hrsg.), Politik im Schatten der Krise: Eine Bilanz der Regierung Merkel, 2009-2013, Wiesbaden: Springer VS 2014 (mit Dorothee Riese).

Verfassunggebung zwischen rationalem Kalkül und Konsensorientierung. Die neuen Bundesländer im Vergleich, in: Ellen Bos/Kálmán Pócza (Hrsg.): Verfassunggebung in konsolidierten Demokratien. Neubeginn oder Verfall eines politischen Systems?, Baden-Baden: Nomos 2014, S. 138-154.

Explaining Constitutional Change. Comparing the Logic, Advantages and Shortcomings of Static and Dynamic Approaches, in: Detlef Nolte/Almut Schilling-Vacaflor (eds.), New Constitutionalism in Latin America: Promises and Practices, Farnham u.a.: Ashgate 2012, S. 31-50.

Subconstitutionalism in a Multilayered System. A Comparative Analysis of Constitutional Politics in the German Länder, in: Perspectives on Federalism Vol. 4 (2012), No. 2, 148-170 (mit Werner Reutter).

Constitutional Negotiations In Federal Reforms: Interests, Interaction Orientations and the Prospect of Agreement, in: Regional and Federal Studies Vol. 21, No. 4-5, S. 407-425. DOI: 10.1080/13597566.2011.578891

Wandel trotz Annäherung. Eine neue Sicht auf Deutschland, in: Astrid Lorenz (Hrsg.), Ostdeutschland und die Sozialwissenschaften. Bilanz und Perspektiven 20 Jahre nach der Wiedervereinigung, Leverkusen: Verlag Barbara Budrich 2011, S. 11-26.

Politische Institutionen: Die ostdeutschen Landesverfassungen als dynamische Integrationsstifter, in: Astrid Lorenz (Hrsg.), Ostdeutschland und die Sozialwissenschaften. Bilanz und Perspektiven 20 Jahre nach der Wiedervereinigung, Leverkusen: Verlag Barbara Budrich 2011, S. 75-98.

Substanzbezogenes und alternatives Nutzenmaximierungsverhalten von Akteuren und die Auswirkungen auf das Grundgesetz, in: Christoph Hönnige/Sascha Kneip/Astrid Lorenz (Hrsg.), Verfassungswandel im Mehrebenensystem, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2011, S. 76-107. DOI: 10.1007/978-3-531-94046-5_4

Formen, Ebenen, Interaktionen – eine erweiterte Analyse des Verfassungswandels, in: Christoph Hönnige/Sascha Kneip/Astrid Lorenz (Hrsg.), Verfassungswandel im Mehrebenensystem, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2011, S. 8-20 (mit Christoph Hönnige und Sascha Kneip). DOI: 10.1007/978-3-531-94046-5_1

Der Wandel des Grundgesetzes aus neo-institutionalistischer Sicht. Resümee und Ausblick, in: Christoph Hönnige/Sascha Kneip/Astrid Lorenz (Hrsg.), Verfassungswandel im Mehrebenensystem, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2011, S. 387-412 (mit Sascha Kneip). DOI: 10.1007/978-3-531-94046-5_17

Unintended Effects of Immigration Policies for Governments and Migrants: Conclusions, in: Mechthild Baumann/Astrid Lorenz/Kerstin Rosenow (eds.), Crossing and Controlling Borders. Immigration Policies and their Impact on Migrants‘ Journeys, Opladen/Farmington Hills: Budrich UniPress 2011, S. 273-287 (mit Mechthild Baumann, Kerstin Rosenow).

Linking Immigration Policies and Migrants’ Journeys: An Interdisciplinary Endeavor, in: Mechthild Baumann/Astrid Lorenz/Kerstin Rosenow (eds.), Crossing and Controlling Borders. Immigration Policies and their Impact on Migrants‘ Journeys, Opladen/Farmington Hills: Budrich UniPress 2011, S. 9-18 (mit Mechthild Baumann, Kerstin Rosenow).

Cooperation, Integration, Europeanisation? National Governments’ Interests in European Justice and Home Affairs, in: Petra Bendel/Andreas Ette/Roderick Parkes (eds.), The Europeanization of Control. Venues and Outcomes of EU Justice and Home Affairs, Berlin u.a. Lit-Verlag 2011, S. 77-115.

Systemwechsel und Verfassungsentwicklung, in: Florian Grotz/Ferdinand Müller-Rommel (Hrsg.): Regierungssysteme in Mittel- und Osteuropa: Die neuen EU-Staaten im Vergleich, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2011, S. 47-67, 326-328. DOI: 10.1007/978-3-531-93217-0_3

Schutz vor der Mehrheitstyrannei? Parlamentarische Opposition, Bundesverfassungsgericht und Bundespräsident als Kontrolleure der Zweidrittelmehrheit, in: Sebastian Bukow/Wenke Seemann (Hrsg.), Die Große Koalition. Regierung – Politik – Parteien 2005-2009, Wiesbaden: VS-Verlag 2010, S. 59-84. DOI: 10.1007/978-3-531-92451-9_3

Verfassungsänderungen in föderalen und unitarischen Demokratien im Vergleich. Befunde einer empirischen Analyse für den Zeitraum von 1945 bis 2004, in: Julia von Blumenthal/Stephan Bröchler (Hrsg.), Föderalismusreform in Deutschland. Bilanz und Perspektiven im internationalen Vergleich, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2010, S. 13-36. DOI: 10.1007/978-3-531-92518-9_2

Neue Muster der Verfassungspolitik unter der Großen Koalition?, in: Reimut Zohlnhöfer/Christoph Egle (Hrsg.), Die Große Koalition 2005 – 2009, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2010, S. 433-454.

Ausstieg, Aufstieg, Umstieg. Der politische Elitenwechsel in Brandenburg seit 1989, in: Andrea von Gersdorff/Astrid Lorenz, Neuanfang in Brandenburg, Potsdam: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung 2010, S. 173-197.

Ordnung und Wandel des Grundgesetzes als Ergebnis des Wechselspiels von Politik und Recht, in: Astrid Lorenz/Werner Reutter (Hrsg.), Ordnung und Wandel als Herausforderungen für Staat und Gesellschaft, Leverkusen: Verlag Barbara Budrich 2009, S. 205-232.

Ordnung und Wandel als Herausforderungen für Staat und Gesellschaft – Einleitung, in: Astrid Lorenz/Werner Reutter (Hrsg.), Ordnung und Wandel als Herausforderungen für Staat und Gesellschaft, Leverkusen: Verlag Barbara Budrich 2009, S. 9-23 (mit Werner Reutter).

Verfassungspolitische Konjunkturzyklen? Überlegungen zur Wirkungsweise konstitutioneller Rigidität, in: Thomas Bräuninger/Joachim Behnke/Susumo Shikano (Hrsg.), Jahrbuch für Handlungs- und Entscheidungstheorie, Band 5: Theorien der Verfassungsreform, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2009, S. 55-86 (mit Wenke Seemann). DOI 10.1007/978-3-531-91403-9_3

Innere Sicherheit in einem Europa ohne Grenzen [Zweitabdruck], in: Martin H. W. Möllers/Robert Chr. van Ooyen (Hrsg.), Europäisierung und Internationalisierung der Polizei, Frankfurt a.M.: Verlag für Polizeiwissenschaft 2006, S. 21-38 (mit Gert-Joachim Glaeßner).

How to Measure Constitutional Rigidity: Four Concepts and Two Alternatives, in: Journal of Theoretical Politics 17 (2005) 3, S. 341-363. DOI: 10.1177/0951629805052883

Präsent und dezentralisiert: Informelle Politik in der Bundesrepublik Deutschland, in: Astrid Lorenz/Silvia von Steinsdorff (Hrsg.), Schattenspiele. Informelle Politik im Osten Europas. Berlin: Berliner WissenschaftsVerlag 2005, S. 17-29.

Innere Sicherheit in einem Europa ohne Grenzen, in: Martin H. W. Möllers/ Robert Chr. van Ooyen (Hrsg.), Jahrbuch Öffentliche Sicherheit 2004/05, Frankfurt a.M.: Verlag für Polizeiwissenschaft 2005, S. 365-381 (mit Gert-Joachim Glaeßner).

Vergleichende Beobachtungen zur Europäisierung der inneren Sicherheit, in: Gert-Joachim Glaeßner/Astrid Lorenz (Hrsg.), Europäisierung der inneren Sicherheit? Eine vergleichende Untersuchung am Beispiel von organisierter Kriminalität und Terrorismus, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2005, S. 245-272 (mit Anja C. Baukloh, Gert-Joachim Glaeßner).

Europa und die Politik der inneren Sicherheit, in: dies. (Hrsg.), Europäisierung der inneren Sicherheit? Eine vergleichende Untersuchung am Beispiel von organisierter Kriminalität und Terrorismus, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2005, S. 21-41 (mit Gert-Joachim Glaeßner).

Europäisierung der Politik innerer Sicherheit – Konzept und Begrifflichkeiten, in: dies. (Hrsg.), Europäisierung der inneren Sicherheit? Eine vergleichende Untersuchung am Beispiel von organisierter Kriminalität und Terrorismus, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2005, S. 7-19 (mit Gert-Joachim Glaeßner).

Erklärt die politische Kultur Demokratisierungsunterschiede? Politische Kultur und Systemwechsel in Belarus, in: WeltTrends. Zeitschrift für internationale Politik 13 (2005) 4 [48], S. 141-153.

Stabile Verfassungen? Konstitutionelle Reformen in Demokratien, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen 35 (2004) 3, S. 448-468.

Kompromiss als Ideal. Strukturelle Hintergründe der nicht-verfassten politischen Partizipation von Frauen in Belarus, in: Politische Partizipation von Frauen in Osteuropa. Themenheft der Zeitschrift Osteuropa, 53 (2003) 5, S. 720-733.

De autoritaire paradox. Politieke cultuur, civiele samenleving en democratie in Wit-Rusland [Das autoritäre Paradox. Politische Kultur, Zivilgesellschaft und Demokratie in Weißrußland], in: Oost-Europa Verkenningen [Niederlande], März 2002, S. 39-51.

Der Unwille zur Macht – das belarussische Parlament, in: Susanne Kraatz/Silvia von Steinsdorff (Hrsg.), Parlamente und Systemtransformation im postsozialistischen Europa, Opladen: Leske + Budrich 2002, S. 293-314. DOI: 10.1007/978-3-663-01412-6_16

Der Fall Belarus – eine gescheiterte Demokratisierung?, in: Petra Bendel/Aurel Croissant/Friedbert W. Rüb (Hrsg.), Zwischen Demokratie und Diktatur. Zur Konzeption und Empirie demokratischer Grauzonen, Opladen: Leske + Budrich 2002, S. 199-215. DOI: 10.1007/978-3-322-99845-3_9

Aufbruch aus der Talsohle? Belarus‘ an der Schwelle zum neuen Jahrhundert, in: Osteuropa 50 (2000) 3, S. 249-263.

Politischer Wandel in Belarus: Tendenzen, Probleme, Perspektiven, in: WeltTrends. Zeitschrift für internationale Politik 8 (2000) 4, S. 59-77.

Gutachten

Schlüsselentscheidungen und Entwicklungspfade der politischen Transformation und Entwicklung in Brandenburg im Vergleich zu den anderen neuen Ländern. Gutachten für die Enquete-Kommission „Aufarbeitung der Geschichte und Bewältigung von Folgen der SED-Diktatur und des Übergangs in einen demokratischen Rechtsstaat im Land Brandenburg“ des Landtags Brandenburg (mit Andreas Anter/Werner Reutter).

Miszellen

Politik in Ostdeutschland – Besonderheiten und Anpassungsprozesse, in: ifo Schnelldienst 22/2015, S. 14-17.

Various National Trends in European Parliamentary Elections, in: Government Gazette, July 2014, S. 51-52 (mit Dorothee Riese).

Die Kontrollrechte der Opposition, im Wahlblog der Bundeszentrale für politische Bildung, 22.11.2013.

Verzicht auf Handeln? Zu Formen und Gründen von Nichtentscheidungen, in: Powision, 14/2013, S. 8-10.

Krisen erklären. Der Beitrag der Politikwissenschaft, in: Powision 1/2011, S. 70-71.

Tagungsbericht Ostdeutschland und die Politikwissenschaft. Eine Bilanz 20 Jahre nach der (Wieder-) Vereinigung, Humboldt-Universität zu Berlin, 30.09.-02.10.2010, in: Portal für Politikwissenschaft (mit Sascha Clucas und Andrea von Gersdorff)

„Freiheit heißt eben auch Risiko“. Wie bedroht ist Berlin? Neun Experten antworten, in: Zitty 29 (2006) 14, S. 25.

In Zeiten des Umbruchs wächst der Wunsch nach starker Führung. Die Rolle ehemaliger Monarchen in Osteuropa nach 1989, in: Das Parlament 54 (2004) 43. Themenausgabe „Royals – die Monarchien in Europa“, 18.10.2004, S. 16.

Die Nationalversammlung – im Schatten des Präsidenten, in: Belarus-News 2 (1999) 1, S. 11-12.

Weißrußland: Bringt das neue Jahr den Wandel?, in: Zeitschrift für Sozialistische Politik und Wirtschaft, 107/1999, S. 18-21.

Relationship Between Belarus and Western Europe, in: Belarusian Review [USA] 11 (1999) 1, S. 10-11.

In der Achterbahn zur Demokratie? Der politische Systemwandel in Belarus seit 1991, in: Bundesinstitut für ostwissenschaftliche und internationale Studien/Bundeszentrale für politische Bildung/Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde (Hrsg.), Politische Transformation in Osteuropa, Köln: BIOSt 1999, S. 14-17.

Zahlreich, aber schwach: Die Parteien in Belarus, in: Nacional’nyj centr strategièeskich iniciativ „Vostok-Zapad“/Analitièeskij centr „Strategija“ (Hrsg.), Minskij Forum I, Minsk: NCSI 1998, S. 36-39.

Wird Belarus eine Parteiendemokratie? Über die Schwierigkeiten institutionellen Wandels, in: Belarus-News 1 (1998) 2, S. 3-5.

Neo-institutionalistische Ansätze als Analysemodell. Einige Betrachtungen zum konstitutionellen Wandel in Belarus seit 1991, in: Klaus Segbers (Hrsg.), Transformationstheorien konkret: Wandel in der Ukraine, Belarus und Rußland, Berlin: Freie Universität Berlin 1998, S. 17-22.

Rezensionen, Bibliografie

Rezension zu Heinrich, Oberreuter: Wendezeiten. Zeitgeschichte als Prägekraft politischer Kultur, Olzog Verlag 2010, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen 4/2011.

Rezension zu Dirk Holtbrügge: Weißrußland. München: Verlag C.H. Beck 2002, 151 S., in: Osteuropa 54 (2004) 2, S. 241-242.

Rezension zu Margarita M. Balmaceda, James I. Clem, Lisbeth L. Tarlow, Ed.: Independent Belarus. Domestic Determinants, Regional Dynamics, and Implications for the West. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press 2002. 483 S., in: Osteuropa 54 (2004) 2, S. 239-240.

Rezension zu Dorothee Bohle: Europas neue Peripherie. Polens Transformation und transnationale Integration. Münster: Westfälisches Dampfboot 2002. 341 S., in: Osteuropa 53 (2003) 6, S. 877-878.

Rezension zu Rainer Deppe, Melanie Tatur, Hrsg.: Rekonstitution und Marginalisierung. Transformations-prozesse und Gewerkschaften in Polen und Ungarn. Frankfurt/New York: Campus Verlag 2002, 360 S., in: Osteuropa 53 (2003) 6, S. 878-879.

Neuere Literatur zu den DDR-Eliten. Eine Auswahlbibliographie, in: Arnd Bauerkämper u.a. (Hrsg.), Gesellschaft ohne Eliten? Führungsgruppen in der DDR, Berlin: Akademie Verlag 1997, S. 265-301 (mit Inge Schmöker).

Weitere Publikationen

Initiativenhandbuch Belarus, Dortmund: Internationales Bildungs- und Begegnungswerk 2002 (mit Peter Junge-Wentrup, Björn Kunter, Michaela Schoffer).

Beiträge u.a. für:
Zeitschrift Wostok, Zeitschrift Belarus-News, Newsletter Mittel- und Osteuropa regional, Owus Rundbrief des Offenen Wirtschaftsverbandes von klein- und mittelständischen Unternehmern, Freiberuflern und Selbständigen, UV Nachrichten des Unternehmerverbandes Berlin e.V., Zeitung Svaboda (Minsk), Frankfurter Rundschau, Radio Minsk.

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Organisierte Tagungen und Symposien

Tagung Unerhörtes Wagnis. Revolutionäre Momente in der DDR 1989/1990
 
07.-08.10.2014

Die gemeinsam mit der Stadt Leipzig und Dr. Julia Schulze Wessel (TU Dresden) veranstaltete Tagung führt Wissenschaftler und Zeitzeugen zusammen. Sie erinnete an die revolutionären Momente 1989/90, vermittelt die Vielfalt der politischen Forderungen und Entwicklungen in den Regionen der DDR, zeichnet die Verschiebung der zentralen Zielsetzung von Freiheit zu Einheit nach und verfolgt, welche Erbschaften die Prozesse hinterließen. Wo steht z.B. die ostdeutsche Zivilgesellschaft heute?
Wappen der Stadt LeipzigZu den Podiumsteilnehmern zählen u.a. Prof. Dr. Alfons Kenkmann (Universität Leipzig), Prof. Dr. Ingrid Miethe (Universität Gießen), Hildigund Neubert (Staatssekretärin in der Thüringer Staatskanzlei), Ulrike Poppe (Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur des Landes Brandenburg), Prof. Dr. Detlef Pollack (Universität Münster), Prof. Dr. Dieter Rink (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig), Werner Schulz (Mitbegründer des Neues Forum in Leipzig), Arnold Vaatz (Mitglied des Deutschen Bundestages), Prof. Dr. Rosemarie Will (Humboldt-Universität zu Berlin).
Die Tagung richtet sich an Wissenschaftler, Studierende, Lehrer/innen, Multiplikatoren. Interessierte sind herzlich willkommen.
Programm.

Tagung Soziale Medien und öffentliche Institutionen
20.-21.06.2013
Die Tagung beschäftigte sich mit der Nutzung und Nutzbarkeit von Social Media durch öffentliche Institutionen. Kommunikations- und medienwissenschaftliche, politikwissenschaftliche und soziologische Perspektiven trugen dazu bei, Wirkungsmechanismen und Wirkungen neuer sozialer Kommunikationsformen zu verstehen, um ihre Anwendbarkeit zu verbessern. Veranstalter waren die Universität Leipzig (Prof. Dr. Gert Pickel, Prof. Dr. Ansgar Zerfaß, Prof. Dr. Astrid Lorenz) und das Sächsische Kompetenzzentrum für Landes- und Kommunalpolitik e.V. (SKLK).
Programm.

Workshop Parlamentarische Kontrolle in den deutschen Bundesländern
08.-09.02.2013
Der Workshop fand im Rahmen des Profilbildenden Forschungsbereiches Contested Order statt. Ziele waren die Bestandsaufnahme der Forschung zur Kontrollfunktion von Landesparlamenten, die Vernetzung laufender Forschungen, die den Gegenstand berühren, und die Planung gemeinsamer Projekte. Teilnehmer waren Prof. Dr. Julia von Blumenthal (HU Berlin), Prof. Dr. Andreas Blätte (Universität Duisburg-Essen), Dr. Martina Ute Flick Witzig (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Prof. Dr. Everhard Holtmann (Universität Halle-Wittenberg, Zentrum für Sozialforschung Halle), Prof. Dr. Uwe Jun (Universität Trier), Dr. Michael Koß (Universität Potsdam), Prof. Dr. Sabine Kropp (Universität Speyer), PD Dr. Werner Reutter (FU Berlin) u.a.

Tageskolloquium Ostdeutschland und die Sozialwissenschaften. Neue Perspektiven auf ein altes Thema
6.10.2011
In Podien zu unterschiedlichen Aspekten des Themas diskutierten u.a. Prof. Dr. Everhard Holtmann (Universität Halle, Politikwissenschaft), Prof. Dr. Peer Pasternack (HoF Halle/WZW, Wittenberg, Soziologie), Prof. Dr. Gert Pickel (Universität Leipzig, Theologie), Dr. habil. Raj Kollmorgen (Universitäten Magdeburg/Jena, Soziologie), Prof. Dr. Thomas Lenk (Universität Leipzig, Finanzwissenschaft; Prorektor für Entwicklung und Transfer), Dr. Joachim Ragnitz (ifo Dresden, Volkswirtschaft), Prof. Dr. Gert-Joachim Glaeßner (Humboldt-Universität zu Berlin, Politikwissenschaft), Prof. Dr. Kurt Mühler (Universität Leipzig, Soziologie).
Medienberichterstattung:
LVZ_vom 07.10.11
LVZ_vom 10.10.11

Tagung Ostdeutschland und die Politikwissenschaft. Eine Bilanz 20 Jahre nach der (Wieder-) Vereinigung
30.09. – 02.10.10, Humboldt-Universität zu Berlin
Die gemeinsam mit der Berlin Graduate School of Social Sciences und der Bundesstiftung Aufarbeitung durchgeführte Tagung resümierte und Diskutierte Ergebnisse der politikwissenschaftlichen Beschäftigung mit Ostdeutschland seit 1990. Sie versammelte aktuelle Befunde zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Ostdeutschland, fragte danach, welche Einsichten aus der Forschung zu Ostdeutschland für die Methoden und Theorien der Politikwissenschaft zu gewinnen sind, ob man heute überhaupt noch die Kategorie „Ostdeutschland“ verwenden sollte, inwiefern Ostdeutschland ein Sonder- oder Präzedenzfall ist und welche Themen die Politikwissenschaft künftig in den Blick nehmen sollte.
Tagungsbericht

Tagung Aufarbeitung und Neuanfang. Verfassungspolitik in den neuen Bundesländern
14. – 15.11.2008, unter der Schirmherrschaft des Bundesratspräsidenten, Bundesrat Berlin

Tagung Internationale Beziehungen in Osteuropa (mit Sabine Fischer, Silvia von Steinsdorff)
16. – 18.03.2006, Humboldt-Universität zu Berlin

Tagung Gefährdung der Demokratie in Osteuropa durch informelle Akteure? Zum Einfluss informeller Strukturen und nicht legitimierter Akteure auf die politische und wirtschaftliche Transformation (mit Dieter Segert, Silvia von Steinsdorff)
18. – 19.06.2004, Humboldt-Universität zu Berlin

Tagung Wahlen und Demokratie – ein deutsch-belarussischer Erfahrungsaustausch (mit dem Auswärtigen Amt, der Stiftung Wissenschaft und Politik)
21.09.2002, Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin

Symposium Belarus nach den Wahlen: Zukunftsperspektiven (mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, der Stiftung Wissenschaft und Politik)
04.12.2001, Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin

Tagung Belarus vor den Parlamentswahlen
08.07.2000, Humboldt-Universität zu Berlin

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Letzte Änderung: 25. Juli 2016